OG Untersteinbach

Begrüßung
Aktuelle Termine
Ausschuss
Wander- und Veranstaltungsplan 2012
Termine der Seniorengruppe
Jugendgruppe
Vereinsgeschichte, Aufgaben und Zielsetzung
Wandervorschläge der Ortsgruppe
Bilder der Ortsgruppe
Albvereinslied
Mitgliedsbeiträge
Beitrittskarte
Links
Hohenloher Gau
Volkstanz und Fahnenspiel im Hohenloher Gau
Kontakt



Wandervorschläge der Ortsgruppe Untersteinbach

Georg-Fahrbach-Weg (GFW)

Öhringen - Pfedelbach - Buchhorn - Geddelsbach - Oberheimbach - Neuhütten - Steinknickle:



Der Georg-Fahrbach-Weg (Teil 2):



Strecke: 15 km, Gehzeit ca. 4 Std.

Wanderkarte: L 6922 Sulzbach/Murr

Ausgangspunkt: Öhringen

Wegmarkierung: der Georg-Fahrbach-Weg ist durchgehend mit dem AV-Zeichen roter Strich markiert.

Öhringen: Erste geschichtliche Bedeutung in der Zeit der römischen Besetzung nach dem Limesbau um 155 n. Chr. 1037 erscheint der Ort im Öhringer Stiftungsbrief. Um das Jahr 1240 Zusammenfassung der Siedlungsteile zur Stadt. Aufhebung des Chorherrenstiftes als Folge der Reformation im Jahre 1556. Im 17. Jahrhundert wird Öhringen Residenz. 1806 Eingliederung in das neue Königreich Württemberg. Viele historische Bauten und Sehenswürdigkeiten hat Öhringen heute zu bieten: Stiftskirche (15.Jh.), Renaissanceschloß (erbaut ab 1611) mit Hofgarten, See und Tiergehege, historischer Marktplatz mit Brunnen und Fachwerkbauten, Altes Rathaus (1504), Gelbes Schlößle (1580), Karlsvorstadt und Oberes Tor (1792). Weitere kulturelle Einrichtungen sind das Weygang-Museum (Zinn- und Fayencesammlungen, Römerfunde), und das Motormuseum.

Vom Bahnhof Öhringen aus gehen wir über die Bahnhofskreuzung in die Stadtmitte. Nach der Kreissparkasse rechts die Poststraße, dann die Rathausstraße über die Sattelmayerbrücke in die Öhringer Altstadt. An der Kreuzung nach der Ohrnbrücke rechts, nach 200 m in das Industriegelände Schleifbachweg. An der nächsten Kreuzung halblinks (geradeaus geht der Württ. Weinwanderweg und der Blaukreuzweg ab). Wir überqueren die Straße nach Windischenbach. Nach dem Profimarkt zieht ein unbefestigter Feldweg geradeaus auf einen Aussiedlerhof zu. Am Aussiedlerhof 100 m links, dann wieder rechts in Richtung Lohklinge. Am Neubaugebiet Pfedelbach rechts an den Gewächshäusern und den Fischteichen vorbei erreichen wir den Rastplatz Lohklinge.

Pfedelbach: 240 m NN. Es wird angenommen, daß Pfedelbach um das 9. oder 10. Jh. entstanden ist. Erste geschichtliche Kunde von seinem Bestehen gibt der Öhringer Stiftungsbrief aus dem Jahre 1037. Damals hies Pfedelbach Phadelbach. Historisches Zeugnis aus römischer und alemanischer Zeit ist ein sechseckiger römischer Wachturm aus dem 2. Jahrhundert. Im Mittelalter war Pfedelbach Adelssitz mit Schloß. Heute ist Pfedelbach mit seinen Teilorten Windischenbach, Heuberg, Buchhorn, Gleichen, Oberohrn, Harsberg und Untersteinbach eine Gemeinde mit 7000 Einwohnern. Inmitten von Weinbergen, Wiesen und Wäldern hat Pfedelbach bis heute seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Das Alte Weinfaß (64664 Ltr.) aus dem Jahre 1752, das Pfedelbacher Schloß, erbaut 1572, die Weingärtnergenossenschaft Pfedelbach, das Weinbaugebiet um Heuholz mit seinem "Dachsteiger" und die abwechslungsreiche Landschaft im Ohrntal mit über 140 km markierten Wanderwegen laden in die Gemeinde Pfedelbach ein.

