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| Januar 2010 |
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Freitag, 08.01.
19.30 Uhr |
Lichtstubenabend
im Nepomukstüble
Es war ein sehr
unterhaltsamer Abend. Viele lustige Gespräche
untereinander prägten den Abend, an dem wir
unser Hüttenwochenende in den Bergen planten. |
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Sa+So, 17/18.01. |
Hüttenwochenende mit
Schneeschuhwandern in den Bergen
Bei strahlendem Wetter mit azurblauen Himmel und
glitzerndem Schnee machten sich 18
abenteuerlustige Westerheimer Albvereinler mit
ihrem Wanderführer Hans Beggel vom Deutschen
Alpenverein auf, um erstmals mit Schneeschuhen
in den Bergen zu wandern. Die Idee zu dem
Wochenende in den Allgäuer Bergen bei Sonthofen
hatte Vorsitzender Manfred Rehm, der die Tour
und den Wanderführer auch organisiert hatte.
Frohen Mutes machte sich die Gruppe auf zur so
genannten „Eingehtour“. Mit Stöcken und
Schneeschuhen bewaffnet ging’s zum Startplatz am
Ortsende in Gunzesried im Allgäu. Nach dem
sämtliche Fragen geklärt waren, jeder seine
Schneeschuhe fest verzurrt hatte, erklärte der
Bergscout die Technik, wie man mit den
Schneeschuhen laufen muss.

Dann ging’s bei strahlendem Sonnenschein los und
gemeinsam stiegen alle zur Rappenschwendalpe auf
1240 Meter hoch und bezwangen somit die ersten
320 Höhenmeter. Trotz stetem Anstieg schafften
alle den Aufstieg und kamen frohgelaunt auf der
Alpe an. Nach einer verdienten Pause nahmen die
meisten mit Wanderführer Hans Beggel den zweiten
Aufstieg zum Tennenmooskopf (1628m) in Angriff.

Durch
wegloses, sehr steiles Gelände ging es dem
Gipfel entgegen, weitere 380 Höhenmeter wurden
bezwungen. Die gigantische Aussicht über die
gesamten Allgäuer Alpen belohnte alle Mühen und
Strapazen - man konnte sich kaum satt sehen an
dem herrlichen Panorama, das sich den
Schneeschuhwanderern bot. Nach der ausgedehnten
Pause ging es bergab durch den Pulverschnee. In
riesigen mächtigen Gleitschritten mit viel
Gejohle glitten wir den Berg hinunter– es war
einfach herrlich und begeisterte alle, wie wir
scheinbar schwerelos den Hang hinunter glitten.
Die zweite Gruppe war nach der Rast ebenfalls
schon im Tiefschnee abgestiegen und hatte für
die Ausdauerläufer schon ein lecker duftendes,
heißes Abendessen auf der Hütte vorbereitet. Am
zweiten Tag war leider das Wetter nicht mehr
schön, doch wer im Albverein ist, kennt kein
schlechtes Wetter - alle trotzten dem Wettergott
und wanderten im Regen eine kleine Tour, bevor
wir klitschnass, aber immer noch bester Laune
heimkehrten und gemütlich in der Berghütte am
großen Ochsenkopf Rast machten, bevor wir wieder
die Heimreise antraten.
Fotoalbum: |
Samstag, 23.01.
20.00 Uhr |
Lichtbildervortrag über
die Traumlandschaften
zwischen Reschen und Sexten, Brenner und Salurn
Über 40 Besucher waren
unserer Einladung zum Diavortrag mit Willy
Auwärter gefolgt und staunten über diese
beeindruckenden Bilder, die Willy Auwärter
mitgebracht hatte. Südtirol – für viele ein
Zauberwort. Das galt und gilt auch für den
Referenten, der schon als junger Mensch dem
Zauber dieser Landschaften erlegen war. Im
ersten Teil gingen wir auf unserer Reise vom
Brenner durchs obere Eisacktal, weiter durchs
Pustertal zu den Sextner Dolomiten. Im zweiten
Teil zogen wir vom Reschenpaß durch den
Vinschgau über Meran und das Überetsch bis zur
Salurner Klause, die vielen schon von so manchem
Fahrtenlied bekannt sein dürfte. Im letzten Teil
nahm uns Willy Auwärter mit auf die Reise von
Bozen über den Ritten, das untere Eisacktal
hinein ins Grödner Tal, über die Seiser Alm, in
den Rosengarten und wieder zurück nach Bozen.
Wir genossen die Landschaften Südtirols von den
Tälern bis zu den Hochgipfeln, so manche „Ah´s
und Oh´s“ waren immer wieder zu hören.

Gröden im Herbst
„Da waren wir auch schon, schau mal“, sagte der
eine oder andere Besucher, die sich allesamt
kaum satt sehen konnten an diesen herrlichen
Landschaftsaufnahmen. So wanderten wir mit auf
den erlebnisreichen Wanderwegen, stiegen mit
hinauf in die Hochgebirgswelt an Ortler,
Ötztaler Alpen und Dolomiten und gerieten alle
ins Schwärmen. Das besondere Flair der Dörfer
und Städte hatte Willy Auwärter genauso
miteinbezogen, wie viele religiöse und weltliche
Brauchtumsfeste in Südtirol. Die
Gesamtkomposition des Vortrags mit all seinen
vielfältigen Kultur- und Gebirgslandschaften,
seinen Städten und Dörfern, seinen
geschichtsträchtigen Burgen, Ansitzen und
Kirchen, bildete eine wunderbare Einheit. Mit
viel Beifall und Lob für diese herrlichen Bilder
wurde Willy Auwärter von uns bedacht. Das letzte
Bild der roten Dolomiten im Abendlicht wird wohl
manchem noch sehr lange in Erinnerung bleiben.
„Zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und
dann die Stimmung auch noch einzufangen, ist die
Kunst, die wir heute Abend genießen durften“,
sagte der Vorsitzende Manfred Rehm am Ende des
Abends.

Sulden, Königsspitze, Ortler |
Sonntag, 31.01.
13.00 Uhr |
Kulturfahrt zum Planetarium Laupheim und ins
Kloster Roggenburg:
Mit über 60
Reisenden machten wir uns vergangenen Sonntag im
Bus auf den Weg ins Planetarium Laupheim, um in
"Ferne Welten" zu Reisen. Im Raumkreuzer
besuchten wir Merkur, den
schnellsten Planeten, die Schwester der Erde -
Venus. Mars, der rote Planet,
lag ebenfalls auf unserer Route wie der König
der Planeten, der Jupiter.

Wir sahen den Herrn der Ringe,
Saturn und den etwas abseits liegenden
Uranus, sowie den Gasriesen
Neptun. Als wir endlich den in
unserem Sonnensystem am weitest entfernt
liegenden Planeten Pluto
erreicht hatten, machten wir uns wieder auf die
Heimreise zum blauen Planeten - unserer
Mutter Erde.

Trotz einer Reisedauer von 20 Jahren fühlten wir
uns genauso jung wie vorher und kutschierten
weiter zum Kloster Roggenburg.
Dort besuchten wir die Krippenausstellung, die
von einem Verein seit 8 Jahren immer wieder mit
anderen Exponaten neu gestaltet wird. Wir waren
hin und weg von den Krippen, aber auch die
liebevoll gestaltete Dekoration der Frauen des
Vereins entzückte uns.

Die wertvollste Krippe ist
die Papstkrippe vom Erbauer Sebastian
Osterrieder (1864 - 1932) aus München. Eine
Krippe des Münchner Krippenbauers ging früher an
den Vatikan, wo sie heute noch steht. Über 100
Arbeiten sind in Roggenburg ausgestellt, wir
konnten uns kaum satt sehen. Ein absolutes
Highlight war die Frauengruppe um Silvia Bidell
die in der Ausstellung an den so genannten
„Klosterarbeiten“ bastelten. Dort machten wir
lange Halt und bewunderten, wie die Frauen
unglaublich feine und filigrane Arbeiten
durchführten und mit einer Engelsgeduld so
traumhaft schöne Bilder schufen. Nach einem
gemütlichen Abendessen fuhren wir wieder zurück,
voll mit schönen Eindrücken und viel neuem
Wissen um unsere Planeten, die über unseren
Köpfen umherkreisen.
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| Februar 2010 |
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Freitag, 12.02.
19.30 Uhr |
Lichtstubenabend im Nepomukstüble
Unser Lichtstubenabend war mit 14 Besuchern
sehr gut besucht. Erika war mit ihrem Akkordeon
gekommen und sorgte für die passenden Töne beim
Singen. Unsere Peitschenknaller Manfred und
Margit erzählten vom Umzug in Hohenstadt und
informierten so die Mitglieder über das Neueste
aus dem Vereinsleben.

