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Wanderheim
Friedberg
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Wanderheim Friedberg
 

Höhe über NN:
 
614 m
Lage:

Am südl. Ortsrand vom Teilort Friedberg von Bad Saulgau, Kreis Sigmaringen


 

Nächste Wanderheime:

Rauher Stein. 45 km, Burg Derneck, 45 km
 

Betreuer:

Eveline Uhl,
Wanderweg 5
88348 Bad Saulgau-Friedberg,
Tel: 0 75 81 / 42 65,
Fax: 0 75 81 / 53 70 65,
E-mail: eveline.uhl@t-online.de
 

Öffnungszeiten:

Vom 1. März bis 30. November Sa/So/F, sonst nur für größere Gruppen auf Anfrage, Selbstkocherküche
 

Übernachtungen:

3 Schlafräume mit 3, 8 und 16 Betten
 

Gasträume:
 

1 Gastraum
 

Erforderliche Wanderkarten:

TK 50: Freizeitkarte Blatt 527 Bad Saulgau
TK 35: Blatt 35 Weingarten - Bad Saulgau
 

Allgemeines:
 

Das von der Ortsgruppe Friedberg des Schwäbischen Albvereins unter großem Einsatz ehrenamtlicher Arbeit erbaute Wanderheim wurde 1974 eingeweiht. Es liegt am Rande eines Neubaugebietes zwischen Waldrand und Dorfbach. Es ist umrahmt von umfangreichen Außenanlagen, die es ganz besonders als Jugendheim empfehlen: Spielplatz, Zeltplatz, Fußballfeld, Grillplatz; dazu schöne Sitzplätze am Waldrand und als Hauptattraktion ein Indianerdorf. Im Untergeschoß des Wanderheimes wurde ein Jugendraum eingerichtet. Das Wanderheim eignet sich als Stützpunkt in die einsame Umgebung mit viel Wald und Wiesen. Dies gilt in besonderem Maße für Radfahrten ins Oberland bis zum Bodensee. Das Wanderheim eignet sich auch für Jugendfreizeiten von einer bis drei Wochen.
 

Übernachtungspreise:   siehe aktuelle Preisliste
 
Die Mitgliederpreise gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der seinerseits dem Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die Mitgliedskarte vorgelegt werden.


Achtung!
Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.

Anfahrt und Zugänge:
 

Mit der Bahn von der Strecke 766 Tübingen – Sigmaringen – Aulendorf und von der Strecke 755 Tuttlingen – Sigmaringen – Ulm
 

Vom Bahnhof Bad Saulgau (766) auf dem SAV–Weg mit blauem Dreieck über die Holzmühle, 9 km
 

Vom Bahnhof Herbertingen Ort (766) auf dem SAV–Weg mit blauer Raute durch den Burgwald und vorbei am Jägerhaus, 8 km
 
Vom Bahnhof Herbertingen (755 + 766) ohne Markierung über den Hungerberg in den Burgwald – nach Eichen, dann auf dem Radweg nach Friedberg, 11 km
 
Vom Bahnhof Mengen (755) auf dem SAV–Weg mit blauem Dreieck über den Missionsberg – vorbei an Rosna – über die bewaldete Bergkuppe Burren – durch Ursendorf – Friedberg, 13 km
 

Mit dem Bus:

Begrenzte Mitfahrgelegenheit in Schulbussen von Saulgau und Hohentengen
 

Von der Haltestelle Ostrach, 8 km
 


Mit dem PKW und Bus:

 

PKW und Busse haben Zufahrt zum P am Wanderheim
 

Wanderungen:
 

Zum Badesee bei der Holzmühle: Auf dem SAV–Weg mit blauem Dreieck zunächst ca. 1200 m auf der K 8255 – der Weg biegt dann in ein Waldstück ein und führt direkt zur Holzmühle. Badegelegenheit am Ost-(West-)ufer des Sees, 5 km. Rückweg über das Kloster Sießen (Klosterkirche ein Frühwerk von Dominikus Zimmermann, dem Erbauer von Steinhausen und der Wies): Durch den Wald östl. des Sees auf Feldwegen nach Sießen, dann auf dem Weg mit rotem Kreuz in Richtung Bolstern – auf dem Radweg nördl. daran vorbei und auf dem Weg mit blauem Punkt  fast gänzlich durch Wald oder am Waldrand nach Friedberg, 9 km
 

