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Höhe über NN:
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655 m
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| Lage: |
Auf einem Bergsporn
über dem Tal der Großen Lauter unweit von Hayingen-Münzdorf, - sehr
ruhig mit Natur auf allen Seiten, Kreis Reutlingen, zukünftiges
Biosphärengebiet "Mittlere Schwäbische Alb"

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Nächste Wanderheime:
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Sternberg bei Gomadingen, 16 km;
Farrenstall bei Weilersteusslingen, 17 km;
Weidacher Hütte bei Herrlingen-Weidach, 48 km
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| Anmeldungen: |
Familie Heiss,
Fuchshaldenweg 3,
72766 Reutlingen-Sondelfingen,
Tel: 07121/1688398,
FAX: 07121/493385
e-mail: burg-derneck@web.de |
Öffnungszeiten
Wanderheim und
Burgschenke: |
von 15. März bis 1. Mai an den Wochenenden, feiertags und in den
Schulferien,
von 1. Mai bis Anfang November täglich,
Telefon Burg direkt: 0 73 86 / 217
Wanderheim: Selbstversorgerhaus
Burgschänke: Einfache Bewirtung Das Wanderheim ist vom 15.
November bis zum 15. März geschlossen.
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| Übernachtungen: |
3 Sechsbettzimmer, 1 Achtbettzimmer,
Matratzenlager mit 5 + 10 Schlafstellen |
Gasträume:
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Derneckstube im Wanderheim
Burgschänke in der Tennenstube |
| Erforderliche Wanderkarten: |
TK 50: Blatt 524 Bad Urach - auch für
alle Wanderungen oder von den alten TK 50 (diese Karten werden nicht
mehr aufgelegt)
L7722 Munderkingen oder die Blätter 18 Reutlingen, Bad
Urach und 20 Sigmaringen, Ehingen oder
TK 35: (dieses Kartenwerk ist noch im Aufbau begriffen) die Blätter 25, 26, 31 |
Allgemeines:
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Degenhart I. von
Degeneck - so hieß die Burg bis ins 16. Jhdt. - aus dem Geschlecht derer
von Niedergundelfingen erbaute die Burg vor 1350. Später fiel sie an die
Grafen von Helfenstein und dann an die Fürstenberger, und schließlich an
das Königreich Württemberg, das im 19. Jhdt. eine Försterstelle in der
Burg einrichtete. Vom Schwäbischen Albverein wurde die Burg 1967 in
Erbpacht übernommen und schließlich käuflich erworben. Mit viel
Eigenarbeit wurde im Försterhaus ein Wanderheim eingerichtet; in der Tenne
kamen ein Kiosk und die Burgschänke dazu Dort werden die Tagesgäste (bis
60 Personen) mit Kaffee, Kuchen und Vesper bewirtet. Bei Gruppen mit mehr
als 12 Personen wird eine Voranmeldung empfohlen.
Von der Burg stehen noch die Ringmauer, das "Steinhaus" (eine
Schildmauer) mit Aussichtsplattform, sowie als Hauptgebäude das
Försterhaus. Zwei Aufenthaltsräume mit ihren Kachelöfen verbreiten eine
heimelige Atmosphäre. Die Plattform auf dem Steinhaus gewährt eine reizvolle
Rundsicht und lädt zu abendlichem Erzählen oder Singen ein. Die Burg und
ihre Lage bilden eine vollendete Naturidylle. Einige hundert Meter vor
der Burg befinden sich ein großer Kinderspielplatz und mehrere
Grillstellen. |
Aktuelle
Übernachtungspreise: (Stand: Januar 2007)
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Preise pro Person/Nacht
für Mitglieder |
Preise pro Person/Nacht
für Nichtmitglieder |
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3 Sechsbettzimmer
1 Achtbettzimmer
2 Gruppenräume
(15 Betten) |
J 3.00 €
E 4.00 €
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J 4.50 €
E 6.00 €
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+ Bettwäsche: |
4.00 € |
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Küchenbenützung: |
Kosten auf Anfrage |
J = Jugendliche bis 21 Jahre,
E = Erwachsene
Die Mitgliederpreise gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der
seinerseits dem Deutschen Wanderverband angehört. Die gültige Mitgliedskarte
muss vorgelegt werden.