Margit trug mit viel Gestik und Humor ein
Gedicht über die Lichtstubengänger vom Schneider
Hans aus Laichingen vor, was den Anwesenden sehr
gut gefiel. Es wurde gesungen, geredet und viel
gelacht und wie versprochen war "oms
dromnomgugga" der Abend schon vorbei. Unser
Suppinger Gast Hans Nüssle erfreute uns mit zwei
Gedichten und zusammen mit Manfred sang er
einige Lombaliadla. |
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Montag, 15.02. |
Teilnahme am
Rosenmontagsumzug
Unsere neue Gruppierung - die Peitschenknaller -
haben an den Umzügen in Westerheim und in
Hohenstadt teilgenommen.

Wir erhielten viel Beifall und Zuspruch für
unsere Vorführungen, was uns sehr freute.
Weitere Bilder finden sie auf unserer Seite
"Peitschenknaller". |
Sonntag,21.02
18.00 Uhr |
Traditionelles Funkenfeuer mit Fackelumzug
Viele Fackelträger zogen mit uns vom Rathaus aus
über den Sellenberg im sich neigenden Tageslicht
zum Festplatz bei der Albhalle.

Es war ein toller Anblick, den Fackelzug über
unseren schönen Hausberg ziehen zu sehen - die
Dämmerung hüllte das ganze in eine wundervolle
Stimmung.

Unter uns hatte sich die Ortsgruppe Heidenheim
mit 22 Wanderern gesellt, die bereits mittags in
Westerheim eine Wanderung zur Schertelshöhle
gemacht hatten und mit unserem Funkenfeuer ihren
Tagesausflug beschlossen. Nach der Ankunft am
Festplatz begrüßte der Vorsitzende Manfred Rehm
alle Besucher und freute sich vor allem über die
Kinder, die mit leuchtenden Augen ihre Fackeln
hielten und sich auf das große Feuer freuten und
es kaum erwarten konnten, es anzuzünden.

Die Peitschenknaller gaben mit ihren Karbatschen
noch eine Schauvorstellung und ließen den
Überschallknall ihrer Peitschen durch die dunkle
Nacht hallen. Dies soll auch zum Austreiben des
Winters eine Hilfe sein. Dann war es soweit.
Margit Weber forderte alle Anwesenden auf,
zusammen einen großen Kreis um den Funken zu
bilden und auf Kommando das Feuer zu entzünden.
Alle zählten laut zusammen rückwärts
10...9...8...1 und FEUER!!! dann schmissen
alle ihre Fackeln auf den großen Funken. Die
vielen kleinen Brandnester entzündeten den
großen Funken und verbanden sich schnell zu
einem großen, lodernden, züngelnden Feuer. Immer
wieder zischten die ausgedienten Christbäume,
die teilweise voller Schnee waren, grad so als
wollten sie dem unvermeidbaren entkommen. Der
Funkenflug war in diesem Jahr besonders schön
und machte dem Wort Funkenfeuer alle Ehre.
Die Funken tanzten durch die Winternacht, dass
es eine Freude war, ihnen zuzuschauen. Laut
alter Überlieferungen soll dies für eine gute
Ernte sorgen.

Bei Punsch, Glühwein und heißen Saiten und
leckeren Berlinern schauten die vielen Besucher
dem Feuerschein und Funkenflug lange zu und wer
weiß, welche Gedanken manches Besuchers wohl mit
geflogen sind. |
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| März 2010 |
|
Freitag, 12.03
19.30 Uhr |
Lichtstubenabend mit
Live-Stubenmusik im Nepomukstüble
Gäste aus Feldstetten, Hohenstadt, Suppingen und
aus Westerheim kamen, um mit uns der
Stubenmusik mit Uwe Abt und seiner
Frau Klara zu lauschen.

Die beiden verzauberten uns wieder einmal mit
der Steirischen und dem Hackbrett. Wir sangen
gemeinsam viele schöne Lieder und so mancher
erzählte Witz oder vorgelesene Geschichte
brachte uns herzlich zum lachen. Insgesamt 5
Musikanten hatten sich eingefunden und spielten
abwechslungsweise auf - so konnten wir ein
richtiges Wunschkonzert machen und soagr neue
Lieder lernten wir zusammen.

So wurde es für uns alle ein wunderschöner
unterhaltsamer Abend unter vielen
Gleichgesinnten, den alle sichtlich genossen
haben. |
Samstag,20.03.
13.00 Uhr |
Frühlingsauftaktwanderung mit
Besuch der Ölmühle Hülben
Unsere Eröffnung der Wandersaison so ganz
nach dem Motto "Aufbruch in den Frühling" war
rundherum gelungen und wunderschön. Der Lenz ist
da, konnten wir alle vergnügt sagen, denn
passend zum heutigen Frühlingsbeginn lachte uns
die Sonne entgegen und nach dem langen Winter
genossen wir die wärmenden Sonnenstrahlen - alle
brachten beste Laune mit. So führte uns 34
Sonnenanbeter Wanderführerin Margit nach Hülben,
wo wir von dem gebürtigen Westerheimer Siegmund
Ganser, Bürgermeister in Hülben herzlich
empfangen und willkommen geheißen wurden.
Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns mit
dem jungen Schultes auf den Weg ins Grüne.

Siegmund führte uns voller Stolz in seiner neuen
Heimat zu einem tollen Aussichtspunkt oberhalb
von Dettingen und wusste uns viel
Geschichtliches, aber auch manche sehr
heitere Anekdote aus Hülben zu erzählen. Ich
erinnere nur an den Kirschenbaum, den die Hülbener zur 850 Jahresfeier erhalten haben. Die
Aussicht auf Dettingen und weit darüber hinaus
war atemberaubend - der Hohen Neuffen
einzigartig, mal von einer ganz anderen Seite zu
sehen. Hochinteressant waren die Ausführungen
Siegmund Gansers über die Kelten, sowie über
die Entwicklung von Hülben und den weiteren
Möglichkeiten, die die Gemeinde Hülben hat. Das
Biosphärengebiet war genauso Thema wie die
Parallelen zu seinem Geburtsort Westerheim. Es
begeisterte uns alle, wie viel er uns aus der
Geschichte von Hülben und über die Kelten
berichten konnte und zeigte uns seine enorme
Identifikation mit seiner neuen Heimat.

Nach unserer wunderschönen Wanderung machten wir
uns auf zur Ölmühle, wo wir schon vom Hausherren
Hermann Röcker an der Haustüre erwartet wurden.
Dieser Mann ist ein Urgestein - ein Unikat der
Extraklasse und wir hielten uns die Bäuche vor
Lachen bei seinen tollen Erzählungen und kleinen
Anekdoten aus seinem Leben und aus der
Geschichte des Öls.

Mit seinen 79 Jahren erzählte er so lustig und
lebhaft aus den alten Zeiten, von Besuchern, mit
denen er manches erlebt hatte und netterweise
übersetzte er für die Nichtschwaben unter uns
schwäbische Wörter wie "hendersche" ins
Hochdeutsche, damit auch diese seinen überaus
lustigen Geschichten folgen konnten.

Wir amüsierten uns köstlich und hingen förmlich
an seinen Lippen. Dann war es endlich soweit -
Hermann Röcker zeigte uns, wie man früher schon
und heute auch noch Öl gewinnt. Er setzte die
Mühlräder aber erst in Schwung, nachdem wir alle
zusammen das Lied von den Mahlsteinen gesungen
hatten, was wir gerne machten.

Die Mühlsteine, die laut über den Leinsamen
rollen, um ihn zu mahlen.
Selbst die Jugend war fasziniert von der
Ölgewinnung, wie man hier sehen kann.
Wir lernten viel über Ölgewinnung, dass z. B.
auch kalt gepresstes Öl erwärmt werden muss,
bevor es gepresst wird und durften das frisch
gepresste
Leinöl auch gleich versuchen - es schmeckte
einfach herrlich.

Nach der Führung saßen wir noch bei frisch
gebackenen Rührkuchen, Kartoffelkümmelplatz und
Kaffee in der gemütlichen Stube und amüsierten
uns köstlich über Röckers weitere Ausführungen.
Es war für uns alle ein wunderschöner Auftakt
unserer Wandersaison, die jetzt endlich begonnen
hat. |
Samstag,27.03.
19.00 Uhr |
Fahrtenliedersingen
Das Fahrtenliedersingen war wieder einmal zu
einem wunderschönen unterhaltsamen Abend
geworden. Unsere Gäste aus Nah und Fern fühlten
sich rundum wohl und sangen bis spät in die
Nacht hinein.

