Der 15 Meter hohe Turm wurde um
1430 errichtet und diente zugleich als
Zollstation und Unterkunft der Hegereiter, die
entlang der Grenze patrouillierten. Durch sein
Untergeschoss verlief damals die Straße, das Außentor
war zudem mit einem Fallgatter gesichert. 1681
wurde der Turm renoviert. Nach dem Ende der
Reichsfreiheit Rothenburgs wurde die Landhege
1804 aufgelöst, der Lichteler Landturm blieb
jedoch bestehen.
Trotz Regens waren drei Wanderer auf der langen
Strecke von Weikersheim bis zum Landturm Lichtl
unterwegs. Nachmittags kamen die Halbtagswanderer
hinzu und gemeinsam erfuhr man einiges über den
Landturm und seine Geschichte. Der Rückweg führte
uns am Schmerbach entlang über die Münstererseen
nach Münster. |