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Wandervorschläge

Stich - Heiligenkopf - Blasenberg - Zellerhorn - Hangender Stein - Raichberg - Stich Länge: 14 Km mit 6 kleinen Anstiegen, davon 2 mit je 50 Meter 
Sie starten von den Parkplätzen bei der "Stichwirtschaft" an der L 360 zwischen Bisingen - Thanheim und Albstadt - Onstmettingen gelegen. Zum Auftakt durchschreiten Sie die Sohle des "geköpften" Schmichatales und nehmen gleich darauf einen größeren Anstieg auf "Längenloch" (so heißt dieser Berg) in Angriff.

Hart am Albtrauf entlang mit Tiefblicken ins Klingenbachtal zum gegenüberliegenden Irrenberg und Hundsrücken gelangen Sie zum "Heiligenkopf", wo sich der Sage nach lange eine Einsiedelei befunden hat. Der Weg knickt nun nach Norden ab, und vor dem Blasenberg mit seiner weitreichenden Aussicht Richtung Neckar und Schwarzwald und seinem herrlichen Buchenhain wartet ein weiterer kleiner Anstieg auf Sie.

Nach dem Durchschreiten einer Senke geht es zum etwas duster wirkenden "Roschberg" hinauf, und kurz darauf erscheint auf der Hochfläche die erste Einkehrmöglichkeit, der Zollersteighof. 

Auf einem Schotterweg geht es weiter zum "Zellerhorn" mit seinem wunderschönen Blick auf die Burg Hohenzollern und Umgebung;  dies ist ihnen sicher von zahlreichen Kalenderblättern oder Bildveröffentlichungen besten bekannt.

Sie müssen den gleichen Weg zurück gehen bis zu dem sich am linken Waldeck befindenden Gedenkstein, der an die ehemalige Jagdgrenze zwischen Württemberg und Hohenzollern erinnert. Sie gehen direkt bei diesem Stein nach links am Waldrand entlang, empor zum "Backofenfelsen". Von hier und dem nächsten Felsen geht der Blick dann eher ins Killertal, nach Hechingen und Tübingen sowie zum Dreifürstenstein.

Lassen Sie sich von den abdriftenden Felsen am "Hangenden Stein" beeindrucken, und - sofern eine Einkehr gewünscht wird - ganz in ihrer Nähe.

Alles bisher Gesehene und noch mehr können Sie auf einen Blick vom Aussichtsturm auf dem Raichberg aus genießen, und auch ihre weitere Wanderroute können Sie von hier oben auskundschaften.

Der ausgeschilderte Weg führt über den Parkplatz der ehemaligen "Fuchsfarm", heute ein Heim der Albvereinsjugend, zu einem weiteren Parkplatz oberhalb Onstmettingens. Auf der Nägelestraße gelangen Sie nach Onstmettingen mit seinem sehenswerten Philipp-Matthäus-Hahn-Museum, untergebracht im 900 Jahre alten "Kasten", einer ehemaligen Kirche.

Links am Weg liegt das "Pumphäusle" der alten örtlichen Wasserversorgung neben der östlichen Schmichaquelle, und gleich anschließend steht die "Ochsenscheuer", das Vereinsheim der Ortsgruppe Onstmettingen. Beim Ratheus biegen Sie nach halbrechts in die Thanheimer Straße ab bis zum Gasthaus "Akropolis". Dort entscheiden Sie sich für die steilste Straße, die Sie sehen und nehmen diesen letzten Anstieg unter die Füße (Alte Heusteige).

Oben halten Sie sich nach rechts an einigen Häusern der Bühlstraße entlang, bis Sie gleich darauf auf einen wunderschönen, samtweichen Grasweg nach Westen gehen können. Etwas unterhalb von ihnen entdecken Sie nach ca. 2 km Ihren Aussichtspunkt, das Stichwirtshaus.

Ein Wandervorschlag von Bernhard Bosch

 

Wanderung rund um Haigerloch Länge: 9,5 km,
Höhendifferenz: 80 Meter
Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz beim Atomkellermuseum in der Haigerlocher Unterstadt.