Bei den vielen Witzen und lustigen
Geschichten von unserem Vorsitzenden Manne blieb
kein Auge trocken. Er war so richtig in Fahrt
und ließ einen Witz oder schwäbische Anekdote
nach der anderen vom Stapel und fühlte sich
sichtlich wohl dabei. Das übermütige und
ausgiebige Gelächter und der Beifall unser Gäste
gaben ihm Recht und spornten ihn immer mehr an.
Nach einer kurzen Weile erhielt er von
Walter Class und Heinz rege Unterstützung.

Unsere Musikanten spielten was die Tasten
hergaben und so sangen wir unser Liederbuch
durch, unterhielten uns gut und wir denken, dass
dies nicht das letzte Fahrtenliedersingen in
Westerheim war.

Wir bedanken uns hier auf diesem Wege noch
einmal bei allen Gästen und vor allem bei
unseren Musikanten, die uns so schön und gut
begleitet haben. |
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| April 2010 |
|
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Mittwoch, 07.04. |
Mittwochswanderung zum Schlater Stausee
Zur ersten
Mittwochswanderung des Jahres konnte
Wanderführer Manfred Rehm 22 Erwachsene, zwei
Kinder und auch zwei Hunde begrüßen. Gemeinsam
suchten wir auf dem Weg vom Schlater Tobel bis
hin zum Stausee nach Frühblühern.
Wunderbares und frühsommerliches Wanderwetter
vergoldete den Wanderern ihren Ausflug Richtung
Schlat. Gemeinsam mit Gästen aus dem Feriendorf,
aus Suppingen und dem Täle machten wir uns vom
Wanderparkplatz „Schlater Tobel“ durch den
sonnendurchfluteten Wald auf in Richtung
Stausee.

Kinder und Hunde tobten auf der knapp sechs
Kilometer langen Strecke durch den
Frühlingswald. Überall zeigte sich frisches Grün
und dicke Knospen, die förmlich am Aufplatzen
waren. Mit jeder Stunde Sonnenschein und Wärme
schien sich das zarte Grün weiter zu entfalten
und die Laune von uns hätte besser nicht sein
können.

Am Wegesrand konnten aufmerksame Beobachter
ihren ersten Fund nicht nur visuell wahrnehmen
sondern auch deutlich riechen, denn der junge
Bärlauch schaute hervor und lud zur Ernte ein.
Marlene und Karla ließen sich nicht lange
bitten, sondern stiegen mitten ins Getümmel und
nahmen stolz ihre erste Beute mit nach Hause. Im
Wald lag viel geschlagenes Holz neben den Wegen,
was wiederum Tim und Robin und die Hunde zum
Klettern und Toben verleitete und kurzweiligen
Zeitvertreib bescherte.

Wer nicht nur nach der Nase ging, sondern ganz
genau hinschaute, konnte gelbe und weiße
Buschwindröschen, aber auch das Immergrün in
lilablauer Farbe erblühen sehen. Sogar ein
einzelnes Primelchen wurde von den aufmerksamen
Wanderern gesichtet. Wanderführer Rehm machte
auch auf kleine Biotope aufmerksam, so hatte
sich in einem toten Baum nicht nur der Specht
ein Loch gemacht, sondern auch der Baumpilz war
hier heimisch geworden. „Dies ist nur im
Staatswald möglich“, berichtete Rehm. „Im
Privatwald wäre dieser Baum längst gefällt
worden.

Am Stausee angekommen, machte die Gruppe eine
verdiente Rast und genoss die wärmenden
Sonnenstrahlen. Tim und Robin gingen eigene Wege
und kletterten im Überlauf des Stausees herum
und inspizierten Versteckmöglichkeiten. Auch auf
dem Heimweg gab es für die beiden Jüngsten kein
Halten. Sie balancierten über umgestürzte Bäume
und imposante Baumwurzeln, während die
Erwachsenen weiterhin nach Blüten und Knospen
Ausschau hielten. Nach einer gemütlichen Einkehr
im Kräuterstüble in Bad Ditzenbach kehrten wir
wieder fröhlich heim. |
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Freitag, 09.04. |
Lichtstubenabend
Unser letzter
Lichtstubenabend war klasse. Viele Kartenspieler
hatten sich eingefunden, um einen zünftigen
Binokel zu spielen. gleichzeitig durften gleich
ein paar Anfänger zuschauen und an diesem Abend
das Binokeln lernen.

Wir reizten uns gegenseitig hoch und hatten den
ganzen Abend über viel zu lachen. Ute und Reiner
waren als Lehrer stark gefordert, machten ihre
Sache aber echt klasse, dass die Damen fast alle
Spiele gewannen. Unsere Erika war zur
musikalischen Unterhaltung auch gekommen, damit
wir zum Einstieg und auch zum Abschied ein paar
Lieder singen konnten. So wurde unser Spielabend
zu einem kurzweiligen, äußerst lustigen und
unterhaltsamen Angelegenheit.
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Sonntag, 18.04.
12.45 Uhr |
Halbtageswanderung zur
Hiltenburg bei Ditzenbach

Auf unserem Weg zur Hiltenburg führten uns
Ute und Franz über manches Hindernis, dass es zu
überwinden galt. Doch da sich alle halfen, kam
auch jeder auf der Hiltenburg an.

Der Weg führte uns an vielen Erstblühern
vorbei, die Hänge waren teilweise geradezu
übersät, wie man sehen kann. Oben genossen wir
den herrlichen Überblick übers Tal.
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Sonntag,
25.04.
12.00 Uhr |
Busfahrt Besichtigung der
Landeswasserversorgung in Langenau und der
Straußenfarm Donaumoos
Die Besichtigungsfahrt zur
Landeswasserversorgung war hochinteressant.
Beinahe jeder war fasziniert, was es hier alles
zu sehen gab und was uns die beiden Damen zu
erzählen hatten. Es gab eine hoch qualifizierte
Führung speziell für die Gruppe mit den Kindern,
die einfach spitze war. Die Kinder hingen ihr
förmlich an den Lippen, so dass die Führung
durch die Erlebniswelt Grundwasser wirklich zu
einem Erlebnis wurde. Wir lernten, wie schnell
Wasser in verschiedenen Bodearten versickert,
und dass bei jedem Eingriff im
Grundwasserschutzgebiet wieder ein Ausgleich
geschaffen werden muss, um den Wasserbedarf
immer im rechten Lot zu halten.

Wasserspiele, aber auch der eingefärbte
Wasserfloh und die Lotpfeife zum ausloten des
Wasserstands begeisterte die Kinder sehr.

Länger als ursprünglich geplant hielten wir uns
in Langenau auf, bevor wir die Straußenfarm in
Donaumoos aufsuchten.
Dort lernten wir viel über die Strauße, die sich
auf der Alb sehr wohl und heimisch fühlen.

Wir konnten sogar frisch geschlüpfte Küken sehen
und im Hofladen deckte sich mancher von uns mit
Straußenfleisch oder Wurst ein. Es war ein
gelungener Ausflug, der allen sehr gut gefallen
hat.
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| Mai 2010 |
|
Freitag, 01.05.
10.00 Uhr |
Maientour bei
Heroldstatt
Vier wetterfeste Albvereinler ließen sich
von Regen und Kälte nicht abhalten und starteten
zur traditionellen Maientour, die von Hans Peter
Glöckler geführt wurde. Wir wanderten von einem
Wanderparkplatz hinter Heroldstatt durch den
Wald, als es zu regnen begann. Doch das Dach des
Waldes hielt uns einigermaßen trocken und
bestens gelaunt zogen wir weiter. Zu unserer
Überraschung trafen wir viele Wanderlustige, die
wie wir dem Wetter trotzten.

Die tollen Felsformationen der Täler um
Heroldstatt begeisterten uns sehr und wir waren
sehr froh einen ortskundigen Wanderführer zu
haben. Durch das schöne Frühlingsgrün gingen wir
über den Schachen ins Tiefental bis zur
Blockhütte. Schon von weitem rochen wir das
Grillfeuer und hörten fröhliche Stimmen. Wir
grillten unsere Roten Würste und unterhielten
uns angeregt, bevor wir nach unserem Mahl weiter
zogen.

