|

Höhe über NN:
|
295 m
|
Höhe des Turmes:
|
26 m |
Öffnungszeiten:
|
Nur für Gruppen bei
Voranmeldung an Martin Schey, Lindenstr. 15, 74632 Neuenstein, Tel: 07942/3221
|
Nächste
Parkmöglichkeit:
|
Am Stadtrand
|
Nächster Bahnhof:
|
Neuenstein,
ca. 300 m vom Turm |
Lage:
|

|
Erforderliche TK 35:
|
Blatt 4 Öhringen - Künzelsau
|
| oder TK 50: |
Freizeitkarte Blatt 518 Schwäbisch Hall
|
Allgemeines:
|
 |
|
Der Neuensteiner
Bürgerturm war früher ein wichtiger Bestandteil der Stadtbefestigung,
schirmte er doch das mittelalterliche Städtchen zusammen mit der
Stadtmauer gegen den Höhenzug im Osten ab, während im Südwesten die
sumpfigen Niederungen des Epbaches und eine Wasserburg ausreichend
Schutz gewährten. Die Wasserburg wurde im 16. Jhdt. zu einem prächtigen
Renaissanceschloss erweitert oder umgebaut und nach 1900 von Grund auf
renoviert. Durch eine Schenkung des Fürsten von Hohenlohe kam der Turm
in den Besitz des Schwäbischen Albvereins und konnte mit neuem Leben
erfüllt werden. Die Ortsgruppe Neuenstein hat ihn in mühevollem Einsatz
zu einem wahren Schmuckstück umgestaltet und betreibt darin an den
Wochenenden eine Vesperwirtschaft, deren reger Besuch – verbunden mit
einer Wanderung im schönen Hohenloher Land und einer Schloss- und
Stadtführung – der schönste Lohn für die Mühe der Ortsgruppe ist.
|
Aussicht:
|
 |
|
Obwohl der Bürgerturm
kein Aussichts-, sondern ein Wehrturm ist, bzw. war, ist die Aussicht von
seinem obersten Stockwerk ausgezeichnet. Vor Zeiten sollten die
Turmwächter weit hinaus ins Land sehen können. Unmittelbar vom Fuße des
Turmes weg breitet sich die vollkommen erhaltene mittelalterliche
Dachlandschaft des ehemaligen Residenzstädtchens aus. Die Randhöhen des
Epbaches sind auf zwei, drei km zu überschauen, und von Südosten bis
Südwesten zieht sich die Keuperstufe der Waldenburger Berge und des
Mainhardter Waldes, die hier – wie sonst nirgends – bis zu 200 m das
Vorland überragt. Eindrucksvoll das Bergstädtchen Waldenburg mit
Residenzschloß und die Bergnasen von Theresienberg und Eichberg; im Westen
der leicht abfallende Höhenzug der Buchhorner Berghalbinsel.
|
Achtung! Unsere Routenbeschreibungen – Zugänge, Wanderungen und
Radwanderungen – sind nur anhand der Wanderkarte verständlich. Diese muss auch
während der Wanderung ständig zur Orientierung herangezogen werden.
Wanderungen zum und
vom Turm und in der Umgebung des Städtchen:
|
 |
 |
Vom Bahnhof
Öhringen – auf dem Württembergischen Wein-Wanderweg (mit Zeichen rote
Traube) über Michelbach hinauf zum Pfaffenberg und auf dem
Württembergischen Wein-Wanderweg über Eschelbach nach Neuenstein, 14 km
|
 |
Vom Bahnhof
Waldenburg – auf dem SAV-Weg mit blauem Kreuz (oder Punkt) hinauf
zum alten Bergstädtchen Waldenburg mit Residenzschloß, und auf dem
Frankenweg (= HW 8) über Eschelbach hinab nach Neuenstein, 11 km
|
 |
Vom Bahnhof
Schwäbisch Hall – mit Zeichen rotes Kreuz vorbei an der Breiten Eiche,
nach ca. 1 km dann mit blauem Strich auf die Höhe der Waldenburger
Berge, dort angelangt immer mit blauem Punkt entlang der Hangkante oder
auf dem Kamm der Waldenburger Berge nach Nordwesten zum Goldbachsee,
über den Buchberg und in einem letzten Anstieg hinauf nach Waldenburg;
von dort auf dem Frankenweg nach Neuenstein, 22 km
|
Radwanderungen:
|
 |
 |
Öhringen
(ehemaliges hohenlohisches Residenzstädtchen mit Schloß und schöner
Altstadt) – Ohrntal – Ohrnberg – Pfahlbach – Zweiflingen – Tiefensall –