Vom Parkplatz zurück zur Straße, dort rechts und nach 20 m wieder rechts die Treppe hinauf zur 1607 fertiggestellten Schlosskirche und dem Schloss. Wir gehen durch den Schlosshof durch das Tor in östlicher Richtung, dem Wegweiser "Kapf" folgend. Bereits nach 150 m wird der Aussichtsfelsen "Kapf " erreicht, der eine Übersicht über das Eyachstädtchen bietet. Der Rundwanderweg führt zunächst an einer Stützmauer entlang, später an der Waldkante bis zur L 410.

Auf der anderen Straßenseite führt der Wanderweg am oberen Berghang entlang. Etwa 400 m nach dem Überqueren der Straße trifft der Wanderweg auf einen AV-Weg, mit dem Zeichen blauer Strich. Bald danach führt ein kurzer Stichweg über ein paar Treppen hinunter zu einem weiteren Aussichtsfelsen. Etwa 100 m später verlässt die Wanderroute wieder die Albvereinsmarkierung. Ein kurzer Abstieg rechts hinunter in den Haagwald. In diesem Wald, der nur wenig Aussicht bietet, führt der Weg wenige Meter unter der Waldkante entlang, bis er dann rechtwinklig ins Eyachtal hinunterführt. Am Waldrand dann wieder rechts, bis unterhalb des Stauwehrs die Eyach über einen schmalen Steg überquert und zwischen Schrebergärten die Straße erreicht wird.

Auf der anderen Straßenseite führt der Weg hinauf, entlang der Friedhofsmauer des jüdischen Friedhofs, ins Haagviertel. Beim Haus Nummer 6 biegen wir links ab, und erreichen dann zwischen den Häusern Nummer 26 und 28  durch das Klausengässle und steile Treppen die Oberstadt (rechts die evangelische Kirche von 1860 - 1863 erbaut, innen die Nachbildung des Abendmahls von Leonardo da Vinci). Die Rundwanderung führt nun zum weithin sichtbaren Römerturm hinauf, der um das Jahr 1150 erbaut wurde. Öffnung des Turmes samstags, sonntags und feiertags, vom 1.4. bis 31.10., von 10 bis 18 Uhr.

Weiter geht es zunächst über schmale Treppen hinunter zum Gasthaus Römer, links ca. 50 m talwärts entlang der Fahrstraße. Am Ende der Betonmauerführen ein paar Treppen zum Wanderweg. Durch einen Südhang mit alten Baumbeständen wird in etwa 10 Minuten der Aussichtspunkt Zollerblick, und in weiteren 5 Minuten die Straße erreicht. Auf dem Gehweg entlang der Straße ca. 300 m Richtung Haigerloch (Abkürzung der Wanderung, auf der Straße weiter direkt zur St. Annakirche). Wir überqueren die Straße und gehen links zum Friedhof, etwa 200 m nach dem Friedhof rechts, leicht ansteigend, in Richtung Wasserturm. Bei guter Fernsicht hat man von hier eine gute Fernsicht auf den Albtrauf. Am Wasserturm vorbei wird die Hohenbergstraße erreicht. Dieser folgen wir links. Nach 400 m biegt die Straße rechts ab, wir wandern gerade aus, am Feldkreuz vorbei, weiter zum Industriegebiet. Auf einem Trampelpfad wandern wir nach rechts zur Straße. Die Straße überqueren und 50 m am Waldrand entlang dem Fußweg folgen. Dort erreichen wir einen Wanderweg, der mit dem blauen Strich markiert ist. Diesem Weg folgen wir nach rechts immer am Hang entlang bis zum Schulzentrum. Nun wieder links an der Hangkante entlang in Richtung Stadt direkt zur St. Annakirche (erbaut 1753 - 1755 im Barock-Rokoko Stil). Unterhalb der Kirche bei der Orientierungstafel den St. Annaweg hinunter in die Unterstadt. Nach dem Überqueren der Eyach rechts entlang der Straße durch die Unterstadt zurück zum Parkplatz.

Ein Wandervorschlag von Otto Müller


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