Vorbei am "Backofen", wie in die Einheimischen
nennen, kamen wir hinter Heroldstatt vom Tal
herauf und wieder zu unserem Auto zurück. Zum
Abschluss besuchten wir noch unsere
Albvereinsfreunde auf der Suppinger
Steinwollhütte. |
Mittwoch,05.05.
13.30 Uhr |
Mittwochswanderung-Auf historischen Spuren in Suppingen

Trotz grimmiger Kälte zogen wir zu sechst
los, um den Ausführungen von Erich Dukek zu
lauschen. Er zeigte uns das ehemaligen Gehöft
außerhalb Suppingens im Wald. Die Grundmauern
sind noch zu sehen, der Rest wurde abgetragen
und für neue Gebäude verwendet.

Wanderführer: Erich Dukek |
Samstag, 08.05.
20.00 Uhr |
Comedy-Abend mit
dem Duo "I-Dipfele"
Das Comedyduo i-dipfele Emma und Berta alias
Sabine Schief und Gesa Schulze-Kahleyß sorgten
am Samstagabend in der Westerheimer Albhalle für
beste Stimmung. Die beiden begnadeten
Kabarettistinnen lieferten eine absolut
professionelle Show, die mit tosendem Applaus
vom zahlreichen Publikum honoriert wurde.
Gleich zu Beginn der Veranstaltung begann Emma
mit der Suche nach einem Mann für ihre Berta,
was sich wie ein roter faden durchs
Abendprogramm zog. „Bisch du no übrig?“ fragte
Sie einen Mann, der ihr wegen seiner erotischen
Bonusfläche auf der Stirn besonders gut gefiel.
Da sie sich nicht so recht entscheiden konnte,
wollte sie gleich eine ganze Auswahl von Männern
mit nach Hause nehmen.

Hauptsache, er wär nicht
von „Loichna“, das könne sie ihrer Berta edda
zumuten, die schaurigsten Geschichten habe sie
schon von den Loichnern gehört. Egal ob die
beiden schwäbischen Lästermäuler in ihrer
Paraderolle als Emma und Berta die Männer
aufmischten oder Gesa Schulze-Kahleyß als
Sekretärin schmachtend auf ihrem Schreibtisch
umherrobbte und vom Büroalltag erzählte – die
beiden Künstlerinnen brachten das Publikum zum
kreischen und Lachen und sorgten für beste
Stimmung.

Sekretärin Gesa ist ein
gefürchtetes Wesen im Büro – motiviert sie doch
ihren Chef mit einem neckischen Griff in den
Schritt zum schnelleren Diktieren oder legt sie
schon mal den Kollegen im Kopierraum flach, weil
er „sei Tupperdos mit so nem erotisch
„Plopp“ aufmacht. Sensationell gespielt war auch
Frau Malermeister Bürschtle. Mit narradem Blick
kam sie auf die Bühne „I ben so narred ond des
glei drei Dag, damit sich´s lohnt“, sorgte schon
für Lacher. Ihre vorzügliche Mimik tat ein
übriges. Sie sei ja gewarnt worden, nen Maler zu
heiraten, jetzt habe sie das Nachsehen, denn er
schwinge den Pinsel und sie sei die Lackierte.
Spätestens hier machten die beiden ihrem Ruf der
„schwäbischen Schwertgosch“ alle Ehre. Der
genial gesungene RAP „I ben der B(etriebs)
A(rsch), Maler isch mei Ma“ sorgte für wahre
Begeisterungsstürme. Die beiden Künstlerinnen
stellten immer wieder unter Beweis, dass sie
nicht nur beste komödiantische Begabung haben,
sondern auch ihre Lieder mit bester Stimme und
Tonlage zu Gehör bringen können. Immer wieder
suchten sie nach Platzhirschen (für Berta wohl
bemerkt) im Publikum, doch Freiwillige waren
leider nicht zu finden. Dafür hatten die beiden
Pfarrer Reinhold Rampf zu ihrem Siebhalter und
Hausmeister auserkoren und banden ihn den ganzen
Abend in ihr Programm mit ein. „Dädtsch du mir
gschwend mein Tisch her traga“, baten sie ihn
nicht nur einmal. Die lokalen Spitzen, genial
ins Programm eingebunden, faszinierten das
Publikum enorm. So gab Malermeisterin Bürschtle
nen unlukrativen Auftrag gerne an Malermeister
Priel weiter, schlenderten sie durch die
Westerheimer Fußgängerzone, wo sie im
Schreibwarenladen Rehm so manches über den
Flegga erfuhren. „Dia baued sogar a Kenderhaus,
so viel hen dia – i glaub, bei denne gibt’s no
koin Fernseher oder was saisch du?“, fragte
Berta ihre Emma, sehr verwundert anhand der
hohen Geburtenrate Westerheims.

Ihre Antwort darauf war
ihre Paraderolle "Rent a kend", die beim
Publikum bestens ankam und die beiden
Künstlerinnen zu Recht wieder einmal einen
tosenden Applaus erhielten.
Im Verlauf des Programms wechselten die beiden
immer wieder ihre Kostümierungen, der
unterhaltsame Abend ging leider viel zu schnell
dahin. Für ihre den Alltag immer wieder
treffenden Witze und Gags, die menschliches und
zwischenmenschliches beschrieben, ernteten sie
laufend Lacher und viel Beifall, was kaum zu
Toppen war. Faszinierend auch, wie beide mit dem
aufsetzen der passenden Kopfbekleidung sofort in
die entsprechende Rolle schlüpften. Nicht
geplant und dennoch ein Highlight des Abends war
eine sich im Scheinwerferlicht abseilende
Spinne, die die Künstlerinnen kurz aus der
Fassung brachte. „I ko ed weitermacha, wenn dui
mi so aguggt“, sorgte für einen weiteren Brüller
des Abends. Das Publikum, wie die beiden
Schwertgoschen, amüsierten sich köstlich, bis
Berta sich erbarmte und die arme Spinne auf der
schönen Dekoration des Albvereins niedersetzte.
Wieder einmal hatte der Schwäbische Albverein
Westerheim bei der Auswahl der Künstler für den
Schwäbischen Comedyabend ein glückliches
Händchen bewiesen und in Westerheim für ein
Highlight am Kulturhimmel gesorgt. Schade nur,
dass dies von den Einheimischen zu wenig
angenommen wird, denn viele Gäste kamen aus dem
nahen und fernen Umland angereist, um sich
dieses „Kulturbonbole“ nicht entgehen zu lassen.
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Donnerstag, 13.05. |
Peitschenknallen beim
Albverein Bad Ditzenbach
Auf Einladung der Ortsgruppe Bad Ditzenbach
fuhren wir am Vatertag zum Musikantentreffen.
Hüttenwart Werner Schröder empfing uns überaus
herzlich und kündigte uns als die Attraktion an.
Nachdem wir uns umgezogen hatten ging's schon
los und unter dem anfeuernden Publikum ließen
wir unsere Karbatschen schwingen und erklingen.

Zu sechst zeigten wir, was wir drauf hatten und
erhielten sehr viel Beifall und Zugaberufe vom
begeisterten Publikum in Bad Ditzenbach. Zur
Überraschung aller hatte ein anwesender Gast und
Musikant seine eigene Karbatsche dabei und
schwang diese mit uns gemeinsam.

Es machte uns sehr viel Spaß, vor so einem
begeisterten Publikum zu knallen und hätte es
nicht so stark geregnet, wäre die eine oder
andere Einlage noch von uns zu sehen gewesen.
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| Sonntag, 16.05 |
Tageswanderung mit der
Ortsgruppe Ohmenhausen
Alles andere als schönes Wetter hatten wir bis
jetzt. Trotzdem haben wir uns zum Wandern auf
den Spuren der Kelten und Römer, aber auch der
Neuzeit, entschlossen. Wie heißt es so schön?
"Wenn Engel reisen...", auch das Wetter war uns
ein wenig wohl gesonnen und es wurde etwas
heller und auch trockener (Hurra).
Wanderführer: Reinhold Rehm |
Samstag, 22.05
12.45 Uhr |
Busfahrt Besichtigung
Kernkraftwerk Gundremmingen
Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir mit
vollbesetztem Bus nach Gundremmingen. Wir wurden
herzlich empfangen und nach dem Rundgang im
Infozentrum wartete zu unser Überraschung im
Vortragsraum Kaffee, Kuchen und Getränke auf
uns.