Vom Rastplatz aus wandern wir auf geschottertem Weg bis Buchhorn.

Bei Buchhorn ist der Buchhorner See, um den sich 2 Campingplätze gruppieren.

In Buchhorn gehen wir rechts, ca. 300 m bis zum Panoramaweg auf dem wir nach links ca. 1,5 km entlang wandern. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht ins Brettachtal. Wegen der Brettach, die hier ein etwa 140 m tiefes Tal geschaffen hat, müssen wir absteigen nach Geddelsbach.

Geddelsbach: Gemeinde Bretzfeld: 250 m NN. Geddelsbach wurde 1337 erstmals erwähnt, wird in der jüngeren Ausbauzeit des 10. oder 11. Jh. entstanden sein. Unklar ist, ob Geddelsbach im 13. Jh. Zubehör der Burg Maienfels oder, wahrscheinlicher, der Burg Heimberg war. 1847 wurde Geddelsbach zur selbständigen politischen Gemeinde erhoben. Seit 1938 gehört es zum Landkreis Öhringen. Seit 1975 gehört Geddelsbach zur Großgemeinde Bretzfeld und liegt zwischen den bewaldeten Ausläufern des Mainhardter Waldes reizvoll im Süden des Kreises. Die Gemarkung von Geddelsbach umfaßt die Talaue und Hänge des Brettachtales und reicht hinauf bis zum Rand der Keuperhochfläche.
In Geddelsbach überqueren wir die Brettach und steigen durch den bewaldeten Nordhang auf die ursprüngliche Höhe wieder auf. Am Waldrand, auf dem befestigten Fahrweg nach rechts bis nach Oberheimbach. Auf dem asphaltierten Sträßchen nach Happbühl führt uns der Weg aufwärts bis kurz vor die Straße Oberheimbach-Neuhütten. Hier gehen wir rechts in den Wald hinein. Nach kurzem Aufstieg verlassen wir den Wald beim Jägerhaus im Kreuzle. An der Wegekreuzung gehen wir auf dem Fußweg, an der Grenzhecke des Forsthauses entlang bis wir auf den Frankenweg (HW8) stoßen. Wir wandern jetzt auf dem G-F-W und gleichzeitig HW8 rechts weiter zum Wald. Am Parkplatz Neuhütten geradeaus weiter am Waldrand entlang zum Aussichtsturm Steinknickle.

Neuhütten: 491m NN. Die Gemeinde Wüstenrot: wurde um 1550 als Glashütte angelegt. Um 1760 trieb zwischen Neuhütten und Mainhardt eine 40-köpfige Räuberbande ihr Unwesen. Heute ist Neuhütten ein gern besuchter Erholungsort. Die landschaftlich schöne Gegend läßt sich vom Aussichtsturm übersehen.

Steinknickleturm: 525 m NN. Am Steilabfall des Mainhardter Waldes stand seit 1913 ein Holzturm, der 1935 vom Schwäb. Albverein übernommen und 1956 abgebrochen wurde; ein Jahr später war ein neuer, 30m hoher Turm in Holzbauweise auf Betonsockel fertiggestellt. Eine Feuerstelle und ein kleiner Kinderspielplatz sind vorhanden.

Hier endet die Bezeichnung des G-F-W vom Schwäb. Albverein im Hohenloher Gau .

Weitere Orte im Verlauf des G-F-W bis Stuttgart sind noch Wüstenrot, Sulzbach/Murr, Eschelhof, Sechselberg, Rudersberg, Birkmannsweiler, Bouch, Endersbach, Strümpfelbach, Kernen-Aussichtsturm und Untertürkheim.

Wandervorschlag von Manfred Bender,
Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Untersteinbach


bottom
© 2012 Schwäbischer Albverein Stuttgart (Ust-IdNr.: 01/DE147849529)   Impressum