Zum Königseggsee: Auf dem SAV–Weg mit blauem Punkt, vor Hoßkirch dann mit rotem Kreuz zu diesem Ort und weiter zum Königseggsee mit Badegelegenheit, 11 km. Zurück auf demselben Weg zur Abzweigung des blauen–Punkt–Weges im Wald Wagenhart, dann ohne Markierung nach Bachhaupten und auf dem Radweg zurück nach Friedberg, 11 km
 
Zum Thermalbad in Bad Saulgau: Auf dem SAV–Weg mit blauem Dreieck zum Thermalbad (in Bad Saulgau den Wegweisern folgen); auf dem Rückweg Besuch der Altstadt (ehemals vorderösterreichische Amtsstadt) – auf dem Weg mit rotem Kreuz nach Sießen (siehe oben) – nördl. an Bolstern vorbei und auf dem Weg mit blauem Punkt zurück nach Friedberg, 11 km
 

Radwanderungen:
 

Oberschwaben mit seiner lieblichen Landschaft, den Moränenwällen aus der Eiszeit und Seen aus dieser Zeit, dazu mit nur geringen Höhenunterschieden ist eine hervorragende Radlerlandschaft. Lohnende Ziele sind:
 

Die Heuneburg bei Herbertingen–Hundersingen mit der teilweise rekonstruierten keltischen Befestigung und dem zugehörigen Museum in Hundersingen
 

Bussen mit Wallfahrtskirche und renoviertem Bergfried der einstigen Burg mit umfassender Sicht auf ganz Oberschwaben, gelegentlich auch bis zu den Alpen
 

Federsee mit Federseemuseum, der ehem. Damenstiftskirche  und der ehem. Reichsstadt Bad Buchau
 
Bad Schussenried mit dem Kloster und der nahen, ehem. Wallfahrtskirche Steinhausen
 
Aulendorf mit großem Schloss und Thermalbad, in Verbindung damit kann Altshausen besucht werden. Das ehem. Deutschordensschloss ist Sitz der Familie der früheren württembergischen Könige
 
Das Pfrunger–Burgweiler Ried in Verbindung mit dem Illmensee und evt. noch mit Heiligenberg
 
Die sehr malerische ehem. Reichsstadt Pfullendorf
 
Die Baggerseen bei Krauchenwies in Verbindung mit Scheer (Renaissance–Schloss) und Mengen (in der Altstadt schöne Straßenzüge)
 

Literatur:
 

Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 120 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2005, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 432 Seiten, ISBN 3-8062-1976-1, € 21,80; € 17,00 für Mitglieder bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
 

Die Bände aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ bringen zahlreiche Vorschläge für Wanderungen und Kurzbeschreibungen der wichtigsten Natur- und Kulturdenkmäler, außerdem eine allgemeine Einführung in Geologie, Pflanzen- und Tierwelt sowie Geschichte des Gebietes. Allerdings wird die nächste Umgebung von Friedberg nicht besprochen. Zu empfehlen sind die drei Bände:
 

Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Wilhelm Rößler „Naturpark Obere Donau“, Theiss Verlag, 4. Aufl. 1996, mit 57 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, zahlreiche Federzeichnungen, 213 Seiten, ISBN 3-8062-1287-2, € 14,00; für Mitglieder  € 10,20 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
 

Aus der Reihe „Natur – Heimat –Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Gerhard Samhammer „Nördliches Oberschwaben“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 1989, 46 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, Federzeichnungen, 197 Seiten, ISBN 3-8062-0578-7, € 5,00
 

Gunter Haug und Heinrich Günther „Burg Wildenstein über dem Tal der jungen Donau“, DRW Verlag, 1. Auflage 2001, 86 farbige Fotos, 128 Seiten, ISBN 3-87181-1464-4, € 19,90
 
Rudolf Walz „Die Donauseite der Schwäbischen Alb – Wandern ohne Gepäck“, Walz Wanderferien Verlag, 1. Aufl. 1992, Wanderung von Ulm bis Tuttlingen, Kartenskizzen Höhenprofile, Unterkünfte, großenteils auf dem „Schwäbischen–Alb–Südrand–Weg“, 190 Seiten, ISBN 3-88650-025-X, € 11,65
 

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