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 Drei-Tageswanderung April 2010 

 
Wanderwochenende auf der Schwäbischen Alb

Eine große Gruppe mit zwanzig Personen hat drei wunderschöne Wandertage rund um das Roßberghaus bei Reutlingen erlebt. Von Lichtenstein über den Albtrauf mit vielen Ausblicken ins Echaztal ging es am ersten Tag zum historistischesn Schloß Lichtenstein aus dem 19. Jahrhundert. Angeregt durch den Roman "Lichtenstein" von Wilhelm Hauff, wurde das Schloss 1840-1842 im neugotischen Stil erbaut. Am Abend erhielten wir einen sehr interessanten Lichtbildvortrag vom Mössinger Bergrutsch.Vor 27 Jahren rutschte eine große Menge an Erde und Geröll am Hirschkopf den Albabbruch hinunter. Bis heute darf die zum Teil wieder begrünte Geröllhalde nicht betreten werden, da der Berg immer noch in Bewegung ist.
Der zweite Tag begann mit der Durchquerung der Tulpen- und Samenhändlergemeinde Gönningen und weiter wieder hinauf auf den Albtrauf zur verfallenen Ruine Stöffelberg. Auf der Höhe durch Birkenwälder weiter zum Barmkopf und hinunter zu den Wiczasseen, eine Kalktufflandschaft. Über die Hälfte der Einwohner Gönningens gingen ab der 1. Hälfte des 19. Jh. auf Reisen, bis nach Schlesien, Russland und auch Amerika, um ihre Samen und Tulpenzwiebeln zu verkaufen.
Trotz etwas Regen und Nebel, machte sich die Gruppe am dritten Tag auf, um auf dem Albtrauf entlang über den Bergrutsch Mössingens, bis zum Dreifürstenstein zu wandern. Der Dreifürstenstein ist ein 854 m hoher Bergvorsprung und war bis 1806 ein Dreiländereck von Fürstenberg, Hohenzollern und Württemberg.
Nach diesen ereignisreichen Tagen mit langen Wanderungen ist die Gruppe mit dem Wunsch, nächstes Jahr wieder ein Wanderheim auf der Schwäbischen Alb zu besuchen, wohlbehalten wieder in Weikersheim gelandet.
 

 
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