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Wanderwege, Wanderkarten, Wanderliteratur
 

Diese drei sind für den Wanderer die wichtigsten Helfer. Der Schwäbische Albverein und seine Mitglieder freuen sich über Anregungen, Vorschläge und Ideen, die das Wandern erleichtern oder bereichern.

Hier ein Blick wie dies alles wurde:
Schon 1889, ein Jahr nach seiner Gründung, wurde bestimmt "Der Schwäbische Albverein stellt sich die Aufgabe, Karten herauszugeben, Wegweiser aufzustellen sowie Wanderwege herzustellen und zu unterhalten". Unterstützt wurde dieser ehrgeizige Plan durch das Königlich Württembergische Statistische Landesamt, dem Vorgänger des heutigen Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg.


Katenausschnitt - Landesvermessungsamt Baden-Württemberg (1892)

Nachdem im Oktober 1889 die Richtlinien für die Wegemarkierung festgelegt und die ersten sechs Wanderwege ausgewählt worden waren, fertigte das Landesamt als "Probenummer" im Juni 1890 eine topographische Karte "Roßberg und Umgebung" an, die jedem Albvereinsmitglied kostenlos zugeschickt wurde. Dies war der Anfang einer inzwischen mehr als hundertjährigen Zusammenarbeit. Bis heute erhält jedes Mitglied als Jahresgabe eine topographische Karte (Maßstab 1:50000, ab 2004 dann 1:35000) aus dem Wandergebiet, deren Kosten im Mitgliedsbeitrag enthalten sind. Im Jahr 1901 legte die "Wegekommission" des Schwäbischen Albvereins Richtlinien für das Wegenetz und für einheitliche Markierungen fest, deren Grundsätze bis heute gelten.

Rückgrat des Wegenetzes sind die beiden Albrandwege (Albnordrand und Albsüdrand). Das Land nördlich und südlich der Alb wurde mit zahlreichen markierten Wegen erschlossen. 1978 wurden die beiden Albrandwege durch 8 neue Weitwanderwege (intern "Hauptwanderwege") ergänzt.

Derzeit betreuen 36 Gauwegmeister, rund 570 Ortsgruppen und etwa 700 Wegwarte ein Wegenetz von ca. 24000 km Länge. Das Streckennetz ist 18500 km lang, 5000 km sind Rundwanderwege und weitere 300 km sind Lehrpfade.

Vorbildlich, ja weg-weisend, wirkte der Schwäbische Albverein durch die Herausgabe des Albführers von Julius Wais und dem "Pflanzenleben der Schwäbischen Alb" von Eugen Gradmann (beide heute vergriffen). Unser Lädle bietet dafür andere einschlägige Literatur aus dem Verlag des Schwäbischen Albvereins, sowie aus anderen Verlagen.

 

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