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Höhe über NN:
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513 m
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Höhe des Turmes:
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27 m |
Öffnungszeiten:
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Ganzjährig geöffnet.
Kiosk am Fuße des Turmes, ganzjährig geöffnet, bei schlechtem Wetter u.
U. geschlossen
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Nächste
Parkmöglichkeit:
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Am Waldrand südl. von
Rommelshausen 1,5 km - oder am Stettener Sattel, 3 km
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Lage:
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Erforderliche TK 35:
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Blatt 12, Rund um Stuttgart
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| oder TK 50: |
(die alten TK 50 werden nicht mehr neu aufgelegt)
L7320 Stuttgart Süd
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Allgemeines:
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Der Kernenturm ist
der erste vom Schwäbischen Albverein erbaute Turm. Der Beschluss zum
Turmbau wurde bei einem Kapitalbestand von 165 RM (Goldmark) gefasst;
durch Spenden kamen schließlich 18.000 RM zusammen. Im Jahr 1896 wurde
der Turm innerhalb von 4 Monaten errichtet, und zwar auf Gemarkung
Fellbach. Eine Besonderheit ist, dass er allein von der Ortsgruppe
Stuttgart erbaut wurde, von der er auch heute noch betreut wird. Der
Kernen und der Wasserturm von Oberberken erheben beide mit 513 m den
Anspruch auf den höchsten Punkt des Schurwaldes. Da die flache Kuppe
vollständig bewaldet ist, lag es nahe, dort einen Turm zu errichten,
der volle Rundsicht gewährt. Der Turm wurde in historisierenden Formen
in Sandsteinmauerwerk errichtet. Eine Unterstellhütte wurde 1930
angebaut. Auf dem Turmkranz erläutern Orientierungstafeln die Aussicht.
Am Fuße des Turmes befindet sich ein Kiosk (an schönen Tagen geöffnet)
und eine Feuerstelle.
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Aussicht:
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Von keinem anderen
Punkt – außer vom Stuttgarter Fernsehturm – hat man einen derart
faszinierenden Rundblick über nahezu das ganze württembergische Unterland:
Im Westen der Stuttgarter Kessel mit dem „Monte Scherbellino“ auf dem
Birkenkopf, im Nordwesten Stromberg und Heuchelberg, davor der niedrige
Stumpf des Asperges, im Norden das Neckarbecken mit den Schloten und
Rauchfahnen der Kohlekraftwerke Münster, Marbach, Gemmrigheim und
Heilbronn, sowie den Dampfwolken aus den Kühltürmen des Kernkraftwerkes
Neckarwestheim. Ebenfalls im Norden ist die Stufe der Keuperwaldberge zu
sehen: Zunächst die Berglen mit der Buocher Höhe und ihrer westlichen
Nase, dem Korber Kopf, in weiterer Ferne die Löwensteiner Berge mit
Juxkopf und Wunnenstein. Im Nordosten sind im Welzheimer Wald der Hagberg
und dahinter – schon in den Ellwanger Bergen – der dachfirstartige
Büchelberger Grat zu erkennen. Nach Osten erstreckt sich der Schurwald bis
an den Fuß des Hohenstaufens, und von Osten nach Südwesten zieht sich der
Albtrauf vom Braunenberg bei Aalen bis zum Plettenberg bei Balingen;
herausragend sind Teck, Hohenneuffen, Achalm und Hohenzollern.
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Achtung! Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und
Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch
während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.
Wanderungen zum und
vom Turm:
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Von einem Bahnhof aus:
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Rommelshausen – auf
dem SAV-Weg mit blauem Strich zum Bergrücken Beiburg und hinauf zum
Gipfelplateau mit dem Turm, 6 km
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Von Endersbach auf
dem Georg-Fahrbach-Weg nach Stetten und ab dort zugleich auf dem
Württembergischen Wein-Wanderweg (WWW mit Zeichen rote Traube) hinauf
zum Kernenturm, 7 km
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Von Untertürkheim auf
dem SAV-Weg mit rotem Punkt hinauf zur Grabkapelle auf dem Württemberg
(König Wilhelm I. und Königin Katharina) – Rotenberg – auf dem
Württembergischen Wein-Wanderweg (zugleich auch Georg-Fahrbach-Weg) bis
zu einem Grillplatz und mit den gleichen Zeichen zum Kernenturm, 6 km
ohne Grabkapelle
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Von Bushaltestellen oder von U-Bahnhaltestellen aus:
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Von Stetten-Ortsmitte aus auf dem WWW (zugleich Georg-Fahrbach-Weg) hinauf
zum Turm, 2,5 km
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Von der Endstation
der U 1 in Fellbach, Martin-Luther-Platz auf dem SAV-Weg mit rotem Kreuz
zum aussichtsreichen Kapellberg – dann mit rotem Kreuz und nach ca. 700
m mit rotem Punkt zum Württembergischen Wein-Wanderweg (zugleich
Georg-Fahrbach-Weg) und auf diesem zum Turm, 6 km
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Von Uhlbach auf dem
SAV-Weg mit rotem Strich unterhalb des Götzenberges vorbei zum Tor und
weiter zum Kernenturm, 4 km
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Literatur:
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Literaturangabe
Schwäbischer Albverein e.V. (Herausg. und Verleger) „Die Aussichtstürme des
Schwäbischen Albvereins“, 1991, zu jedem der 25 Türme ein Farbbild und
ein Lageplan, dazu Wandervorschläge zum und vom Turm, 61 Seiten,
ISBN 3-920-801-38-0, € 3,85, für Mitglieder € 3,10 bei Bezug über die
Hauptgeschäftsstelle
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Literaturangabe
Aus der Reihe „Natur – Heimat - Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Egon
Schraitle „Schurwald – Esslingen – Filder“, Theiss Verlag, 2. Aufl. 1998,
mit Aufsätzen zu Geologie, Natur, Kultur, Geschichte, 43 Wandervorschlägen, zahlreichen
farbigen und s/w Abb. Stadtplänen, 254 Seiten, ISBN 3-8062-1344-5,
€ 14,00, für Mitglieder € 10,20 bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle
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Literaturangabe
Werner Schmidt „Rundwanderungen
Schwäbischer Wald und Schurwald“ Schneider Verlag, 6. Aufl. 2005,
50 Wanderungen, jede Wanderung mit Wegeskizze und Federzeichnung,
142 Seiten, ISBN 3-89676-914-6, € 9,80
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Die Mitgliederpreise
gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der seinerseits dem
Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die Mitgliedskarte
vorgelegt werden.
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