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| Haus der Volkskunst |
copyright Hans-Georg Zimmermann |
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"Altes Rathaus Dürrwangen" (li) und "Gottlieb-Jetter-Haus" (re)
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Höhe über NN:
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570 m
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| Lage: |
Im Stadtteil
Dürrwangen von Balingen, am Fuße der Balinger Berge – u.a. Böllat,
Schalksburg, Hörnle, Lochenstein

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| Nächste Wanderheime: |
Lochenhütte, 7 km, Nägelehaus, 17 km,
Nusplinger Hütte, 18 km, Rauher Stein, 24 km |
| Anmeldungen: |
Haus der Volkskunst,
Ebingerstr. 52 - 56,
72336 Balingen-Dürrwangen,
Tel: 07433/4353,
Fax: 07433/381209,
E-mail:
info@volkstanzgruppe.de und
info@schwaben-kultur.de |
Weitere Infos: |
siehe unter Hausinfos
www.volkstanzgruppe.de
www.schwaben-kultur.de
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| Bewirtschaftung: |
Ganzjährig, nur für Gruppen ab 15 Personen
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| Übernachtungen: |
100 Betten in Mehrbettzimmern und einigen Doppelzimmern mit Dusche
und WC |
Gast- und
Seminarräume:
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Wirtschaft für bis zu 100 Personen (schwäbische Küche), große
Sonnenterrasse, Musiksaal mit Flügel, Tanzsaal mit Bühne, 2 Übungsräume,
Werkstatt für Werkarbeiten und Musikinstrumentenbau, Töpferwerkstatt,
Handweberei, Trachtennähstube, dazu ein schöner Garten mit Grillplatz. |
| Erforderliche Wanderkarten: |
TK 50: Freizeitkarte Blatt 523 Tübingen - Reutlingen
TK 35: Blatt 24
Albstadt - Balingen |
Allgemeines:
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Das Haus der Volkskunst in Balingen-Dürrwangen wird
von der Volkstanzgruppe Frommern ehrenamtlich betrieben. Es ist die
musisch-kulturelle Bildungsstätte des Schwäbischen Albvereins. Mit
seinen Übungsräumen und der technischen Ausstattung ist es ideal für
Tanz- und Musiklehrgänge, bietet aber noch viele weitere Möglichkeiten
von der Kreativfreizeit bis zum Wanderausflug.
Zwei alte Bauernhäuser wurden in 24.000 Stunden
ehrenamtlicher Arbeit von den Mitgliedern der Volkstanzgruppe Frommern
zum Haus der Volkskunst umgebaut. Dabei ist die Verbindung schöner alter
Bausubstanz mit moderner Umwelttechnik gelungen. Erdwärme, Nutzung der
Sonnenenergie durch eine 5-kW-Photovoltaikanlage und zwei thermische
Solaranlagen, dazu Vollwärmedämmung, machen die Häuser zukunftsfähig.
Für Wandergruppen ist das Haus der Volkskunst am
Fuß der Balinger Berge ein günstig gelegener Stützpunkt. Wanderungen und
Radfahrten bieten sich auf der Südwestalb, der Zollernalb und im
Albvorland an.
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| Die Mitgliederpreise gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der
seinerseits dem Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die
Mitgliedskarte vorgelegt werden. |
Achtung! Unsere Routenbeschreibungen –
Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der
Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig
zur Orientierung herangezogen werden.