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Achtung! Unsere Routenbeschreibungen -
Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der
Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig
zur Orientierung herangezogen werden.
Anfahrt und Zugänge: |
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Mit der Bahn
auf der Strecke 755 - Ulm -
Sigmaringen - Tuttlingen; auf dieser Strecke verkehren nur Eilzüge;
diese halten für Gruppen jedoch auf Anforderung an den genannten
Bahnhöfen. Der Halt muss vorher angemeldet werden (beim Bahnhof, der
die Gruppenfahrkarte verkauft), und kostet eine Gebühr. Einzelwanderer
müssen mit dem Bus anfahren |
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Vom Bahnhof Rechtenstein - weiter über
Unterwilzingen - Lautertal, 13 km |
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Vom Bahnhof Zwiefaltendorf - weiter über
Zwiefalten - Glastal - Münzdorf, 22 km |
Mit dem Bus: Das
Wandergebiet wird von den zwei Buslinien Metzingen - Münsingen -
Buttenhausen - Riedlingen und Reutlingen - Zwiefalten - Riedlingen
erschlossen. Beide Linien werden an schulfreien Tagen nur sehr spärlich
bedient.
Auskunft: RAB, Münsingen, Tel.: 0 73 81 / 9 39 40
Routen zur Burg von den Haltestellen |
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Im Lautertal, Abzweigung nach Münzdorf, 1 km |
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Gundelfingen - Aufstieg über den
Bergsporn nordwestlich von Gundelfingen zum TP 708 und auf dem SAV-Weg
zunächst mit gelber Raute, dann mit rotem Strich (HW 5 und Burgenweg)
zur Burg, 4 km |
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Indelhausen - Weiler - Käpfle, 4 km |
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Hayingen - Hayinger Tal - Aufstieg über
die Gerberhöhle zur keltischen Befestigungsanlage Alt-Hayingen (über der
Gerberhöhle ist ein aussichtsreicher Felssporn leicht zu begehen) -
Indelhausen - Weiler - Käpfle - Burg, 9 km |
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Mit dem PKW: Zufahrt bis zum Grill- und
Spielplatz, 5 Min. unterhalb der Burg, Übernachtungsgäste können zum Ent- und
Beladen in den Burghof fahren.
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Wanderungen:
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Das Große Lautertal ist in allen seinen
Talabschnitten von der Quelle in Offenhausen bis zur Mündung bei
Obermarchtal so schön und abwechslungsreich, daß viele Kombinationen
kürzerer und längerer Strecken möglich sind, zumal über dem Tal nicht
weniger als 12 Burgen bzw. Ruinen stehen. Herausragende Ziele sind: Die
Ruinen Hohenhundersingen, Bichishausen, Hohengundelfingen, Schülzburg,
Maisenburg und Wartstein. Der Talabschnitt von Anhausen bis zur Mündung
ist - bis auf wenige hundert Meter - ohne Autostraße, und zudem
belebt vom Wasserfall des Hohen Gießels. Drei Wanderungen als Beispiel: |
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Kurzwanderung: Burg
Derneck - auf dem HW 5 (zugleich Burgenweg) zum Käpfle - Abstieg über
dessen Nordgrat ins Lautertal, jenseits der
Brücke auf der K 6769 ca. 400 m nach Süden zur Bettelmannshöhle - zurück
zum P am Fuß des Burgfelsens - von diesem über den Kinderspielplatz zur
Burg, 2 km
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Von der Burg auf dem HW 5,
später mit gelber Raute in Richtung Steighof, vor diesem über den
Berggrat nach Gundelfingen absteigen, und rechts der Lauter (in
Fließrichtung = orographisch) bis Hundersingen - Ruine Hohenhundersingen - Abstieg
zur Straßeneinmündung der K 6771 von Bremelau, von dieser nach wenigen
Metern auf etwas verwachsenem Fußpfad zum Reichhartsberg - von dessen
aussichtsreicher Südecke über einen kleinen Grat nach Bichishausen
