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Abenteuerwochenende im Donautal vom
9.-11. Juli 2010
Am
Samstagabend haben sich alle Teilnehmer auf dem Zeltplatz zwischen
Dietfurt und Gutenstein, der nahe dem Wehr lag getroffen. Der Himmel
war strahlend blau, es war keine Wolke zu sehen und es war noch sehr
warm. Zuerst bauten fast alle ihr Zelt auf. Zwei schliefen sogar
open-air, nur mit Schlafsack und Isomatte auf der Wiese. Es kam noch
ein Teilnehmer am Abend hinzu, der sein Zelt im Licht der
Scheinwerfer seines Autos aufbaute. Nach dem Zeltaufbau grillte sich
jeder sein Essen am Lagerfeuer oder aß es kalt. Nach dem die Sonne
untergegangen war, kamen ganz viel, große, dicke, fette Käfer, die
immer um einen herumflogen, sich auf die Kleidungsstücke und Haare
setzten. Sie waren ganz nervig. Nach dem Essen hatten wir Kinder
noch lange genug Zeit, um auf der Wiese zu spielen oder ein
erfrischendes Bad in der Donau zu nehmen. Als es dunkel wurde,
gingen auch die Käfer wieder und alle Teilnehmer setzten sich an
das Lagerfeuer und sangen Lieder, wodurch wir mit einer Gitarre
unterstützt wurden.

Nach
dem aufstehen am Samstag gab
es ein leckeres Frühstück. Jeder fand irgendetwas. Nach dem Frühstück
hatten wir noch etwas Zeit, bevor wir aufbrachen und einen Geocache
machten. Er führte uns in den Park nach Inzigkofen. Wir liefen
einmal falsch, wodurch wir länger brauchten. Den ganzen steilen
Buckel den wir abgestiegen sind, mussten wir wieder hochlaufen und
das bei dieser Hitze! Als
wir in Inzigkofen ankamen, hatten die meisten Cacher keine Lust
mehr, die dann im Parkstüble eingekehrt haben. Ein kleiner Rest
suchte für die anderen die Endkoordinaten. Den Schatz suchten wir
aber gemeinsam. Auf dem Radweg liefen wir der Donau entlang zurück
zum Zeltplatz. Das meiste davon war Teer. Es kam mir so endlos lang
vor und meine Füße taten weh. Nach dem heißen und anstrengenden
Tag badeten die meisten noch in der Donau. So lang wurde uns ein Gemüseeintopf
zum Abendessen gekocht. Die meisten wollten sich das Fußballspiel
Deutschland - Uruguay in der Dietfurter
Mühle ansehen. Sie liefen nicht ausenherum, sondern kürzten
über das Wehr ab. Der Rest machte sich es am Lagerfeuer gemütlich.
Mir war das Fußballspiel auch egal, und so blieb ich auch am
Lagerfeuer. Die fetten Käfer kamen auch heute wieder und nervten
uns.
Auch
am Sonntag gab es wieder ein leckeres Frühstück. Es stand
Kanufahren auf dem Programm. Es gab zum ersten Mal ein Kinderboot.
Aber es hat zum Glück alles gut geklappt. Auf der etwa 13km langen
Kanustrecke machten wir auf der Hälfte Rast, auf unserem Zeltplatz.
Auch wenn es an diesem Tag nicht so heiß war, gab es
Wasserschlachten. Auf der zweiten Hälfte kamen schwarze Wolken und
es tröpfelte manchmal. Ich dachte schon, es würde ein Gewitter
kommen. Die schwarzen Wolken zogen zum Glück an uns vorbei.
Nach dem Kanufahren packten wir unsere Sachen
zusammen, verabschiedeten uns, und fuhren nach Hause. Die
Bitzer kehrten noch in der Rose in Bitz ein.
Vielen
Dank an Sabine und Thomas Mohr, die das Ganze organisierten.
Emanuel Matthes
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