Tageswanderung Granheim - Wolfstal - Lauterach - Obermarchtal

Bad Urach. Von Granheim durchs Wolfstal nach Obermarchtal.
Eine Gruppe des Schwäbischen Albvereins Bad Urach fuhr mit dem Bus nach Granheim, wo die Ganztagswanderung nach Obermarchtal mit Trudel und Lothar Sauer begann.
Trotz schlechtem Wetter während der ganzen Woche war an diesem Sonntag strahlender Sonnenschein, dem entsprechend war auch die Laune der Wandergruppe. Die erste Strecke entlang des Hauptwanderweges HW 2 führte leicht bergauf über freie Wiesen zum Hochberg, dann über schmalen Waldweg zur Wolfsfalle. Über den immer weiter leicht fallenden Weg erreichte die Gruppe das Wolfstal.
Der Platz bot sich als Vesperplatz an, die Mittagszeit war auch da, so wurde hier die mitgebrachte Brotzeit eingenommen.
Frisch gestärkt und gut gelaunt durchwanderte man die urwüchsige, mit steilen und engen Felspassagen beeindruckende Wolfschlucht bis zum Ende und wurde dort von der Lauter, die ziemlich viel Wasser führte, begrüßt.
An diesem Ort konnte man eine nachgebaute Steinsäge besichtigen.
Weiter ging es nun immer in der Nähe der Lauter bis Lauterach, an einem kleinen See vorbei, ab dem ein Kanal zu einem E-Werk das Wasser führt. Nach dem Kraftwerk war es nur noch eine kleine Strecke bis zur Einmündung der Lauter in die Donau. Für viele der Mitwanderer war diese Einmündung nicht bekannt und daher sehr interessant.
Parallel zum Wanderweg verläuft die Eisenbahnstrecke Zwiefaltendorf - Munderkingen. Nun war für eine kurze Strecke die Donau der Begleiter der Gruppe . Nach Verlassen des bewaldeten Weges war plötzlich der Blick auf die imposante Klosterkirche und Klosteranlage Obermarchtal frei. Über die Donaubrücke und einem steilen aber kurzen Fußweg war das Wanderziel erreicht. Eine kurze Rast, eine Besichtigung der barocken Klosterkirche wurde noch wahrgenommen, ehe der letzte aber auch beschwerlichste Kilometer noch in Angriff genommen wurde. Erhitzt und reichlich müde erreichten die Albvereinler die vorgesehene Wirtschaft.
Bei Kaffee, Kuchen, Vesper und viel zum Trinken ließ man es sich gut gehen und fuhr wohlgelaunt mit dem Bus wieder zurück nach Bad Urach. Dort angekommen fing es leicht an zu regnen und so freute man sich doppelt über das schöne Wetter das uns den ganzen Tag beschieden war.
|