Etappenwanderung 2010
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Südwestpresse Ulm
Bericht vom 8.7.2010
Bericht vom 12.7.2010
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Die Jubiläumswanderung HW 2 im Jahr 2010
 

Im Jahr 2008 wurde der Nordrandweg HW 1 mit großem Erfolg aus Anlass des 100 jährigen Bestehens in 8 Etappen erwandert: Viele Wanderer haben am Schluss der Wanderung gefragt: wann werden wir den HW 2 erstürmen? Nach einjähriger Pause ist es jetzt soweit. Der Südrandweg HW 2 ist ebenfalls im Jahre 1908 fertig gestellt worden und wird im Jahr 2010 begangen. Die Südrandlinie mit 295 km kann in 8 Etappen mit 16 Wanderungen erwandert werden. Es gibt zwar nicht so viele exponierte Aussichtspunkte wie auf dem HW 1, dennoch bietet der Weg landschaftlich reizvolle Strecken und vor allem interessante historische Stätten.

Die Wanderung beginnt wieder am 1. Mai in Donauwörth und führt durch die Rodungssiedlungen Ober- und Unterliezheim nach Unterfinningen und Dischingen. Durch den Zöschinger Forst und das Naturschutzgebiet Kirnberg gelangt man in die historische Stadt Giengen. Von dort geht es durch das Lonetal, vorbei an der Charlottenhöhle und den durch die prähistorischen Funde bekannten Höhlen Vogelherd, Hohlenstein und Bockstein nach Lindenau. Die nächste Wanderung führt von Langenau in die Münsterstadt Ulm.

Vom Oberen Kuhberg (Ulm) aus geht es über das Hochsträß, die alte Römerstraße weiter in Richtung Beiningen, Blaubeuren. Diese Stadt bietet mit ihrem Kloster, ihren Höhlen mit vorgeschichtlichen Funden, dem Blautopf und den historischen Gebäuden einen Höhepunkt. Vorbei an der Brillenhöhle, der Ruine Günzelburg, der Ruine Hohenschelklingen, dem ehemaligen Kloster Urspring gelangen wir nach Hütten. Von dort wandert man das Heutal aufwärts über Granheim nach Erbstetten. Dann queren wir das Lautertal, steigen auf nach Hayingen und folgen den schönen Wacholderheiden in das Glastal, kommen in das Achtal mit der Wimsener Höhle und gelangen nach Zwiefalten mit der großartigen barocken Abteikirche.

Wieder geht es aufwärts nach Upflamör, zur Heuneburg, nach Friedingen und durch das Warmtal nach Wilflingen. Über die Ruine Schatzberg wandern wir hinab in das Laucherttal und gelangen durch das Bittelschießer Tälchen in die Stadt Sigmaringen mit dem bekannten Hohenzollernschloß. Von nun an führt die Wanderung durch das Durchbruchstal der Donau mit seinen steilen, weißen Felsen, den herrlichen Aussichtspunkten und den vielen Burgruinen. Zunächst erreicht man das ehemalige Kloster Inzigkofen, dann die Aussichtsfelsen Gebrochen Gutenstein, Teufelslochfelsen und Rabenfelsen und gelangt nach Thiergarten. Nun führt der Weg von Fels zu Fels, von Ruine zu Ruine: über den Falkenstein, den Schaufelsen, die Ruine Hausen, das Schloss Werenwag zum Eichfelsen und zum Rauhen Stein.

Die nächste Etappe beginnt in Beuron  und geht durch das Tal der Mönche vorbei an Schloss Bronnen, an Bergsteig, an der Kirchenruine Maria Hilf nach Mühlheim, einem alten historischen Städtchen mit prächtigen Fachwerkbauten. Der letzte Streckenabschnitt führt über den Wirtenbühl nach Tuttlingen.

Die einzelnen Wanderstrecken sind nicht ganz so lang wie beim Nordrandweg, dennoch sind zum Teil recht große Höhenunterschiede zu überwinden.

Die Wanderungen beginnen jeweils um 9:00 Uhr und enden gegen 17:00 Uhr.
Hierzu sind Mitglieder der Ortsgruppen sowie Gäste herzlich eingeladen!

Vom Zielort werden die Teilnehmer in Bussen (gegen einen geringen Obolus) zum Ausgangsort gebracht. Um Übernachtungen müssen sich die Teilnehmer über die Fremdenverkehrsämter in den betreffenden Regionen selbst kümmern.

gez. Willi Rößler
Nov. 2009 Sch

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