absteigen - Aufstieg vorbei an einem Grillplatz zur kleinen Straße nach
Dürrenstetten; von der scharfen Kurve bei einer Grillstelle und einem
Wanderparkplatz auf Fußweg zur Ruine Hohengundelfingen - Abstieg nach
Wittsteig - auf dem HW 5 zur Burg, 12 km |
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Von der Burg auf dem HW 5
nach Indelhausen - auf dem SAV-Weg mit gelber Gabel zur keltischen
Fliehburg Althayingen - zum Aussichtsfelsen an dessen Südecke - Abstieg
über die Gerberhöhle ins Lautertal - rechts des Flusses bis zur Brücke
unterhalb des Hohen Gießels - Aufstieg zum Wartstein (nicht bei nassem
Fels, Rutschgefahr!!) - zurück auf der orographisch linken Seite des
Flusses - vor Anhausen kurzer Aufstieg zur Ruine Schülzburg - Anhausen -
Indelhausen - Weiler - Burg, 13 km |
Radwanderungen:
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Burg - Ehestetter Tal -
Ehestetten - Weidental - Hohenstein-Ödenwaldstetten (mit sehenswertem
Bauernhausmuseum) - auf der wenig befahrenen K 6735 mit Querung des Pfaffentales nach Marbach (dort das Landesgestüt, die Ställe sind
zugänglich) auf dem Radweg das Lautertal abwärts bis zur Burg Derneck, 37 km
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Burg - Indelhausen - auf
dem Radweg immer im Lautertal abwärts bis Lauterach - Talheim (bei
Alpensicht Abstecher zum Hochberg) - zur L 249 oberhalb von Rechtenstein
- Oberwilzingen - Richtung Sonderbuch - vor Sonderbuch nach Norden in
Richtung Hayingen abbiegen - Hayingen - am Bürstentäle nach Münzdorf
abbiegen - über Münzdorf zur Burg, 33 km
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Bootsfahrten: |
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Bootsfahrten auf der Großen Lauter sind vom 15. März
bis 30. Juni zum Schutz der Vogelbrut verboten. Nur in der Zeit vom 1.
Juli bis 30. September darf die Große Lauter von Montag bis Freitag mit
Booten befahren werden. Anmeldung für Bootsfahrten beim Kanuverleih
Volker Schmack, Langes Tal 5, 7420 Münsingen-Bichishausen, Tel:
07383/408, Fax: 07383/432, www.kanutouren.com, Email:
info@kanutouren.com
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Literatur:
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Aus der Reihe
„Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler
„Das große Wanderbuch
der Schwäbischen Alb – 120 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“,
Theiss Verlag, 1. Aufl. 2005, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Boden,
Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos,
120 Wanderkärtchen, 432 Seiten, ISBN 3-8062-1976-1, € 21,80; für
Mitglieder € 17,00 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
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Helmut Hecht
„Burgen-Weg Reutlingen – Obermarchtal – Zwiefalten – vom Neckarland zur
Donau“ vom
Schwäbischen Albverein e.V Lichtensteingau, 6. Aufl. 2005, 1
Übersichtskarte, 13 Zeichnungen, 68 Seiten, ISBN 3-92081-490, € 3,80;
€ 3,20, für Mitglieder € 3,20 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
oder den Lichtensteingau |
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Gunter Haug und
Manfred Waßner „Im Tal der Burgen – das Große Lautertal auf der
Schwäbischen Alb“, DRW Verlag, 1. Aufl. 2000,97 farbige Fotos,
umfangreicher Textteil, 127 Seiten, ISBN 3-87181-449-0, € 19,90 |
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Rudolf Walz „Die
Donauseite der Schwäbischen Alb – Wandern ohne Gepäck“, Walz
Wanderferien Verlag, 1. Aufl. 1992, Wanderung von Ulm bis
Tuttlingen, Kartenskizzen Höhenprofile, Unterkünfte, großenteils
auf dem „Schwäbischen-Alb-Südrand-Weg“, 190 Seiten, ISBN 3-88650-025-X, € 11,65 |
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