Weitwander-
weg HW 2

 
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Schwäbische-Alb-Südrand-Weg (HW 2)

 

Wegmarkierung:
(Die Spitze des roten Dreiecks, weist immer in Wegrichtung Tuttlingen)

Vorschläge zur Streckenführung

Wegabschnitt von Donauwörth bis Giengen/Brenz
Diese Etappen verlaufen im Wald und in einer lieblichen, parkartigen Landschaft, die wenig Besonderheiten aufweist. Unterkünfte sind nur spärlich vorhanden. Da auch die Höhenunterschiede gering sind, empfiehlt sich dieses Wegstück zum Eingehen. Donauwörth ist sehr sehenswert.

Bayerische TK 50  UK 50-21 Ries – Hesselberg und L7328.

Eselsburger Tal
Südlich von Heidenheim - von Anhausen bis Herbrechtingen. Sehr schönes Talstück ohne Straße mit natürlichem Flusslauf der Brenz, an den Hängen mehrere Felsen. Hier empfiehlt sich, vom HW 2 abzuweichen.
TK 50 Blatt 525 Ulm.

Lonetal
Dieses Tal ist von seinem Ursprung in Urspring (bei Amstetten) bis zu seiner Mündung in die Hürbe bei Hürben sehr einsam und ursprünglich mit vereinzelten Felsen, Wacholderheiden und prähistorisch bedeutsamen Höhlen. Charlottenhöhle und Ruine Kaltenburg liegen am Weg.
Der HW 2 verläuft sonst oberhalb des Lonetales, doch kann ebenso gut im Lonetal aufwärts bis etwa Nerenstetten gewandert werden.
TK 50 Blatt 525 Ulm.

Hochsträß
dieser Höhenzug südlich des Talzuges Schmiech-Blau lohnt sich bei Alpensicht. Sonst ist der Weg von Ulm nach Blaubeuren nördlich der Blau vorzuziehen.
TK 50 Blatt 525 Ulm.

Blaubeuren
Hier lohnt ein Ruhetag. Sehenswert sind außer der Klosterkirche mit ihrem herrlichen Hochaltar der Blautopf, das Urgeschichtsmuseum und die Ruine Rusenschloß.
TK35 Blatt 20 Geislingen, Blaubeuren oder TK 50 Blatt 525 Ulm.

Großes Lautertal
Der HW 2 berührt dieses schönste Albtal nur zwischen Wartstein und Maisenburg. Dies ist allerdings der schönste Talabschnitt. Auch zwischen Hundersingen und Anhausen und vom Wartstein abwärts bis zur Mündung ist das Große Lautertal außerordentlich lohnend. An der Donau sind dann Obermarchtal und Rechtenstein sehr sehenswert. Im Großen Lautertal würden sich ein oder zwei zusätzliche Tage sehr lohnen.
TK 35 Blatt 26 Ehingen, Münsingen oder Blatt 524 Bad Urach.

Zwiefalten-Sigmaringen
Diese Strecke führt weitgehend durch Wald und lässt die Sehenswürdigkeiten am Südrand der Alb abseits liegen. Wir empfehlen den Umweg über Riedlingen (schönes altes Städtchen), Kloster Heiligkreuztal (gut erhaltenes ehem. Frauenkloster), Kleine Heuneburg (keltischer Fürstensitz mit Rekonstruktionen und einem interessanten Museum in Hundersingen) und Hohmichele (keltischer Grabhügel).
TK 50 Blatt 527 Bad Saulgau.

Oberes Donautal
Von Sigmaringen bis Tuttlingen. Der schönste Teil zwischen Inzigkofen und Mühlheim müsste dreimal durchwandert werden: Jeweils auf den Höhen südlich und nördlich über dem Tal und dann entlang der Donau im Talgrund. Der Weg im Tal wird sonntags von Radfahrern äußerst stark befahren. Von der Gesamtstrecke ist das Wegstück zwischen Beuron und Fridingen wiederum das schönste. Hier ist die Talstrecke und die Route nördlich des Tales gleichwertig. Als Stützpunkt für mehrtägige Erkundungen kann das Wanderheim Rauher Stein bei Irndorf empfohlen werden.

Auf der Nordseite des Tales sind Schaufelsen, Korbfelsen, Eichfelsen, Knopfmacherfelsen und Stiegelesfelsen besonders eindrucksvoll, - auf der Südseite: Lenzenfelsen, Bischofsfelsen, Bandfelsen, Petersfelsen, Ruine Kallenberg.

Auch das Wegstück von Fridingen bis Mühlheim kann nördlich und südlich des Tales als auch im Tal sehr empfohlen werden.
TK 50 Blatt 526 Sigmaringen.

Nachbemerkung
Obige Hinweise sind in der Reihenfolge der Wegrichtung von Donauwörth nach Tuttlingen angeführt.
Am Ende des Hinweises ist die topografische Karte 1:35 000 des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg (Bezug über die Hauptgeschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins) angegeben, für welche der betreffende Hinweis gilt.
Für die Begehung des Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weges, ganz besonders aber für Abstecher oder Wegvarianten ist die sichere Handhabung der Karte, eventuell unter Zuhilfenahme des Kompasses, absolut unerlässlich.
 

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