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Zu den Weitwanderwegen auf der Schwäbischen Alb
 

Zwischen Donauwörth und Tuttlingen, zwischen Reutlingen und Ulm breitet sich mit der Schwäbischen Alb eine der großartigsten Landschaften Deutschlands aus. Vor Jahrmillionen wurden im Jurameer Gesteinsschichten von bis zu 1000 m Mächtigkeit (Fachausdruck für Dicke) abgelagert. In weiteren unvorstellbar langen Zeiträumen wurde dieses Gesteinspaket aus dem Meer bis über 1500 m empor gedrückt - und dann nach und nach teilweise wieder abgetragen. Dazu wurden die Kalkgesteine durch die Niederschläge allmählich ausgehöhlt; das Niederschlagswasser floss nun im Inneren des Gebirges ab. Höhlen und große Quelltöpfe sind das Ergebnis. Im Bereich der mittleren Alb finden sich Reste von annähernd 400 früheren Vulkanausbrüchen. Aus den Wäldern am Albtrauf ragen viele bizarre Felsen in den Himmel. Manche von ihnen tragen Burgen oder Ruinen. Geheimnisumwitterte vorgeschichtliche Wallanlagen sind in den Wäldern verborgen.


Blick ins Lenninger Tal - Thomas Pfündel

Die Alb wird durch 8000 km markierter Wanderwege erschlossen und wird im Norden und Süden von zwei Randwegen umspannt, die jeweils in Donauwörth beginnen und in Tuttlingen enden.

Beide Wege sind mit einem liegenden roten Dreieck bezeichnet, dessen Spitze immer in Wegrichtung Tuttlingen weist. Beide Wege können auch stückweise erobert werden.

Einen Vergleich beider Randwege finden Sie unter den Kapiteln "Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg (HW 1)" und "Schwäbische-Alb-Südrand-Weg (HW 2)" unter "Hinweise zu den beiden Albrandwegen".

Jeder kann sich seine Tour nach eigenem Geschmack einrichten. Auf unseren Wegen wird die Alb in ihrer ganzen Vielseitigkeit erlebt.

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