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Höhe über NN:
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820 m
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Höhe des Turmes:
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23 m |
Öffnungszeiten:
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So/F geöffnet, doch in
den Wintermonaten geschlossen; sonst Schlüssel im Gestütshof St. Johann,
07122/9296 oder bei Herrn Strobel im Fohlenhof, 07122/9633, der
Schlüssel kann bei der einen Stelle abgeholt und bei der anderen wieder
abgegeben werden.
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Eintritt:
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Erwachsene € 0,50,
Kinder € 0,25; Mitglieder und deren Familien haben freien Eintritt,
ebenso auch die Mitglieder aller Vereine, die ihrerseits dem Deutschen
Wanderverband angehören
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Nächste
Parkmöglichkeit:
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Am Fuße der Hohen
Warte, Zufahrt vom Gestütshof St. Johann, oder beim Gestütshof
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Lage:
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Erforderliche TK 35:
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Blatt 19 Reutlingen – Bad Urach
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| oder TK 50: |
(die alten TK 50 werden nicht mehr neu aufgelegt)
L7520 Reutlingen und
für die Wanderungen auch L7522 Bad Urach
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Allgemeines:
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Auf der flachen Kuppe
der Hohen Warte, nur 1 km hinter dem Albtrauf, gab es schon 1896 einen
Hochstand, 1905 dann ein Aussichtsgerüst, bis schließlich 1923 der
gemauerte Aussichtsturm errichtet wurde. Er sollte auch als Ehrennmal an
die gefallenen Soldaten des I. Weltkrieges erinnern. Ein Gedenkstein am
Fuße des Turmes ruft zusätzlich zur Erinnerung und Besinnung. Heutzutage
veranstaltet der Schwäbische Albverein eine Gedenkfeier an die Opfer der
beiden Weltkriege für Mitglieder und Nichtmitglieder jeweils am
2. Sonntag im Oktober. Auf der Turmplattform befinden sich Richtungsweiser.
Neben dem Turm wurde eine Feuerstelle eingerichtet.
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Aussicht:
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Die Aussicht von der
Hohen Warte ist – ähnlich wie beim Römersteinturm – zweigeteilt: Nach
Westen und Nordwesten blickt man weit hinaus ins Albvorland zur Furche des
Neckartales, zum Schönbuch und zu den Stuttgarter Wäldern und nach Norden
bis zu den Höhen der Keuperwaldberge. Die Schornsteine der Neckarwerke in
Altbach sind zu sehen und mit einem Fernglas auch der Turm auf dem Kernen.
Schön ist der Blick auf die weiten Wiesen und Randfelsen des Dettinger
Roßberges. Auch der tiefe Taleinschnitt des Ermstales mit Hohenwittlingen
kann entdeckt werden. Da wir hier in einem Gebiet der Alb sind, wo zu
Anfang des Albvereins am meisten Ortsgruppen entstanden sind und sehr viel
gewandert wurde, finden sich in der näheren und weiteren Umgebung der
Hohen Warte noch weitere Aussichtstürme: Römerstein, Teckturm, Sternberg,
Augstberg, auf dem Gönninger Roßberg, Schönbergturm. Im Westen breitet
sich auf der Albhochfläche die Eninger Weide aus, an deren Nordrand das
Hochbecken des Glems-Speicherwerkes zu erkennen ist. Tübingen mit seinen
neuen Stadtteilen auf den umliegenden Höhen und westlich davon die
Wurmlinger Kapelle sind kaum zu übersehen. An besonderes klaren Tagen
können auch von diesem Aussichtsturm die Alpen gesehen werden.
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Achtung! Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und
Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch
während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.