Mainhardtsall – bei Langensall das Sall-Tal verlassen und über
Löschenhirschbach nach Neuenstein, 34 km
|
 |
Alte Städtchen
und ein Kloster im Jagsttal: Öhringen – Ohrntal – Ohrnberg – über den
Kocher und auf Forstwegen durch den Harthäuser Wald nach Widdern –
Jagsthausen (mit Schloß der Freiherren von Berlichingen) – Berlichingen
- ehemaliges Kloster Schöntal (großartige barocke Klosteranlage) – über
den Neuhof zur Hohen Straße – über den Muthof nach Neu-Wülflingen und
zum altertümlichen Städtchen Forchtenberg – Schwarzenweiler –
Wohlmuthausen – Mainhardtsall – Neuenstein, ca. 60 km
|
 |
Durch zwei
Täler mit Wald und Reben im Schwäbisch-Fränkischen Wald: Zum Bahnhof
Waldenburg – hinauf nach Waldenburg – hinab nach Ziegelhütte – das lange
Tal der Bibers nach Süden – zum ehemaligen Frauenkloster Gnadental – vor
Baierbach hinauf nach Witzmannsweiler – Blindheim – nach ca. 500 m hinab
ins oberste Ohrntal – talabwärts bis Oberhöfen – auf der K 2358 nach
Michelbach, auf der K 2355 über Obersöllbach nach Eschelbach –
Neuenstein, ca. 38 km
|
 |
Nach
Schwäbisch Hall: Neuenstein – Waldenburg – Gnadental – Michelfeld – zum
Bahnhof Schwäbisch Hall auf dem Radweg – (für Schwäbisch Hall und die
Comburg sollte man sich einen Tag Zeit lassen) dann auf dem Radweg
kocherabwärts – Untermünkheim – Geislingen – Braunsbach – Döttingen –
Kupferzell – auf dem Radweg über Belzhag – Hohebuch – Bahnh.Waldenburg
nach Neuenstein, ca. 60 km
|
Literatur:
|
 |
 |
Literaturangabe
Aus der Reihe „Natur – Heimat – Wandern“
des Schwäbischen Albvereins: Hans Mattern, Jürgen Schedler und Manfred
Steinmetz „Bahnausflüge zwischen Neckar und Tauber“, Theiss Verlag,
1. Aufl. 2000, mit 40 Wanderungen, Stadtbesichtigungen im Umkreis von 80 km
um Stuttgart, Ausgangs- und Endpunkte sind mit öffentlichen
Verkehrsmitteln erreichbar, farbige Fotos, Kartenskizzen,
249 Seiten, ISBN 3-8062-1537-5, € 5,00
|
 |
Literaturangabe
Brunhilde Bross-Burkhardt „Hohenlohe – Der Reiseführer“, Swiridoff Verlag,
2. Aufl. 2005, Reiseführer zu Städten, Residenzen, Burgen und Klöstern,
Hinweise zu Geologie, Geschichte und Kultur; ausführl. Infoteil,
zahlreiche kleine farbige Abb. 192 Seiten, ISBN 389929-019-4, € 19,80
|
 |
Literaturangabe
Dieter Buck „Ausflugsziel Schwäbisch-Fränkischer Wald“, Silberburg Verlag,
2. Aufl. 2007, 22 Wanderungen und Radtouren, zahlreiche Infos,
zahlreiche farbige Abb. Wegeskizzen, 167 Seiten, ISBN 3-87407-648-2, € 14,90
|
 |
Literaturangabe
Hans Mattern „Das untere Jagsttal – Von
Dörzbach bis zur Mündung“, Baier Verlag, 1. Aufl. 2005, gründlliche und
einfühlsame Beschreibung der Landschaft, Geologie, Pflanzen und ihrer
Standorte; Hinweise zur Fauna, insbesondere der Insekten, Vögel und
Fische. Geschichte und Erscheinungsbild der Orte im Jagsttal und in den
Nebentälern werden vorgestellt, zahlreiche farbige Abb., 222 Seiten, € 19,95
|
 |
Literaturangabe
Carlheinz Gräter + Jörg
Lusin „Schlösser in Hohenlohe“ Silberburg Verlag, 1. Auflage 2005,
besprochen werden 24 Schlösser mit ihrer Geschichte, zugehörigen
Geschichten und ihrer Architektur, 95 teils ganzseitige Abb. mehrere s/w
Zeichnungen, 167 Seiten, ISBN-10: 3-87407-685-7, € 16,90
|
Die Mitgliederpreise
gelten auch für alle Mitglieder eines Wandervereins, der seinerseits dem
Deutschen Wanderverband angehört. Gegebenenfalls muss die Mitgliedskarte
vorgelegt werden.
zum Beginn der Seite
|