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Lembergturm
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Lembergturm bei Gosheim,
Kreis Tuttlingen
 

Höhe über NN:
 
1015 m
 
Höhe des Turmes:
 
33 m
Öffnungszeiten:
 

Der Turm ist ständig geöffnet, die Schutzhütte wird von der Ortsgruppe Gosheim bewirtschaftet, - nur an Sonn- und Feiertagen, die Bewirtung wird durch eine Fahne am Turm angezeigt; sonst nach Anfrage an Manfred Weber, Flackstr. 12/1, 78559 Gosheim, 07426/7357
 

Nächste Parkmöglichkeit:
 

Am Fuße des Lemberges, P an der Straße K 5905 von Wellendingen nach Gosheim
 

Lage:
 


 

Erforderliche TK 35:
 

Blatt 29 Tuttlingen – Oberes Donautal

oder TK 50:

Freizeitkarte Blatt 507 Villingen-Schwenningen
 

Allgemeines:
 

Auf der höchsten Erhebung der Schwäbischen Alb wurde im Jahr 1899 ein Aussichtsturm in Stahlskelettbauweise errichtet. Von unseren 23 Aussichtstürmen ist er der einzige in dieser Bauart. Vermutlich wurde die Stahlkonstruktion gewählt, weil ein verschalter Holzturm einen weit höheren Widerstand gegen die oft stürmischen Westwinde aufweist als eine winddurchlässige Stahlkonstruktion. Diese offene Konstruktion vermittelt das Gefühl durch die Luft nach oben zu steigen, was manche Wanderer auf die Besteigung verzichten lässt, zumal der Turm schon bei leichtem Wind etwas ins Schwanken gerät. Die Stahlkonstruktion wurde 1971 generalüberholt. Neben dem Turm befindet sich eine Schutzhütte mit Kiosk und dabei eine Feuerstelle.
 

Aussicht:
 

Die drei Tausender Lemberg, Hochberg und Oberhohenberg sind durch den Mühlbach im Osten und durch die Untere Bära im Süden vom Albhochland abgetrennt. Ihre Deckschichten bestehen aus Weißem Jura Beta. Infolge der im Südwesten stärkeren Schrägstellung der Juraschichten, kommt hier der Untere Weißjura höher zu liegen als weiter östlich der Obere Weißjura. Der Turm steht unmittelbar am Albtrauf, weshalb die Aussicht zweigeteilt ist. Der Blick auf das 300 m tiefer liegende Albvorland reicht vom Südwesten bis nach Norden. Direkt im Westen liegt Rottweil in der sichtbaren Furche des Neckartales. Westlich davon steigen die Wälder des Schwarzwaldes bis zu dessen höchsten Gipfeln an, dem Feldberg im Südwesten und der Hornisgrinde im Nordwesten. Im Norden sind die Balinger Berge mit dem Fernmeldeturm auf dem Plettenberg zu sehen. Rechts von ihm Schafberg, Lochenstein und nach dem Einschnitt des Lochenpasses das Lochenhörnle. Das von Nordosten nach Süden streichende Albhochland ist als „Großer Heuberg“ bekannt (der „Kleine Heuberg“) liegt vor der Alb westlich und nördlich von Rosenfeld); er wird durch das Bäratal – vom Lochenpass bis Fridingen – in einen westlichen und östlichen Großen Heuberg geteilt. Ganz im Südwesten sind die vorgelagerten Zeugenberge Hohenkarpfen, Lupfen und – ganz weit entfernt – der Fürstenberg zu erkennen. Bei klarem Wetter sind auch von diesem Turm die Alpen zu sehen.
 


Achtung! Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.
 
Wanderungen zum und vom Turm:
 

Der nächste Bahnhof X ist Rottweil Saline (X = Bedarfshalt, Halt auf Verlangen! Am Bahnsteig bemerkbar machen, im Fahrzeug Haltewunschtaste drücken), zunächst ohne Markierung in Richtung Fernsehumsetzer und an einem Wasserbehälter vorbei. Nahe beim TP 680 trifft man auf den SAV-Weg mit blauem Dreieck, der bis zum Fuß des Lemberges führt – durch Wellendingen und Wilflingen, dann zum Sattel zwischen Hochberg und Lemberg, 10 km, dazu die alte TK 50 L 7916 Villingen-Schwenningen
 

Vom Bahnhof Rottweil-Neufra X (= Bedarfshalt) großenteils weglos durch das Tal des Starzelbaches hinauf zur ehemaligen Freibrücke – auf dem Katzensteig zum Längenberg nordwestlich von Gosheim – zum Turm, 9 km
 

Vom Bahnhof Spaichingen-Mitte X (= Bedarfshalt) auf der alten Bahntrasse in leichter Steigung nach Gosheim, dort zum Turm, 12 km oder auf einer anderen, aussichtsreicheren, aber anstrengenderen Route: Auf dem Wanderweg Baden-Württemberg (Symbol grüner Baum) steil hinauf auf den Dreifaltigkeitsberg und weiter bis zum Lemberg immer auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (= HW 1 mit rotem Dreieck), vorbei am Segelflugplatz Klippeneck – entlang der Autostraße (K 5905) hinab nach Gosheim und zum Turm, 14 km
 

Von der Bushaltestelle Deilingen auf dem Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg über Oberhohenberg – Hochberg zum Lemberg, 6 km
 

Literatur:
 

Literaturangabe Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 130 Wanderungen zwischen Küssaburg und Ries“, Theiss Verlag, 3. Aufl. 2009, Interessantes aus Geologie, Natur, Klima , Bodenkunde, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 496 Seiten, ISBN 3-8062-1976-1; € 21,80; für Mitglieder € 17,00 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
 

Literaturangabe Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Wilhelm Rößler „Naturpark Obere Donau“, Theiss Verlag, 5. Aufl. 2007, mit 70 Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, zahlreiche Federzeichnungen, 349 Seiten, ISBN 3-8062-1287-2, € 14,00; für Mitglieder € 10,20 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
 

Literaturangabe Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Walter Jauch und Fritz Schray „Oberer Neckar, Baar und Baaralb“, Theiss Verlag, 1.nbsp;Aufl.nbsp;1999, mit 65nbsp;Wanderungen, Aufsätze zu Geologie, Natur, Kultur und Geschichte, zahlreiche farbige Abb. 275nbsp;Seiten, ISBNnbsp;3-8062-1459-X, €nbsp;14,00; für Mitglieder €nbsp;10,20 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
Achtung: enthalten ist nur das Gebiet westlich des Turmes

Die Mitgliederpreise gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der seinerseits dem Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die Mitgliedskarte vorgelegt werden.

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