Wanderungen zum und
vom Turm:
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Vom Bahnhof Neuhausen
auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck, vorbei am Linsenbühl zum Grünen Fels
und mit roter Raute zum Turm, 6 km
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Vom Bahnhof
Wasserfall auf dem SAV-Weg mit blauem Dreieck über die Gütersteiner
Wasserfälle bis zum Fohlenhof, dann auf dem
Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg (= Hauptwanderweg 1 = HW 1 mit Zeichen
rotes Dreieck, dessen Spitze immer in Wegrichtung Tuttlingen zeigt) zum
Turm, 5 km
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Vom Bahnhof
Wasserfall auf etwas weiterem Weg zunächst zum Uracher Wasserfall (Weg
mit blauem Dreieck), von der Hochwiese über dem Uracher Wasserfall dann
durch die Hölle (mit roter Gabel) zum Sattel vor dem Runden Berg und
hinab zu den Gütersteiner Wasserfällen, 6,5 km – oder noch etwas weiter
und mit mehr Auf und Ab: Von der Hochwiese auf dem HW 1 hinauf zur
Felsgruppe der Rutschenfelsen mit ungewöhnlich schöner Aussicht ins
Brühltal, zur Festungsruine Hohenurach und hinüber zum Hohenneuffen,
nach den Rutschenfelsen auf einem unbezeichneten, jedoch breiten
Forstweg (siehe TK) hinab zum Forststräßchen zu den Gütersteiner
Wasserfällen – und dann wieder weiter über den Fohlenhof, 7,5 km; diese
Variante führt zu den schönsten Punkten im Bereich um den Uracher
Wasserfall
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Vom Bahnhof
Reutlingen durch die Reutlinger Altstadt (der SAV-Weg mit blauem Dreieck
verläuft am Rand der Altstadt, an der Stelle der früheren Stadtmauer)
und dann hinauf zur Ruine der ehemaligen starken Reichsburg auf der
Achalm. Abstieg nach Eningen und mit dem gleichen Zeichen wieder hinauf
zur Aussichtskanzel über dem Geißberg. Oben auf der Höhe sind wir dann
schon auf den weiten Flächen der Eninger Weide, die immer wieder von
einzeln stehenden alten Hutebäumen bereichert wird. Bei genauer
Beobachtung der Karte ist der Weg zum Turm nicht zu verfehlen, 13 km
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Die nächste
Bushaltestelle ist beim Gestütshof St. Johann, von dort auf dem HW 1
nach 1,5 km zum Turm
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Radwanderungen:
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Weitere Wandervorschläge finden sich beim
WH Eninger Weide
Literatur:
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Literaturangabe
Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Siehler „Das große
Wanderbuch der Schwäbischen Alb – 120 Wanderungen zwischen Küssaburg und
Ries“, Theiss Verlag, 1. Aufl. 2005, Interessantes aus Geologie, Natur,
Klima , Bodenkunde, Pflanzenwelt und Tierwelt, Kulturgeschichte von der
Steinzeit bis heute, mit 250 Farbfotos, 120 Wanderkärtchen, 432 Seiten,
ISBN 3-8062-1976-1; € 21,80; für Mitglieder € 17,00 bei Bezug über die
Hauptgeschäftsstelle
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Literaturangabe
Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“ des Schwäbischen Albvereins: Willi Beck +
Willi Siehler „Der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg, 1. Aufl. 1997, mit
genauer Streckenbeschreibung, zu jeder der 18 Tagesetappen eine zusätzl.
Rundwanderung, Wegeskizzen, zahlreiche farbige Abb. 209 Seiten,
ISBN 3-8062-1329-1; € 14,00; für Mitglieder € 10,20 bei Bezug über die
Hauptgeschäftsstelle
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Literaturangabe
Schwäbischer Albverein e.V. (Herausg. und Verleger) „Die Aussichtstürme des
Schwäbischen Albvereins“, 1991, zu jedem der 25 Türme ein Farbbild und
ein Lageplan, dazu Wandervorschläge zum und vom Turm, 61 Seiten,
ISBN 3-920-801-38-0, € 3,85, für Mitglieder € 3,10 bei Bezug über die
Hauptgeschäftsstelle
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Literaturangabe
Rainer Fieselmann
„Reutlinger und Uracher Alb“, Silberburg Verlag, 1. Aufl. 2005,
Bildband, Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch, mehr als
100 großformatige Aufnahmen, 100 Seiten, ISBN 3-87407-650-4, € 17,90
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Die Mitgliederpreise gelten auch für alle Mitglieder eines
Wandervereins, der seinerseits dem Deutschen Wanderverband angehört.
Gegebenenfalls muss die Mitgliedskarte vorgelegt werden.
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