Anfahrt und Zugänge:
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Wanderungen: |
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Zillhauser Wasserfall: Über den Raißenbühl zum Höchst – auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck hinab nach
Zillhausen – zum Wasserfall – am südl. Ortsende, vorbei an der neueren
Kirche schräg aufwärts in Richtung Böllat – unterhalb des Steilabfalles
um den Böllat herum – hinter dem Hof Wannental vorbei und zum SAV-Weg
mit blauer Gabel – auf diesem hinab nach Dürrwangen, 13 km |
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Schalksburg und Heersberg: Auf dem
SAV-Weg mit blauer Gabel, dann mit blauem Dreieck hinauf zum Felsklotz,
auf dem in früheren Zeiten die Schalksburg stand. Ein wieder errichteter
Bergfried bietet eine schöne Aussicht. Auf dem
Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg gelangen wir auf einem kleinen Abstecher
nach Burgfelden. Dort kann die mehr als 1000-jährige Kirche besichtigt
werden. Einige hundert Meter sind’s dann noch bis zum Burgfelder Böllat,
einem Felskopf mit weiter Sicht ins Land. Wir gehen auf der Dorfstraße
nach Süden und biegen bei den letzten Häusern auf den Weg mit roter
Raute ein. Diesem folgen wir auf den Heersberg mit seiner weitläufigen
Wacholderheide. Wir können bis zum Aussichtspunkt über Lautlingen gehen,
dann wieder zurück und auf dem Weg mit roter Raute in Richtung Laufen
absteigen. Wenig unterhalb des Steilhanges treffen wir auf einen guten
Forstweg, der uns zunächst auf halber Höhe, dann in leichtem Gefälle um
die Schalksburg herumführt, bis wir auf den Weg mit blauer Gabel
treffen, auf dem wir am Beginn der Wanderung aufgestiegen sind, 14 km |
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Zum Hörnle und Lochenstein: Diese zwei
östlichen Berge der vier Balinger Berge weisen Partien auf, die ans
Hochgebirge erinnern, zumal man dort auch Gemsen beobachten kann. Vom
Wanderheim geht’s in Richtung Frommern, dann gleich nach der Brücke über
die Eyach nach links auf der Marienstraße, über’s Bahngleis und unter
der B 463 hindurch. Ab hier gehen wir auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck
steil aufwärts bis wir direkt unter dem Steilabfall auf einen Forstweg
treffen, der uns nach links unter den imponierenden Steilwänden nach
Süden führt, bis wir schließlich auf den Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg
treffen, der von Laufen herauf kommt, und uns steil nach rechts hinauf
zur Hochfläche bringt. Der Weiterweg führt oberhalb entlang der
gewaltigen Felsabbrüche und bietet schöne Ausblicke ins obere Eyachtal.
Vom Felsen am Hörnle (956 m) blicken wir nach Norden weit hinaus ins
Land. Es geht nun immer dem Trauf entlang, vorbei an der Jugendherberge
Lochen, über die viel befahrene L 440 (eine inoffizielle, aber beliebte
Motorrad-Rennstrecke) zum großen Parkplatz. Von diesem führt ein Pfad,
zunächst recht felsig, hinauf auf den Lochenstein mit seinem kleinen
Wanderheim.
Auch hier ist die Aussicht vom großen Felsen
mit Gipfelkreuz prächtig. Der Abstieg erfolgt nach Westen. Am Sattel
zwischen Lochenstein und Schafberg gehen wir wenige Meter abwärts, dann
nach rechts auf einen Forstweg, der direkt unter dem Steilanstieg zu
einer Kehre der L 440 führt. Wir gehen auf dieser bis zur nächsten Kehre
abwärts, biegen dann auf einen Forstweg ein, der uns unter den
Steilhängen des Hörnles wieder zum Weg unseres Aufstieges führt, 16 km |
Radwanderungen:
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Rund um die
Burgfelder Berginsel: Um den Pfeffinger Sattel mit einer nur kurzen
Anstrengung zu erreichen, fahren oder schieben wir auf dem grün
eingezeichneten Radweg hinauf zum Vorberg Egert; unterhalb des
Steilabfalles des Pfeffinger Böllats geht’s dann fast eben zum
Pfeffinger Sattel – und von dort aus fast ohne Unterbrechung in
angenehmem Gefälle das Eyachtal abwärts. Aus der Wanderkarte geht der
Verlauf des Radweges eindeutig hervor. Da uns die kurze Strecke genügend
Zeit lässt, können wir gleich am Ortsbeginn von Albstadt-Ebingen das
Badkap besuchen oder in Lautlingen im früheren Schloß der Schenken von
Stauffenberg das Museum mit der Musikhistorischen Sammlung Jehle. Zum
Gedenken an die Brüder Claus und Berthold von Stauffenberg, die dem
Naziterror durch das Attentat auf Hitler ein Ende bereiten wollten,
wurde an der Nordecke der Lautlinger Kirche 1957 eine Rundkapelle
eingeweiht. 22 km. |
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Haigerloch: Dieses kleine Städtchen
und frühere Residenz eines Zweiges der Hohenzollern ist eine Reise wert.
