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Wanderheim
Pfannentalhaus
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Wanderheim Pfannentalhaus
 

Höhe über NN:
 
440 m
 
Lage:

An einem aufgelassenen Steinbruch in leicht hügeligem Gelände am Südrand der Schwäbischen Alb, südl. von Haunsheim, Kreis Dillingen


 

Nächste Wanderheime:
 

Weidacher Hütte, 55 km
 

Pächter:

Adolf Mailänder,
Pfannentalhaus,
89415 Lauingen-Veitriedhausen,
Tel: 09073/7313
 

Bewirtschaftung:
 

Ganzjährig, Mittwoch und Donnerstag Ruhetag
 

Übernachtungen:

1 Doppelzimmer, 2 Achtbettzimmer, 1 Gruppenraum mit 15 Schlafstellen
 

Gasträume:
 

2 Gasträume
 

Erforderliche Wanderkarten:

TK 50: Freizeitkarte Blatt 522 Aalen
TK 35: Blatt 22 Giengen a. B. - Günzburg
 

Allgemeines:
 

Das Pfannentalhaus wurde 1953/54 anstelle einer kleinen Hütte erbaut. Es liegt in stiller, ruhiger Landschaft mit Wald, Wiesen an einem idyllischen Platz abseits jeder Verkehrsstraße. Hinter dem Haus wurde ein Zeltplatz angelegt. Es eignet sich als Ausgangspunkt zur stillen und einsamen östlichsten Schwäbischen Alb mit Härtsfeld und Kesseltal. Wegen der geringen Höhenunterschiede ist es als Stützpunkt für Radwanderungen besonders geeignet. Gleich mehrere sehenswerte Städte liegen im Umkreis des Wanderheimes: An der Brenz Giengen, Sontheim und Brenz. Die Donau ist ein uralter Handelsweg; deshalb entstanden schon im Mittelalter Siedlungen und zahlreiche Städte an diesem europäischen Strom: Günzburg, Gundelfingen, Lauingen, Dillingen, Höchstädt und Donauwörth.
 

Übernachtungspreise:   siehe aktuelle Preisliste
 
Die Mitgliederpreise gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der seinerseits dem Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die Mitgliedskarte vorgelegt werden.


Achtung!
Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Anfahrt und Zugänge:
 

Mit der Bahn - von den Strecken 993 Ulm - Günzburg - Donauwörth und 757 Ulm - Aalen
 
Vom Bahnhof Gundelfingen (993) auf Feldwegen westl. der Straße, Gundelfingen-Haunsheim, 7 km
 
Vom Bahnhof Lauingen (993) nach Norden zur Talmulde des Zwergbaches und entlang dieses Baches zum WH, 8 km
 
Vom Bahnhof Hermaringen (757) auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck durch den Wald Kühhau, vorbei am   Viehhof, dann im Wald in eine Talsenke, die in leichtem Gefälle zum WH führt, 9 km
 
Vom Bahnhof Sontheim/Brenz (757) auf dem SAV-Weg mit blauer Raute über Brenz, den kleinen Höhenzug Weingarten – Ober- und Untermedlingen – durch einen dolinenreichen Wald zum WH, 10 km
 
Vom Bahnhof Giengen/Brenz (757) auf dem Weg mit blauem Dreieck über den Benzenberg – Gehöft Allewind – Wald Kühhau – Viehhof – dann im Wald in eine Talsenke und zum WH, 11 km
 

Mit dem Bus:

 

Von der Haltestelle Haunsheim auf dem kleinen Zufahrtssträßchen über offenes Feld, 2 km
 

Von der Haltestelle an der DLG 7 (Gundelfingen-Haunsheim) an der Abzweigung zum WH durch das Pfannental zum WH, 2 km;
 

Von der Haltestelle Obermedlingen auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck durch den Medlinger Hart zum Wald Kühhau – Viehhof – dann im Wald in eine Talsenke und zum WH, 10 km – oder von Obermedlingen ohne Markierung zum Waldrand des Medlinger Harts – zum SAV-Weg mit blauer Raute und auf diesem zum WH, 7 km
 

Von der Haltestelle Bachhagel muss der Weg nach der Karte gefunden werden. Dies ist besonders schwierig, weil hierzu drei TK 50 (L7326, L7328 und L7528) benötigt werden. Doch kann dabei die Handhabung von Karte und Kompass geübt werden. Die keltische Viereckschanze, einige Grabhügel und Dolinen können dabei aufgesucht werden, - je nach Wegwahl 7 bis 11 km
 


Mit dem PKW und Bus:

 

Zufahrt zum WH von Haunsheim aus oder von der Straße Haunsheim-Gundelfingen aus, P am WH;
 

Für Busse besteht keine Zufahrtsmöglichkeit zum WH, P in Haunsheim.
 

Wanderungen:
 

Kleine Wanderungen im Medlinger Forst mit vorgeschichtlichen und römischen Denkmälern (hierzu der kleine Führer „Rund um das Pfannentalhaus“)
 

Die folgenden Anregungen werden am erfolgversprechensten bei Radwanderungen verwirklicht:
 

Radwanderungen:
 

Am Südrand der Schwäbischen Alb mit Giengen, Syrgenstein, Egautal, Wildpark Duttenstein, Kloster Maria Mödingen (Jugendwerk von Dominikus Zimmermann). Besonders reizvoll sind einige Aussichtspunkte bei Giengen und das hoch gelegene Syrgenstein
 

Auf dem Härtsfeld sind vor allem Neresheim (mit der großartigen Klosterkirche von Balthasar Neumann), der Härtsfeldsee bei Dischingen, Burg Katzenstein und der Wildpark mit Schloss Duttenstein (keine Besichtigungen) sehenswert
 

Die östlichste Schwäbische Alb weist mit dem idyllischen Kesseltal und der Harburg, eine der größten, vollständig erhaltenen Burgen aus dem Mittelalter, zwei Glanzlichter auf
 
Das Eselsburger Tal der Brenz, ein noch ganz natürliches Tal mit schönen Felsbildungen, das Lonetal mit der Kaltenburg und die über der Hürbe gelegene Charlottenhöhle machen eine Fahrt in das Gebiet westlich des Pfannentalhauses sehr lohnend
 
Die Donaustädte Günzburg, Gundelfingen, Lauingen, Dillingen, Höchstädt und Donauwörth benötigen mit ihren Sehenswürdigkeiten mehr als einen Tag, um sie ein wenig kennen zu lernen
 

Literatur:
 

Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 120 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2005, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farfotos, 120 Wanderkärtchen, 432 Seiten, ISBN  3-8062-1976-1, € 21,80; € 17,00  für Mitglieder bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
 

Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Reinhard Bretzger, Ottmar Engelhardt u.a. „Albuch – Härtsfeld – Ries“, Theiss Verlag, 2. Aufl. 1988, 39 Wanderungen, zahlreiche Federzeichnungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, 192 Seiten, ISBN 3-8062-0553-1, € 5,00
 

Hermann Josef Seitz "Rund um das Pfannentalhaus" herausgegeben und verlegt vom Schwäbischen Albverein, 1956 mit lebendiger Darstellung der Geologie, Vorgeschichte und Geschichte der Umgebung, dazu Wandervorschläge, 7 s/w Abb., 2 Lageskizzen, 41 Seiten, broschiert. Für Nichtmitglieder € 1,00, für Mitglieder beim Bezug über die Hauptgeschäftsstelle € 0,80 zuzügl. Versandkosten
 

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