Wanderreise nach Steinach am Brenner

Mit bangen Blicken verfolgten Trudel und Lothar Sauer den nicht gerade vielversprechenden Wetterbericht im Internet für die 4 Tage, die sie mit einer Gruppe von 46 Teilnehmern des Schwäbischen Albvereins Bad Urach im Wipptal unterwegs wandern wollten. Aber alles Bangen war umsonst, die ganzen 4 Tage bis auf eine kleine Ausnahme war ideales Wanderwetter.
Nach flotter Fahrt, nur unterbrochen durch eine Sekt und Brezelpause,

erreichte die Gruppe das Hochtal Axamer Lizum bei Innsbruck, Austragungsort von 2 Olympischen Winterspielen. Nach kurzer Stärkung wanderte die eine Gruppe auf dem fast ebenen Rundkurs, die andere Gruppe stieg auf der Rodelbahn etwa 550 m ab nach Axams,

wo sie der Bus wieder aufnahm und ins Hotel nach Steinach brachte.
Am nächsten Tag musste erst der Bus gewechselt werden, da er zu lang war und die engen Kehren der Mautstrasse zum Ausgangszielort nicht schaffte. Am Ausgangspunkt Ochsenalm verabschiedeten sich die Hochalpinen Wanderer und stiegen zur Blaser Hütte und zum Blaser (2241 m) auf.


Eine reiche Alpenflora, verschiedenen Enzianarten und sogar Edelweiß belohnten die Wanderer für den anstrengenden Aufstieg. Nach einem großartigen Rundblick vom Blaser, einer zünftigen Einkehr in der Hütte konnte sich die Gruppe nach einem Abstieg von 1200 m von ihrem einheimischen Bergführer verabschieden und erreichte wieder zufrieden das Hotel. Die andere Gruppe wanderte über Almwiesen, auf dem neu angelegten Schöpfungsweg zum Kloster Maria Waldrast.
Auch dieser Weg war von Knabenkraut bis zur Teufelskralle mit Blumen übersäht. Nach einer Mittagspause stieg die Gruppe bis zum Übergang ins Stubaital hoch, um dann beim Abstieg die Bergstation der Serlesbahn zu erreichen. Die einen benutzten die Bahn zur Abfahrt nach Mieders, die anderen erreichten die Talstation zu Fuß wo der Bus stand und alle wieder ins Hotel brachte.
Am 3. Tag stand der Obernberger See auf dem gemeinsamen Programm. Vom Parkplatz Waldesruh wanderte bei anfangs leichtem Regen die Gruppe hoch zum See

und ohne Pause weiter zur Kapelle Maria am See.

Nach kurzer Besichtigung trennte sich die Gruppe, die Einen gingen zurück, die Anderen wanderten den etwas beschwerlichen und auch rutschigen Seerundweg zum Gasthof, wo Mittagsrast gemacht wurde.
Auf dem Rückweg besichtigte man die barocke Kirche St. Nikolaus und fuhr anschließend ins Hotel zurück.

Am Abend stand ein Hüttenabend auf der Laponesalm im Gschnitztal auf dem Programm. Mit dem Bus bis Feuerstein und von dort 1 Std. zu Fuß oder mit dem Kleinbus erreichten die Teilnehmer die Laponesalm. Die nächsten Stunden waren ausgefüllt mit Essen ( Bauernbüffet), Trinken, Musik, Singen und Tanzen.

Rückfahrt mit Kleinbus, zu Fuß und Birkmaier Bus.
Das Wetter war auch am 4.Tag gut, so konnte diesmal die Uferwanderung von Pertisau am Achensse zur Gaisalm gemacht werden. Ein Teil der Gruppe fuhr mit dem Linienschiff von Pertisau zur Gaisalm, dort stiegen die Wanderer zu und fuhren gemeinsam weiter bis Scholastika,

wo schon der Bus sie erwartete. Auch an diesem Tag zeigte sich die Flora von ihrer schönsten Seite.

Nach zügiger Heimfahrt und einem Abendessen in Seissen kam man wohlgelaunt und zufrieden wieder in Bad Urach an.
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