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Im Jahr 2008 wurde
der Nordrandweg HW 1 mit großem Erfolg aus Anlass des 100 jährigen
Bestehens in 8 Etappen erwandert: Viele Wanderer haben am Schluss
der Wanderung gefragt: wann werden wir den HW 2 erstürmen? Nach
einjähriger Pause ist es jetzt soweit. Der Südrandweg HW 2 ist
ebenfalls im Jahre 1908 fertig gestellt worden und wird im Jahr 2010
begangen. Die Südrandlinie mit 295 km kann in 8 Etappen mit 16
Wanderungen erwandert werden.
Es gibt zwar nicht so viele exponierte Aussichtspunkte wie auf dem
HW 1, dennoch bietet der Weg landschaftlich reizvolle Strecken und
vor allem interessante historische Stätten.
Die Wanderung
beginnt wieder am 1. Mai in Donauwörth und führt durch die
Rodungssiedlungen Ober- und Unterliezheim nach Unterfinningen und
Dischingen. Durch den Zöschinger Forst und das Naturschutzgebiet
Kirnberg gelangt man in die historische Stadt Giengen. Von dort geht
es durch das Lonetal, vorbei an der Charlottenhöhle und den durch
die prähistorischen Funde bekannten Höhlen Vogelherd, Hohlenstein
und Bockstein nach Lindenau. Die nächste Wanderung führt von Langenau
in die Münsterstadt Ulm.
Vom Oberen Kuhberg
(Ulm) aus geht es über das Hochsträß, die alte Römerstraße weiter
in Richtung Beiningen, Blaubeuren. Diese Stadt bietet mit ihrem
Kloster, ihren Höhlen mit vorgeschichtlichen Funden, dem Blautopf
und den historischen Gebäuden einen Höhepunkt. Vorbei an der
Brillenhöhle, der Ruine Günzelburg, der Ruine Hohenschelklingen, dem
ehemaligen Kloster Urspring gelangen wir nach Hütten. Von dort
wandert man das Heutal aufwärts über Granheim nach Erbstetten. Dann
queren wir das Lautertal, steigen auf nach Hayingen und folgen den
schönen Wacholderheiden in das Glastal, kommen in das Achtal mit der
Wimsener Höhle und gelangen nach Zwiefalten mit der großartigen
barocken Abteikirche.
Wieder geht es
aufwärts nach Upflamör, zur Heuneburg, nach Friedingen und durch das
Warmtal nach Wilflingen. Über die Ruine Schatzberg wandern wir hinab
in das Laucherttal und gelangen durch das Bittelschießer Tälchen in
die Stadt Sigmaringen mit dem bekannten Hohenzollernschloß. Von nun
an führt die Wanderung durch das Durchbruchstal der Donau mit seinen
steilen, weißen Felsen, den herrlichen Aussichtspunkten und den
vielen Burgruinen. Zunächst erreicht man das ehemalige Kloster
Inzigkofen, dann die Aussichtsfelsen Gebrochen Gutenstein,
Teufelslochfelsen und Rabenfelsen und gelangt nach Thiergarten. Nun
führt der Weg von Fels zu Fels, von Ruine zu Ruine: über den
Falkenstein, den Schaufelsen, die Ruine Hausen, das Schloss Werenwag
zum Eichfelsen und zum Rauhen Stein.
Die nächste Etappe
beginnt in Beuron und geht durch das Tal der Mönche vorbei an
Schloss Bronnen, an Bergsteig, an der Kirchenruine Maria Hilf nach
Mühlheim, einem alten historischen Städtchen mit prächtigen
Fachwerkbauten. Der letzte Streckenabschnitt führt über den
Wirtenbühl nach Tuttlingen.
Die einzelnen Wanderstrecken sind nicht ganz so lang wie beim
Nordrandweg, dennoch sind zum Teil recht große Höhenunterschiede zu
überwinden.
Die Wanderungen
beginnen jeweils um 9:00 Uhr und enden gegen 17:00 Uhr.
Hierzu sind
Mitglieder der Ortsgruppen sowie
Gäste herzlich eingeladen!
Vom Zielort werden
die Teilnehmer in Bussen (gegen einen geringen Obolus) zum Ausgangsort
gebracht. Um Übernachtungen müssen sich die Teilnehmer über die
Fremdenverkehrsämter in den betreffenden Regionen selbst kümmern.
gez. Willi Rößler
Nov. 2009 Sch
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