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Menüleiste

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Lichteler Landturm
bei Creglingen, Main-Tauber-Kreis |
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Höhe über NN:
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455 m
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Höhe des Turmes:
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15 m |
Öffnungszeiten:
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Schlüssel bei
Landwirt Albert Stein neben dem Turm; Gruppen bitte vorher anmelden über
07939 / 483
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Nächste
Parkmöglichkeit:
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direkt am
Turm
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Lage:
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Erforderliche TK 35:
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Blatt 5 Rothenburg - Kirchberg
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Allgemeines:
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Der Lichteler Landturm ist ein Überbleibsel der
Rothenburger Landhege, die im 15. Jhdt. zum Schutz des Reichsstädtischen
Territoriums angelegt wurde. Diese Landhege – Wall und Graben mit
undurchdringlichem Dornengestrüpp zugewachsen – konnte den Angriff
selbst eines kleinen Heeres nicht abwehren; jedoch bot sie vor
Räubertrupps und allerlei Gesindel ausreichend Schutz. Im Zuge dieser
Landhege wurde der Torturm um das Jahr 1430 erbaut. Die Reichsstadt
besaß ein großes Landgebiet, das nur noch von den Reichsstädten
Nürnberg, Ulm und Schwäbisch Hall übertroffen wurde (auch die Haller
hatten eine derartige Landhege angelegt). Heute dient der Turm der
Ortsgruppe Creglingen des Schwäbischen Albvereins als Vereinsheim. Von
der Creglinger Ortsgruppe wurde der Turm im Jahr 1980 instand gesetzt
und liebevoll ausgebaut. Der Hauptraum wurde von einem Rothenburger
Künstler mit Fresken im Stil der alten Zeit ausgemalt. |
Aussicht:
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Über die nahezu topfebenen Muschelkalkhöhen zwischen
Vorbach und Tauber hinweg kann der Besucher vor allem die Fahrstraße in
beiden Richtungen beobachten – wie vor 500 Jahren als die Wächter der
Reichsstadt den Verkehr auf den Handelsstraßen zu beobachten hatten. Trotz
der geringen Höhe des Turmes schweift der Blick ringsum weit über die
Ebene hinweg und wird nur im Osten und Süden von den Höhen des
Frankenwaldes (östl. von Rothenburg) und des Schwäbisch-Fränkischen Waldes
im Süden aufgehalten. Im Norden ist der Einschnitt des Herrgottsbaches zu
sehen und im Osten ist das Taubertal gut auszumachen, überragt von der
türmereichen Stadt Rothenburg. Bei klarer Sicht kann im Süden der Turm auf
dem Burgberg gesehen werden und im Südwesten vielleicht die Silhouette
der Stadt Waldenburg.
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Achtung! Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und
Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch
während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.
Wanderungen zum und
vom Turm:
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Nächster Bahnhof ist Niederstetten im Vorbachtal – auf dem SAV-Weg mit
blauem Kreuz nach Wermutshausen, dann ohne Zeichen auf Feld- und
Waldwegen südl. der K 6824 nach Dunzendorf – dann zum Wald Häften und
zum Landturm, 12 km
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Vom Bahnhof Schrozberg – zunächst auf dem Frankenweg (= HW 8
mit rotem Strich) in den Wald Geistholz – dann ohne Zeichen durch den
Einwald zum Schönhof – Heimberg – zum TP 478 – durch den Wald Häften zum
Turm, 14 km
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Von den Bushaltestellen in
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Wildentierbach (wird nur an Schultagen angefahren) – ohne
Zeichen durch den Wald Häften zum Turm, 5 km
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Creglingen – auf dem Main-Donau-Bodensee-Weg (= HW 4,
gleichlaufend auch der E 8 und der bayerische Main Donauweg D) vorbei an
der Herrgottskirche mit dem Riemenschneideraltar bis Münster, dann mit
blauem U im Berghang und im Talgrund des Schmerbaches bis Lichtel
und zum Turm, 11 km
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Rothenburg ob der Tauber - auf dem
Main-Donau-Bodensee-Weg (= HW 4, zugleich auch E 8 und Main-Donau-Weg D = M/D)
ins Taubertal hinab nach Detwang – tauberabwärts bis Seldeneck –
vorbei an Schonach (wenige hundert m östlich Reste der Ringwälle der
keltischen Fliehburg Finsterlohr) – Finsterlohr – im Waldgebiet westl.
von Finsterlohr ohne Zeichen zum Seitental unter dem Kräuselberg
abbiegen, das hinunter ins Tal des Schmerbaches führt – mit Zeichen
blaues U zum Landturm, 18 km
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Radwanderungen:
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Radwanderern bieten das Hohenloher Land und der
Taubergrund eine Fülle von Möglichkeiten. Der Verkehr ist in diesen
Gegenden sehr viel geringer als in den Ballungsräumen, weshalb auch auf
den meisten Autostraßen mit Genuss gefahren werden kann. Neben
Flusstälern mit leichtem, angenehmem Gefälle verteilen sich über das
ganze Land kleine Städtchen mit reizvollen Stadtbildern, viele von ihnen
mit Schlössern. Herausragend sind Rothenburg ob der Tauber, Creglingen,
Weikersheim, Bad Mergentheim. Sehr viele Dörfer bieten noch ein
geschlossenes harmonisches Ortsbild. Fahrradrouten sind anhand der Karte
leicht zusammenzustellen.
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Literatur:
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Literaturangabe
Brunhilde Bross-Burkhardt „Hohenlohe – Der Reiseführer“, Swiridoff Verlag,
2. Aufl. 2005, Reiseführer zu Städten, Residenzen, Burgen und Klöstern,
Hinweise zu Geologie, Geschichte und Kultur; ausführl. Infoteil,
zahlreiche kleine farbige Abb. 192 Seiten, ISBN 389929-019-4, € 19,80
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Literaturangabe
Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“
des Schwäbischen Albvereins: Hans Mattern, Jürgen Schedler und Manfred
Steinmetz „Bahnausflüge zwischen Neckar und Tauber“, Theiss Verlag,
1. Aufl. 2000, mit 40 Wanderungen, Stadtbesichtigungen im Umkreis von 80 km
um Stuttgart, Ausgangs- und Endpunkte sind mit öffentlichen
Verkehrsmitteln erreichbar, farbige Fotos, Kartenskizzen,
249 Seiten, ISBN 3-8062-1537-5, € 5,00
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Literaturangabe
Carlheinz Gräter + Jörg
Lusin „Schlösser in Hohenlohe“ Silberburg Verlag, 1. Auflage 2005,
besprochen werden 24 Schlösser mit ihrer Geschichte, zugehörigen
Geschichten und ihrer Architektur, 95 teils ganzseitige Abb. mehrere s/w
Zeichnungen, 167 Seiten, ISBN-10: 3-87407-685-7, € 16,90
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Die Mitgliederpreise
gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der seinerseits dem
Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die Mitgliedskarte
vorgelegt werden.
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© 2011 Schwäbischer Albverein Stuttgart (Ust-IdNr.:
01/DE147849529)
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