Es liegt außerordentlich romantisch im engen Tal der Eyach, die sich
dort tief eingeschnitten hat, einige Stadtteile liegen auf den Höhen
oberhalb der Eyach. Hinter den Häusern ragen an manchen Stellen steile
Felswände auf. Sehenswert sind in Haigerloch die Schloßkirche und die
Kapelle St. Anna, beides hervorragende Barockkirchen. In einem tiefen
Felsenkeller unterhalb des Schlosses befindet sich das Atomkellermuseum.
Hier wurden in den Kriegsjahren erste Versuche einer Kernspaltung
vorgenommen, die schon damals zu einem Erfolg führten, der allerdings
nicht verwertbar war.
Vom Rathaus Dürrwangen fahren wir zunächst in Richtung Binsenbol, kommen
dann zur grün eingezeichneten Radstrecke, die über Engstlatt, vorbei an
Owingen, durch Stetten hindurch auf die Höhen östlich von Haigerloch
führt. Über das Schloß kommen wir hinunter ins Tal. Ist die Unterstadt
ausgiebig erkundet, kommen wir zu den westlich gelegenen Stadtteilen, wo
auch die St. Annakapelle zu finden ist. Bis Gruol folgen wir dem Radweg,
fahren dann aber – nicht mehr auf dem Radweg – bis zur Unteren Mühle ein
kurzes Stück talabwärts, biegen in das Hauser Tal, gelangen über
Erlaheim nach Geislingen. Von dort fahren wir auf der K 712 in Richtung Erzingen,
das wir über Bronnhaupten und den Uhlesberg erreichen. Ab
Endingen führt der Radweg nahe des Bahngleises nach Frommern, von wo das
Wanderheim leicht zu erreichen ist, 48 km.
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Literatur:
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Aus der Reihe
„Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler
„Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 120 Wanderungen zwischen
Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2005, Interessantes aus
Geologie, Natur, Klima , Boden, Pflanzenwelt und Tierwelt,
Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120
Wanderkärtchen, 432 Seiten, ISBN 3-8062-1976-1, € 21,80; € 17,00 für
Mitglieder bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle |
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Aus der Reihe „Natur – Heimat
–Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Beck/Willi Siehler „Der
Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 1997, mit genauer
Streckenbeschreibung, zu jeder der 18 Tagesetappen eine zusätzl
Rundwanderung, Wegeskizzen, zahlreiche farbige Abb. Aufsätze zu
Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, 209 Seiten, ISBN 3-8062-1329-1,
€ 14,00; € 10,20 für Mitglieder bei Bezug über
die Hauptgeschäftsstelle |
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Stadt Albstadt „Wanderpark Albstadt“
mit 20 Wanderungen um Albstadt mit Wegeskizzen und Hinweisen zu
Sehenswürdigkeiten, 99 Seiten, € 4,00
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Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Zollernalbkreis mbH „Wandern auf der Zollernalb“, 43 Wanderungen mit
Wegeskizzen und farbigen Abb., 96 Seiten, € 9,90 |
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Rainer Fieselmann „Zollernalb“
Silberburg Verlag, 1. Aufl. 2005, Bildband, Erläuterungen in Deutsch,
Englisch und Französisch, mehr als 100 großformatige Aufnahmen, 100
Seiten, ISBN 3-87407-651-2, € 17,90 |
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