Zuvor versuchte Robin per eigens erstrampelter
Energie ein Spiegelei zu braten und wir waren
alle erstaunt, wie viel Energie alleine dafür
notwendig ist. Da würde sich wohl mancher
überlegen, wenn er selbst dafür strampeln
müsste, ob er den Fernseher anmacht.
Herr Voto ging toll auf unsere Fragen ein und
erklärte uns sehr genau, wie ein Kernkraftwerk
funktioniert. Selbst unsere kritischen Fragen
beantwortete er alle sehr detailliert und viele
von uns waren über die Antworten überrascht. So
wurde klar, dass vielerlei Informationen von der
Politik bewusst negativ gestreut werden, um den
Bürger zu beeinflussen.

Die Frage, woher der viele Strom kommen soll,
wenn 2020 alle Kernkraftwerke in Deutschland
stillgelegt werden, kann keiner beantworten -
auch die Politiker nicht. Viele Anregungen
stimmten uns sehr nachdenklich. Vor allem die
Aussage, dass alle Länder der Welt weiterhin
stark in Kernkraftwerke investieren, ständig
weltweit neue gebaut werden und nur die
Deutschen von einem Abbau reden, stimmte uns
nachdenklich. Die Führung war sehr
beeindruckend, vor allem als wir in einen der
Kühltürme hinein schauen durften. Der Sog in dem
riesigen 160 Meter hohen Turm ist unglaublich
und beeindruckte sehr. Alles in allem war es
eine sehr interessante Tour, die allen sehr gut
gefallen hat und uns viele Informationen zur
Kernenergie geliefert hat. Beeindruckend waren
auch die hohen Sicherheitsstandards, die es auf
der ganzen Welt wohl in keinem Kernkraftwerk
gibt. Sicher will keiner ein Kernkraftwerk vor
dem Haus stehen haben- doch wer will auf den
Luxus des Stroms aus der Steckdose verzichten -
jeden Tag, jede Nacht, immer dann wenn es uns
beliebt??? Wohl keiner, sagten alle einstimmig.


So sieht ein Castorbehälter aus

Transport der Castorbehälter
Organisation: Hermann
Großklaus |
|
Mittwoch, 26.05 |
Mittwochswanderung
oberhalb Blaubeuren
Wir wanderten mit unserer Suppinger Wanderfreunden
vom Parkplatz Tiefental oberhalb von Weiler in
Richtung Blaubeuren. Vorbei an vielen schönen
Blüten und an der Küssenden Sau wanderten wir
durch die wunderschöne grüne Natur bei
Blaubeuren.

Wir sahen an diesem Tag immer wieder
Blindschleichen, die wir lange beobachteten. Vor der Heimkehr saßen wir
gemütlich im Gasthaus "Sonnenmoser" im
Biergarten und genossen den schönen Nachmittag.
Es war die reinste Aus- und Anziehtour - ständig
wechselte das Wetter, was uns aber keineswegs
den Spaß nahm. Vorbei an der küssenden Sau und
zurück über die Straße in Weiler zeigte uns Hans
wo die so genannte "Hotwolle" wohnt.
Wanderführer Hans Nüssle, Tel. 3544 |
Nach
oben
| Juni 2010 |
|
|
Sonntag, 06.06. |
Tageswanderung bei der
Wimsener Höhle
28 gutgelaunte Naturliebhaber und
Wanderfreunde machten sich bei strahlendem
Sonnenschein auf und erlebten einen
wunderschönen Tag in unserer schönen Natur.
Schon die Anfahrt durch das herrliche Lautertal
war für die Augen eine reine Wohltat. Nach dem
langen kalten Regenwetter freuten wir uns an dem
satten Grün und konnten uns kaum satt sehen.

Unsere Wanderung führte ins
das herrliche Glastal. Das Plätschern des
Wassers gefiel uns allen sehr gut und überall
blühte es wunderschön. Die Kinder wollten vom
Wasser gar nicht mehr weg. Wir wanderten weiter durch das Schweiftal zu
der wunderschönen Heidefläche Digelfeld, auf der
die tollsten Orchideen erblüht waren und uns
richtiggehend fesselten mit ihrer Schönheit.


Nach
ausgiebigem Vesper ging's es wieder zurück durch das Glastal
über den Ausgangspunkt, wo wir uns trennten. Die
Kinder blieben mit ihren Familien an der
Wimsener Höhle und spielten am Wasser, die
zweite Gruppe ging
weiter bis zum Ziegenhof Loretto, einem über 300
Jahre alten Gehöft, auf dem Ziegenkäse und
andere Leckereien hergestellt werden. Hier steht
ein kleines Walfahrtskirchlein. Die ehemalige
Kapelle, zuletzt unter anderem als Hühnerstall
genutzt, erfährt eine späte Würdigung:
1998 von innen denkmalpflegerisch
saniert und 2001 mit Mitteln
des Denkmalschutzamtes und der Stiftung
Denkmalschutz auch von außen restauriert, ist
sie heute zugleich Schmuckstück und Hofladen des
Loretto-Hofs. Nach dem wir uns
umgeschaut hatten, wanderten wir bergab entlang der Zwiefalter
Ach zurück nach Wimsen, wo wir von den anderen
schon erwartet wurden. |
| Sa+So, 12.+13.06. |
Landesfest des
Albvereins in Bad Urach
Es war ein wunderschönes, sehr gelungenes
Landesfest, dass wohl kaum zu einer Stadt besser
passt, wie zu der alten Resídenzstadt Bad Urach.
Das Landesfest des
Schwäbischen Albvereins lockte über 10 000
Besucher in die alte Residenzstadt Bad Urach,
die mit ihrem bezaubernden Marktplatz und den
vielen Fachwerkhäusern ein gerade zu
traumhaftes Ambiente für das Landesfest bot. Das
bunte und fröhliche Treiben von Menschen in
Trachten hätte kaum einen passenderen Ort finden
können als die alte Schäferlaufstadt.
Baden-Württembergs
Ministerpräsident Stefan Mappus war als
Festredner geladen und versäumte es nicht, das
Ambiente und die Schönheit Bad Urachs als eine
der schönsten Städte Baden-Württembergs zu loben
– und dies sagte er nicht:“ weil der
Bürgermeister hier in der ersten Reihe sitzt.“,
so Mappus. Überall waren Menschen in Trachten zu
sehen, fröhliches Gelächter und Musik
verstummten das ganze Wochenende über nicht. Das
offizielle Tanzfest am Samstagabend steht immer
unter dem Motto. “Mitanand Danza“ und war wie
jedes Jahr eines der Highlights neben unzähligen
Wanderungen, Radtouren, Stadtführungen und
vielen Tanzvorführungen vieler Volkstanzgruppen
verschiedener Ortsgruppen. Bei milden
Temperaturen tanzten jung und alt zusammen,
Trachtenträger oder Fahrradfahrer in voller
Montur – ganz egal. Jeder machte mit und genoss
den milden Abend vor dem schönen Rathaus auf dem
Marktplatz in Bad Urach, bis das Tanzfest um
Mitternacht zu Ende ging.

Am Sonntag fand nach der Hauptversammlung der
bunte Festumzug statt, der leider unter dem
einsetzenden Regen stattfinden musste. Doch der
Stimmung machte er keinen Abbruch – die Gruppen
zogen in ihren wunderschönen, farbenträchtigen
Trachten durch die Gassen der Schäferlaufstadt.
Mit dabei waren zum ersten Mal die
Peitschenknaller der Ortsgruppe Westerheim und
zeigten ihr Können mit den langen Karbatschen..

Vorne draus lief Robin Weber (10 Jahre) mit dem
nigelnagelneuen von Heinz Börner handbemalten
Ortsgruppenwappen des Albvereins Westerheim.
Rudolf Schmucker hatte es originalgetreu
ausgeschnitten und zugesägt und es mit einem
Teleskopstab und dem Namenschild versehen. Es
kam zum ersten Mal in Einsatz und voller Stolz
wurde es von dem jungen Albvereinler Robin
präsentiert. Gefolgt vom Vorsitzenden Manfred
Rehm und seiner Frau Marlene, die die neu
rekonstruierte Tracht Westerheims zum ersten Mal
offiziell trugen. Die Peitschenknaller erhielten
mit ihren Einlagen sehr viel Beifall vom
Publikum und wurden immer wieder aufgefordert,
doch noch eine Einlage zu geben, was sie gerne
bereit waren zu tun.

