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Teck - Neuffen - Gau
  

Wandergruppe des Teck-Neuffen-Gau eine Woche unterwegs

auf dem Nordrandweg der Schwäbischen Alb (HW1) von Neidlingen nach Balingen

Im Rahmen der Aktionstage zum 120 jährigen Jubiläum des Schwäbischen Albvereines, dem 100 jährigen Jubiläum des Nordrandweges der Schwäbischen Alb (HW1)  und dem im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen „Wandertraining“ hat der Teck-Neuffen-Gau eine  siebentägige Fernwanderung von Neidlingen nach Balingen organisiert. Damit sollen dem Streckenwandern neue Impulse gegeben werden.
Um zu diesem schönen Wandererlebnis am Albtrauf noch eine Besonderheit hinzuzufügen wurde der Fernsehjournalist  und Buch-Autor Manuel Andrack zum Mitwandern eingeladen und nahm bis zum zweiten Etappenziel Bad-Urach engagiert teil.

Mit über einhundert Mitwanderern und Prominenten an den beiden ersten Tagen in der Frühlingssonne zwischen Neidlingen und Bad Urach waren teilweise mehrere Bürgermeister,  Esslingens Landrat Heinz Eininger, Albvereins-Vizepräsident Reinhard Wolf, aus dem Elsass der stellvertretende Generalsekretär des Französischen Wanderverbandes Armand Ducornet, Vorstandsmitglieder des Teck-Neuffen-Gaues mit dem Ehren-Gauvorsitzenden Heinz Dangel aus Ochsenwang und Heiner Weidner für die Stiftung Wanderjugend unterwegs. An optischen Höhepunkten der Tour konnten die Gäste an den beiden ersten Tagen die Ruine Reußenstein, das Randecker Maar, das Neckarland-Panorama vom Breitenstein und von der Teck, die Festung Hohenneuffen, den Heidengraben und die Höllenlöcher am Ermstal kennenlernen.
Zum Start der Fernwanderung in Neidlingen zeigte uns die Volkstanzgruppe Neidlingen zusammen mit der Musikgruppe O`gwies einige Tänze und Musikstücke und boten auch noch „ein zweites Frühstück“ auf dem Platz vor dem neu renovierten Rathaus an.
Am Sattelbogen sorgte die Ortsgruppe Bissingen mit Apfelsaft und Wasser für eine Erfrischung und Stärkung vor dem Aufstieg zur Teck und auch in Bad Urach im Schloßhof bewirtetet die dortige Ortsgruppe mit verschiedenen Getränken und Brezeln die müde Wanderschar nach der anstrengenden Tagesetappe.
Mit seinem schwärmerischen Wanderbuch hat sich Manuel Andrack hohes Ansehen in Wandererkreisen erworben: „Wandern kann gerade für junge Menschen spannend sein – das erlebe ich jetzt auch auf der Schwäbischen Alb“.
Er sieht den HW1 durchaus in der Spitzenreihe deutscher Wanderwege. 
Am Abend auf der Burg Teck wurde Manuel Andrack vom Teck-Neuffen-Gau wegen seines offenen Bekenntnisses zum Wert des Fußwanderns zum „Botschafter des Wanderns im Teck-Neuffen-Gau“ ernannt.

Ab Montag beschränkte sich die Wandergruppe auf die 25 ständigen Teilnehmer. Andracks Begeisterung während der beiden ersten Tage war ansteckend. „Am liebsten wäre er noch weiter mitgewandert“, erklärte er in Bad Urach bei der Verabschiedung.
Mit einer tollen Stimmung, teilweise jedoch mit Blasen an den Füßen, ging es immer wieder bergauf zur Albhochfläche. Kraftraubende Anstiege zwischen Bad Urach und dem Lochenstein mussten gemeistert werden. Hier zahlte sich das seit einem Jahr laufende „Wandertraining“ aus. Ohne Übung ist so eine Fernwanderung nur schwer zu schaffen, musste doch auch das Gepäck selbst auf dem Rücken mitgetragen werden.
In regelmäßigen Abständen hatten die Wanderer immer wieder faszinierende Ausblicke ins Albvorland, ja bis zum Schwarzwald und zum Schwäbischen Wald. Waren es im Teck-Neuffen-Gebiet bekannte Aussichtspunkte, so genossen die Teilnehmer ungewohnte Ausblicke und Perspektiven umso mehr: grandios der Blick vom Lichtenstein ins Echaztal, unvergesslich die verschiedenen Landschaftsbilder um den Hohenzollern. Ob vom Dreifürstenstein, dem Zeller Horn, vom Böllat oder vom Lochenstein – immer wieder traumhafte Aussichten. Wer dies alles erlebt hat, hat das Gefühl von Freiheit und die Erkenntnis, dass der Mensch Teil der Natur ist.
In allen Übernachtungsquartieren durfte sich die Wandergruppe wohl fühlen. Ob in den Wanderheimen des Schwäbischen Albvereins Teck und Nägelehaus, im Haus der Volkskunst in Frommern oder in den verschiedenen Hotels, überall waren sie willkommen.
Für den größten Überraschungscoup sorge eine Bauersfamilie mit einer Mittagsverpflegung der besonderen Art. Als das Garagentor zur Überraschung geöffnet wurde, staunten alle über die reich gedeckten und geschmückten Tische. 

Die einwöchige Wanderung fand im Zentrum von Balingen ihren Abschluss. Immer wieder fragten Neugierige über das „woher“ und „wohin“. Am liebsten hätten sich einige gleich eingereiht.
Nette Menschen, tolle Erlebnisse und das ununterbrochene schöne Wetter haben sehr zum Gelingen beigetragen.

Bildernachlese:

Vor dem Start der Wanderung in Neidlingen vor dem Rathaus

Die Neidlinger Volkstanzgruppe führt einige Tänze auf und bewirtet

Nach der ersten Übernachtung auf der Burg Teck die Gruppe am Morgen zur nächsten Etappe

Die Rast am Breitenstein

Eine kleine Pause zum Gespräch im Schatten des Waldes

Der Lichtenstein war unser nächstes Ziel

Gruppe bei einer Mittagsrast

In Mössingen wurden wir mit Freigetränken beim Hotel Garni empfangen

Die Wandergruppe auf dem Zeller Horn mit dem Hohenzollern im Hintergrund

Zwei Wanderführer freuen sich besonders über das sonnige Wetter und den wundervollen Ablauf der Wanderwoche


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