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Geheimnisvoll, gruselig und ein bisschen
gefährlich muss eine Höhle wirken, dann können Kinder von
Höhlenabenteuern nicht genug bekommen. Doch auch auf Erwachsene üben
Höhlen eine Anziehungskraft aus. Von den etwa 400 bekannten Höhlen der
Schwäbischen Alb bieten viele derartige Erlebnisse. Einige Höhlen sind
mit Rücksicht auf die Fledermäuse ganzjährig verschlossen. Die
schönsten und längsten werden elektrisch beleuchtet, der Besucher geht
auf guten Wegen, wird von kundigen Höhlenführern begleitet und bezahlt
natürlich Eintrittsgeld.
Neben diesen "Schauhöhlen" gibt es noch die
anderen, "wilden" Höhlen, die nur zum kleineren Teil in der
topografischen Karte eingezeichnet (mit einem umgekehrten U) sind.
In den Höhlen darf nichts entfernt werden (vor
allem keine Tropfsteine), und die Fledermäuse dürfen nicht gestört
werden. Einmal aus dem Winterschlaf aufgeschreckt, wird der geringe
Fettvorrat rasch verbraucht und das Tier wird dann erfrieren. Also
bitte alle Höhlen von Mitte Oktober bis Mitte April nicht betreten!
Ein anderes wichtiges Verbot betrifft den
Gebrauch von Fackeln. Diese würden die Höhlenwände sehr schnell
verschmutzen. Es dürfen also nur Taschenlampen verwendet werden.
Alle Fragen zu Höhlen beantwortet das
Standardwerk:
Hans Binder und
Herbert Jantschke
"Höhlenführer Schwäbische Alb - Höhlen - Quellen -
Wasserfälle"
DRW-Verlag, 7.
Auflage 2003,
ISBN 3-87181-485-7,
286 Seiten, 39 Zeichnungen,
39 Fotos
überwiegend in Farbe
Taschenbuch € 16,00
Die Reihenfolge der Auflistung ist nach folgender Einteilung
vorgenommen:
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