Hier erhielt unsere Kassiererin Ute Rehm aus den
Händen von Präsident Dr. Ulrich Rauchfuß das
Wimpelband überreicht. Sie war zum ersten mal
mit dabei und trug unseren Wimpel durch die
Gassen Bad Urachs.
|
Samstag, 26.06.
18.00 Uhr |
Große Sonnwendfeier auf
dem Parkplatz bei der Albhalle
Bei traumhaft schönem Wetter holten wir
unsere traditionelle Sonnwendfeier nach. Mit
nahezu 400 Gästen war das Fest sehr gut besucht
und unsere Gäste genossen bei milden
Temperaturen,

stimmungsvoller Musik der Steinwoll Buam und
einem tollen abwechslungsreichem Programm den
herrlichen Sommerabend. Das Musikantentreffen
fiel leider etwas spärlich aus, was jedoch an
der einwöchigen Verlegung der Feier lag.
Trotzdem hatten die Verantwortlichen des
Albverein vergangene Woche die beste
Entscheidung getroffen, die Sonnwendfeier zu
verschieben. Da nun endlich die Sonne schien,
machte dies und das runde Programm die
Freiluftveranstaltung zu einem gelungenen Fest.

Für tolle Einlagen sorgten die Musikanten und
Goißschnalzer der „Albrand-Goißschnalzer“ aus
dem Raum Göppingen. Unter der Leitung von
Gerhard Bruhi knallten die drei Männer mit ihren
Geißeln im Takt, während sie von Alf Rauch auf
seiner Steirischen bestens begleitet wurden. Er
passte sich ihrem Takt an und so schlugen sie
ihre Peitschen im Takt und erhielten viel
Beifall für ihre gelungenen Einlagen.

Später tauschten sie die Peitschen mit Rätschen
und auch hier bewiesen sie, dass sie den Umgang
mit den außergewöhnlichen Musikinstrumenten
super beherrschten. Sie waren als einzige Gruppe
der Einladung zum Musikantentreffen gefolgt und
brachten daher jede Menge Einlagen an dem
gemütlichen Sommerabend.

Als bei Einbruch der Nacht der Vollmond in einem
herrlichen Rot aufging und das große
Sonnwendfeuer entzündet wurde, war eine Stimmung
auf dem Platz, die einfach unbeschreiblich war.
Es passte einfach alles zusammen und jeder
fühlte sich rundum wohl, die Kinder entfachten
wie jedes Jahr ihre eigenen kleinen Feuerchen
und die großen schauten verträumt dem Funkenflug
nach.


Unsere Peitschenknaller zeigten mehrmals, dass
sie schon richtig toll die Peitschen schwingen
können und erhielten sehr viel Beifall und
Anerkennung für ihren Einsatz. „Wir sind froh,
dass wir die Entscheidung mit der Verschiebung
unseres Traditionsfest getroffen haben“ sagte
der Vorsitzende Manfred Rehm lachend anhand der
vielen zufriedenen Gäste, die den Weg zur
Sonnwendfeier nach Westerheim gefunden hatten.
|
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| Juli 2010 |
|
Mittwoch, 14.07.
13.30 Uhr |
Mittwochswanderung
Mädlesberg - Kornberg - Schneckahäusle
Fröhlich fuhr unsere Gruppe los - trotz der
großen Hitze und wir wanderten gemütlich auf
Emmas geführten Wegen über den Mädlesberg zum
Kornberg und freuten uns an den schönen Blumen
und en tollen Aussichten.

Erich erklärte uns immer wieder mit welchen
Blumen wir es gerade zu tun hatten und anhand
der großen Hitze ließen wir uns Zeit. Hätten wir
gewusst, was uns noch erwartet, wären wir
vielleicht doch schneller geworden. Denn als wir
zum Schneckahäusle oberhalb von Bad Boll kamen,
erlebten wir es wunderbares. Wir wurden an der
Ankunft beim Schneckahäusle auf eine ganz
besondere Art überrascht.

Margot Bachofer aus Boll, die das Schneckahäusle
seit vielen Jahren ehrenamtlich betreut und ihre
Freundin Waltraud Smolarek hatten von der
Wanderung der Westerheimer gelesen und wollten
uns einfach so überraschen. Also malten sie ein
tolles Transparent, legten gekühlte Getränke ins
Rinnsal unter der Brücke, dekorierten Tische mit
Decken und Blumen und bereiteten somit unserer
Wandergruppe eine Überraschung par excellence.

„Wir haben uns riesig über diese nette Geste
gefreut – das war wohl die tollste Überraschung,
die wir je einfach so geschenkt bekommen haben.
Daran werden wir noch lange denken und es wird
in unserem Wanderbuch verewigt werden“ sind sich
die Westerheimer Wanderfreunde des Albvereins
einig. So genossen wir unseren Kaffee und Kuchen
im Schatten der Bäume und erfreuten uns an
soviel Nächstenliebe der beiden Frauen. Sie
werden uns noch sehr lange in Erinnerung
bleiben.
Wanderführerin: Emma Rehm |
|
Sonntag, 25.07. |
Frühwanderung um
Westerheim
Pünktlich zu unserer Frühwanderung hatte die
Sonne ein Einsehen und bescherte uns tollen
Sonnenschein.

Unser Wanderführer Manne führte uns vorbei an
der Grotte, die versteckt im Wald Richtung
Hohenstadt ist, an der sich alle erfreuten, wie
wunderschön und liebevoll sie geschmückt war.

Weiter ging´s über die Keltengräber auf
Hohenstadts Gemarkungen bis zum Grillplatz bei
Hohenstadt im Stöckwald. Da hatte Emma bereits
ein wundervolles Frühstück aufgebaut, welches
wir uns gerne schmecken ließen. Hmm... war das
lecker, wo wir doch alle schon so früh
aufgestanden waren. Unser Wanderführer wurde zum
Grillmeister und alle genossen das gemeinsame
Frühstück im Grünen.

Nach unserer Stärkung ging´s weiter durch den
Wald hinauf zur Windkraftanlage Westerheims
wieder zurück. Wir genossen die Ruhe des morgens
und die Schönheit unserer wunderschönen Heimat.
Wanderführer: Manfred Rehm |
Nach
oben
| August 2010 |
|
|
Sonntag, 01.08. |
Kulturfahrt nach Ötigheim zur Jungfrau
von Orleans:
Mit bester Laune fuhren wir im voll besetzten
Bus nach Ötigheim - zur größten Freilichtbühne
Deutschlands, um uns Schillers Jungfrau von
Orleans an zu schaun. Die Ausstattung dieses
großen Theaters war wieder einmal für uns alle
überwältigend und die Leistung der Darsteller
ausgezeichnet. Wir waren alle begeistert, als
die Reiter mit ihren Fahnen im Galopp durch das
Theater ritten und Johanna ihre Armee zum Sieg
führte. Als sie zum Schluss der fast
dreistündigen Aufführung heilig gesprochen
wurde, hatten viele von uns Gänsehaut - völlig
überwältigt der Gefühle und der erstklassigen
Darstellung der gesamten Szenerie.

Das Stück ist ein Klassiker, wie geschaffen für
die Volksschauspiele Ötigheim: Schillers
romantische Tragödie Die Jungfrau von
Orléans bot Gelegenheit, das Potenzial von
Deutschlands größter Freilichtbühne so richtig
auszuschöpfen. Szenen mit Scharen
schwertschwingender Statisten, Verfolgungsjagden
zu Pferde, Volksaufläufe mit Tanz und Gesang und
nicht zuletzt den Krönungszug von Frankreichs
Herrscher Karl in der Kathedrale von Reims. Er
scheint kein Ende nehmen zu wollen, der Zug aus
stolzen Soldaten, putzigen Blumenmädchen, braven
Ministranten aufgeputzten Hofdamen, kirchlichen
Würdenträgern, gewappneten Rittern und edel
einherschreitenden Fürsten, der da zur
melodramatischen Musik von Karl Schauber von
hinten rechts über die Bühne zieht und dabei
auch die enorme Arbeit der Kostümbildnerei
(Sibylle Schulze) nachdrücklich vor Augen
führt.

Und als mitmarschierende Quartett der
Fahnenschwinger Rastatt artistisch die Flaggen
wirbeln lässt, da jubelt nicht nur die
hundertköpfige Volksschar auf der Bühne, sondern
auch das Publikum im 4000 Besucher fassenden
Halbrund. Eine Szene, deren überwältigende
Dimension dem bislang größten Bühnenbild der
Volksschauspiele angemessen ist, wurde der
Hauptbau doch durch zwei Türme zur Kathedrale
aufgestockt, so dass es zeitweise wirkt, als
werde hier - wie bei anderen Festspielen -
tatsächlich auf der Treppe einer Kirche agiert.
Wer dies nicht selbst erlebt hat, kann es sich
kaum vorstellen.

