Allgemeines

 
Vorbemerkungen
Halbtagswanderungen
Überblick
Halbtagswanderungen
Abkürzungen
 
Auswahl
Halbtagswanderungen
 
zurück

Halbtagswanderungen
Uracher Wasserfall, Gütersteiner Wasserfälle, Hohenurach
letzte Änderung: 18.05.2006
 

Uracher und Gütersteiner Wasserfälle - öV  Kd  Jgd  Sen  Gzt,
TK 50 Blatt 524 oder TK 35 Blatt 19 (L 7522),
11 km, 340 m Anstiege
GrWandB W 57 + 58

Oberer Gütersteiner Wasserfall im Winter

Klaus Gußmann

Der Uracher Wasserfall und die beiden Gütersteiner Wasserfälle sind ungewöhnliche Naturerscheinungen. Allein der klare Brühlbach, der über kleine Felsstufen springt, macht schon Freude. Gegen Ende der Wanderung kann noch die Festungsruine Hohenurach besucht werden.

Anfahrt: Mit der Bahn bis Bad Urach; von der Strecke Stuttgart-Tübingen in Metzingen in die Ermstalbahn umsteigen. Diese hält an der Haltestelle Wasserfall; mit dem PKW über Metzingen nach Bad Urach, und noch vor der Stadt zum P Wasserfall abbiegen.

Einfache Erfrischungen am Kiosk oberhalb des Wasserfalles.

Ausgangspunkt ist die Haltestelle oder P Wasserfall. Der Weg mit blauem Dreieck führt hinein ins Brühlbachtal, bald direkt neben dem munter fließenden Bächlein, das zahlreiche kleine Wasserfälle bildet. Kinder haben hier Gelegenheit, sich auszutoben. Nach einer Wegbiegung ist in der Ferne der Strahl des Wasserfalles zu sehen, der über 30 m frei in die Tiefe fällt. Der Aufstieg führt entlang der bemoosten Tuffsteinbildungen. Wir können beobachten, wie sich am Moos und den Ästen am Rand der Gewässer neue Kalksinterschichten ansetzen. Kurz bevor wir zur Hochwiese gelangen, zweigt nach rechts der Weg mit roter Gabel in die "Hölle" und weiter zu den Gütersteiner Wasserfällen ab. Auf der Hochwiese (hier auch der Kiosk) ist es nicht weit bis zur Quelle des Brühlbaches, der zwischen Geröll aus der Bergwand entspringt. Der Weiterweg geht, wie oben angedeutet, durch die Hölle und über den Sattel zum Runden Berg hinüber zu den beiden Gutersteiner Wasserfällen, - oberer und unterer Wasserfall. Diese geben ein völlig anderes Bild als der Uracher Wasserfall. Besonders der obere Wasserfall ist äußerst reizvoll. Das Wasser rieselt über einen riesigen Vorhang aus bemoosten Tuffsteinen in ein Wasserbecken, das zwar künstlich angelegt wurde, aber einen naturnahen Eindruck macht. Die Umrundung des unteren Wasserfalles ist leicht möglich und interessant. Hierzu steigen wir auf der einen Seite des Tuffsteindammes ab - und auf der anderen Seite wieder nach oben. Der Weiterweg führt hinauf zum Fohlenhof; wir biegen schon vorher dem Albtrauf entlang ab, kommen zum Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg, achten auf die Stelle, wo dieser Weg vom nach unten führenden Forstweg wieder nach rechts oben abzweigt. Auf der Höhe bleiben wir am Albtrauf und kommen zu den Rutschenfelsen mit herrlicher Aussicht hinab ins Brühltal, auf die Festungsruine Hohenurach und hinüber zum Hohenneuffen. Der Weiterweg mit roter Gabel führt um einen Schluchtkopf herum zum Eppenzillfelsen, wieder mit schöner Aussicht, doch Vorsicht, Absturzgefahr! Auf einem Bergsporn geht's mit roter Raute hinab zum "Kreuz", dem Sattel zwischen der Albhochfläche und Hohenurach mit mehrfacher Wegspinne. Sehr lohnend ist der Besuch der Festungsruine Hohenurach; doch ist dafür wenigstens 1 Stunde anzusetzen. Die Festung wurde im Dreißigjährigen Krieg 9 Monate lang bravourös gegen die Kaiserlichen verteidigt. Der Abstieg zum Ausgangspunkt ist leicht zu finden; er kann auf steilen Erdwegen auch abgekürzt werden.

 

zum Anfang der Seite         zurück zur Übersicht


bottom
© 2012 Schwäbischer Albverein Stuttgart (Ust-IdNr.: 01/DE147849529)   Impressum