So fuhren wir wieder beeindruckt und in Gedanken
noch bei dem Stück nach Hause und waren uns alle
einig, dass wir im kommenden Jahr wieder nach
Ötigheim reisen werden.

Wir danken allen, die uns begleitet haben, vor
allem unseren beiden Musikanten, die uns während
der Busreise immer wieder bestens unterhalten
haben und kündigen heute schon an, dass im
kommenden Jahr das Musical "Jesus Christ
- Superstar" zur Aufführung kommt. Wer
dabei sein möchte, kann sich jetzt schon bei
Margit Weber unter Telefon 07333-5458 anmelden,
da es mit den Karten bestimmt eng werden wird
und diese bereits im Herbst 2010 vorab geordert
werden müssen. |
|
Sonntag, 08.08. |
Busfahrt zum Deutschen
Wandertag nach Freiburg

Das alte Kaufhaus in Freiburg

Unsere Peitschenknaller

Unsere Gruppe mit der Albvereinsführung aus
Stuttgart



Viele Wanderfreunde aus ganz Deutschland
nahmen den Deutschen Wandertag dies zum Anlass,
um ihren Verein zu präsentieren und an vielen
Veranstaltungen, wie zum Beispiel geführten
Wanderungen oder Radtouren, teilzunehmen. Mit
dabei waren Ortsgruppen aus dem Erms-Gau und dem
Donau-Blau-Gau, die erstmals zusammen eine
Aktion geplant und durchgeführt hatten. Der
große Festumzug am Sonntagnachmittag in der
wunderschönen Altstadt von Freiburg krönte die
Veranstaltung zum Abschluss – geschätzte 30 000
Besucher säumten die Straßen und bejubelten die
teilnehmenden Mitglieder der 58 deutschen
Wandervereine. Die über 50 Personen starke
Reisegruppe aus dem Erms-Gau und dem
Donau-Blau-Gau nahm für den größten Wanderverein
Deutschlands– den Schwäbischen Albverein - am
großen Festumzug teil.
Der Deutsche Wanderverband
mit Sitz in Kassel ist die Dachorganisation der
58 deutschen Gebietswandervereine mit insgesamt
600.000 Mitgliedern. Alljährlich wird der
„Deutsche Wandertag“ in einer anderen Region
Deutschlands abgehalten. Beim von
schätzungsweise 30 000 Menschen gesäumten
Festumzug mit rund 500 Wandergruppen aus ganz
Deutschland zeigte sich der Sonnenschein dann
übrigens doch noch. Die Freude an dem herrlichen
Tag konnte natürlich auch der Regenguss kurz vor
Beginn des Festzuges nicht trüben, denn
schließlich wissen ja jede Wandersfrau und jeder
Wandersmann: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur
die falsche Kleidung. Mit insgesamt 12 Wimpeln
bestückt nahm die regionale Reisegruppe am
Festumzug teil – allen voran die
Peitschenknaller des Albvereins Westerheim, die
richtig für Furore sorgten. Immer wieder wurden
sie von den Zuschauern angeheizt und angefeuert,
ihre Künste beim Karbatschenschnellen zu zeigen.
Da die Westerheimer Gruppe in dieser
Männerdomäne über eine Frau als
Peitschenknallerin verfügt, wurden sie erst
recht von den zuschauenden Männern
herausgefordert, zu zeigen, ob auch die Frau mit
ihrer Peitsche umgehen könne, was diese bestens
unter Beweis stellte. Mit viel Beifall und
Zugaberufen zogen die Repräsentanten durch
Freiburg und hatten ihre Freude daran.
Die Kooperation des
Erms-Gau und des Donau-Blau-Gau war eine
Premiere, die vom ersten Moment an bestens
funktionierte und harmonierte. Beide
Organisatoren, Gauwanderwart im Erms-Gau Werner
Schrade aus Mehrstetten und Vereinsvorsitzender
Manfred Rehm aus Westerheim, Donau-Blau-Gau
hatten einen Bus gechartert, der aber nicht voll
werden wollte. Über viele Umwege erfuhren beiden
voneinander. So schloss man sich zusammen und
erstmalig begaben sich die beiden nebeneinander
liegenden Kreise gemeinsam auf eine Tour. „Wir
sind alle begeistert von der tollen Kooperation
– von Anfang an hatten wir einen Draht
zueinander und wollen diese Verbindung weiterhin
pflegen“, sind sich Rehm und Schrade einig.
Gauvorsitzender Günter Walter, der als Gast mit
von der Partie war, war rundum zufrieden und
lobte beide Organisatoren. Über den Ortsrand und
vor allem auch über den Kreis hinweg drüber
schauen, das wollen und werden alle
Teilnehmenden weiterhin tun und davon
profitieren. Die ersten gemeinsamen Wanderungen
sind bereits geplant – somit sind alle
beteiligten Sieger, denn jeder hatte einen
Vorteil und weitere Aktivitäten resümiren daraus
– was will man denn mehr. Schließlich machen
alle in den Vereinen ihr Wirken ehrenamtlich in
der Freizeit – da sind Kooperationen wichtig und
auch gut. Die Mitglieder können daraus nur
gewinnen – mit vielen tollen Aktionen und
bestens geführten Wanderungen auf unserer
wunderschönen Alb – denn schließlich wohnen wir
da, wo andere Urlaub machen. |
Mittwoch,11.08.
13.30 Uhr |
Mittwochswanderung Auf den Spuren der Ritter
Wir wanderten dieses Mal auf Ritters Spuren.
Unsere Tour führte uns vom Krebstein-Parkplatz
Gutenberger Höhle hinauf zur Burgruine
Wielandstein.

Vorher waren wir auf dem Wasserfelsen von wo aus
wir eine herrliche Aussicht übers Lenninger Tal
hatten.

Am Albtrauf entlang genossen wir die immer
wieder wechselnden Aussichten - die schönen
Felsen erstrahlten und leuchteten im grünen
Wald.

Wanderführer: Josef Kapfer |
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Samstag, 21.08. |
Grillabend bei Freds
Hütte
Wir treffen uns zum gemütlichen
Beisammensein bei Freds Hütte in der Halde und
machen ein schönes Feuer zum Grillen. Für
Getränke ist gesorgt, das Grillgut bitte selber
mitbringen. Alle Mitglieder sind hierzu herzlich
eingeladen, um sich wieder einmal austauschen zu
können. Dieser Abend bietet auch den Mitgliedern
die Möglichkeit, dabei zu sein, die an den
anderen Aktionen wie Wanderungen oder
Tagesausflüge nicht mehr teilnehmen können. |
|
Sonntag, 22.08. |
Bergwanderung im
Kleinwalsertal
Strahlender Sonnenschein, azurblauer Himmel -
ein Bus voll mit gutgelaunten Wanderern und
Naturfreunden - es waren die besten
Vorraussetzungen für einen wunderschönen Tag,
den wir alle vergangenen Sonntag nützten und
genossen.

Früh morgens ging's mit dem Bus los in Richtung
Berge. In Baad angekommen trennten wir uns von
den Genießern (Senioren) die separat unterwegs
waren und mit der Kanzelwandbahn gleichnamigen
Berg bezwangen und dort die genialen Aussicht
auf das Fellhorn und weitere Berge genossen und
kleine Wanderungen auf dem Berg unternahmen.

Die Wanderer stiegen gemeinsam den steilen Weg
am Starzeljoch von Baad aus (1220 Meter) auf zur
Starzelalpe (1678 Meter), wo wir unsere wohl
verdiente erste Jausen einnahmen. Dort trennten
sich die Wege der großen Wandergruppe. Die
absoluten Gipfelstürmer machten sich auf zur
Ochsenhofer Scharte (1850). Nach deren
Bezwingung und dem Genuss der herrlichen
Aussicht, stiegen sie ab zur Schwarzwasserhütte
(1620) und später weiter ab über die Melköde zur
Auenhütte, wo sich alle drei Gruppen zum
gemeinsamen Abschluss trafen.

Umgeben vom Hohen Ifen, Steinmandl und dem
Grünhorn genossen wir alle diese wunderschöne
Natur inmitten der Berge. Beeindruckend schön,
mächtig und doch voller Ruhe gaben sie wohl
jedem ein Gefühl der Kraft der Schöpfung mit auf
den Weg - weit weg vom Alltag und daheim. Die
zweite Wandergruppe wanderte auf dem Panoramaweg
weiter über die Stierhofalpe und die Lüchlealpe,
vorbei an wunderschönen Berggewächsen, mit Farn
voll bewachsenen Hängen, die uns fast vergessen
ließen, dass es auch noch eine andere Welt gibt.
Fliegenpilze jeglicher Größe und Form säumten
unseren wilden, von Wurzeln durchzogenen Weg und
verliehen der Natur etwas mystisches und
geheimnisvolles.

Unsere drei Wanderführer Ute und Franz Rehm und
Manfred Rehm führten uns sicher und heil den
Berg hoch und wieder hinunter, hatten alle
Schäfchen wieder zusammen, als wir uns
geschafft, aber mit vielen wunderschönen
Eindrücken der Bergwelt auf der Auenhütte wieder
zusammen fanden. Dort genossen wir eine kühle
Blonde und ein gutes Essen, dass wir uns alle
nach den Anstrengungen der Auf- und Abstiege
verdient hatten. Glücklich und zufrieden fuhren
wir mit dem Bus wieder heim, mit vielen tollen
schönen Erinnerungen eines sehr gelungenen Tages
in der Natur unter Gleichgesinnten.
|
Nach
oben
| September 2010 |
|
Mittwoch, 08.09. |
Mittwochswanderung
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute
liegt so nah. Wir wandern rund um den Nattenbuch
in Feldstetten.
Treffpunkt: 13.30 Uhr Rathaus
Wanderführerin: Marianne Reiche
Die
Wanderung wurde witterungsbedingt auf den 15.
September verlegt |
|
Sonntag, 19.09. |
Tageswanderung um den
Bussen
Die
Fahrt geht nach Dentingen. Von dort aus wandern
wir mit unserem mitgebrachten Rucksackvesper auf
dem Oberschwabenweg HW 7 in Richtung Federsee.
Wir zweigen in Bischmannsweiler ab und gehen in
Richtung Uttenweiler, bis wir den Allgäuweg HW 5
erreichen. Auf diesem HW 5 wandern wir auf den
Bussen. Der Bussen liegt ca. 750 Meter hoch und
bietet bei gutem Wetter eine herrliche Fernsicht
auf den Federsee und die Alpen. Wir können dort
die Wallfahrtskirche sowie den Aussichtsturm
besichtigen. Nach ausgiebiger Rast werden wir
zum Parkplatz zurückkehren und die Heimfahrt
antreten.
Bitte Rucksackvesper und eine winddichte Jacke
mitnehmen. Die Wanderstrecke beträgt 20 KM - 250
Höhenmeter sind zu bewältigen. Abfahrt: 9.30
Uhr Rathaus Westerheim
Wanderführer: Dietmar Baumeister |
Nach
oben
| Oktober 2010 |
|
|
Sa.+So. 02.+03.Oktober |
Wanderwochenende zum
Bossler
Wir treffen uns am Parkplatz der Schertelshöhle
und wandern von hier aus zum Reußenstein, wo wir
gemeinsam unser mitgebrachtes grillen. Nach
unserer Mittagsrast geht's auf dem HW 1 weiter
zum Bossler, wo wir im Naturfreundehaus am
Bossler einen schönen Hüttenabend verbringen und
dort auch übernachten werden.
Nach unserem gemütlichen Frühstück geht's weiter
auf Schusters Rappen nach Gruibingen und von
dort mit dem Bus nach Wiesensteig, wo wir unsere
Mittagsrast einlegen. Über den Filsursprung
geht's schließlich zurück zur Schertelshöhle, wo
wir bei Kaffee und Kuchen unser Wochenende
abschließen.
Da wir gemütlich wandern und uns an den
Kindern mit dem Tempo orientieren, ist dies für
Familien eine gute Gelegenheit, mal bei uns
reinzuschnuppern - wir freuen uns auf viele
Mitwanderer, die uns begleiten
Anmeldung und weitere Infos bei Manfred Rehm,
Tel. 07333-21790
Wanderführer: Manfred Rehm |
|
Freitag, 08.10. |
Historische Stadtführung
mit dem Nachtwächter im historischen Gewand im Fischerviertel Ulm
Wir fahren abends nach Ulm und genießen eine
historische Stadtführung durchs wunderschöne
Fischerviertel in Ulm. "Hört Ihr Leut und lasst
Euch sagen".... in dieser alten Sprache wird uns
der Nachtwächter vieles über das bekannte
Fischerviertel zu erzählen haben.
Diese Führung findet bei Nacht statt, daher
geht´s erst um 18.45 Uhr los. Dieses Angebot ist
auf max. 25 Teilnehmer begrenzt, daher bitte
bald anmelden bei Margit Weber unter Tel.
07333-5458
Die Führung kostet pro Person 7,50 Euro
Organisation: Margit Weber |
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Samstag, 16.10. |
Pflegeaktion bei der
Egelseehüle
Wie jedes Jahr wollen wir wieder die
Egelseehüle von zu vielem Gewächs befreien. Die
kanadische Wasserpest muss aus dem Wasser
gezogen werden, was viel Kraft fordert. daher
hoffen wir, dass sich in diesem Jahr ein paar
Westerheimer Bürger an der Hüle einfinden und
helfen, dieses Biotop zu erhalten. Bitte an
Rechen denken und entsprechende Kleidung tragen.
Leitung: Manfred Rehm |
|
Sonntag, 17.10. |
Tageswanderung: "Auf der Schwäbsche Eisabahna"
Wir fahren mit den PKW´s nach Warthausen zum
Bahnhof der Öchslesbahn. Auf der Fahrt in dieser
historischen Schmalspurbahn nehmen wir im
Restaurationswagen ein Weißwurstfrühstück ein.
Die 750 mm-Bahn zwischen
Ochsenhausen und Warthausen (und später bis
Biberach) war eine von fünf Schmalspurbahnen der
Königlich Württembergischen Staatsbahnen, mit
denen ländliche Gebiete an die „große, weite
Welt“ Anschluss fanden.
Bis 1964 transportierte das Öchsle, wie der Zug
schon bald liebevoll genannt wurde, Generationen
von Schülern, Arbeitern, Bauern und Hausfrauen
durchs Land. Dann musste es dem modernen
Autoverkehr weichen.

Doch hatte die Bahn zu viele Freunde, denen das
Herz höher schlug, wenn sie das Pfeifen der
Lokomotive und das Rattern der Räder hörten. So
erwachte die Schmalspurbahn als rollendes Museum
zu neuem Leben. Heute gehört das Öchsle zu den
beliebtesten touristischen Zielen zwischen Ulm
und dem Bodensee.
Nach unserer Ankunft in Ochsenhausen erhalten
wir eine Führung durch den Ort und auf dem
Klosterareal.. In der Klosterkirche St. Georg
werden wir Zeuge eines kleinen Orgelkonzerts auf
der berühmten Gabler Orgel. danach hat jeder 2
stunden freien Aufenthalt, bevor wir wieder mit
der Öchslesbahn zurückfahren. Zum Abschluss
kehren wir noch in der Bergbrauerei in Ehingen
ein.
Die Kosten für die Öchslesbahn, die Führung und
das Weißwurstfrühstück sind pro Person
25,--Euro.
Anmeldungen bis spätestens 10. Oktober 2010
bei
Reiner Schoßmaier, Tel.
07333-3944 |
Nach
oben
| November 2010 |
|
Freitag, 05.11. |
Lichtstubenabend
im Nepomukstüble |
|
Samstag, 13.11. |
Jahresabschlusswanderung
zur Schertelshöhle
Wanderführer: Franz Rehm |
Samstag,
27.11.
20.00 Uhr |
Mitgliederversammlung
im Gasthaus Rössle |
Nach
oben
| Dezember
2010 |
Freitag,
03.12.
19.30 Uhr |
Lichtstubenabend
im Nepomukstüble
|
|
Samstag, 11.12. |
Stadtführung
Esslingen/Besuch des Weihnachtsmarkt
Organisation: Manfred Rehm |
Sonntag, 19.12.
15.00 Uhr |
Weihnachtsfeier im Gasthaus
Rössle |
Nach
oben
Gäste
sind bei allen Wanderungen und
Veranstaltungen jederzeit
herzlich willkommen.
Wandern
macht gelassen, befreit von
Hektik, lässt Zeit zum Verweilen
und Schauen, Zeit für
Begegnungen mit Natur, Menschen,
Kunst und Kultur, Zeit zum
Beobachten, Betrachten,
Nachdenken und für Gespräche
Fritz
Schray
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