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Wandergruppe eine Woche auf der Schwäbischen Alb und im oberen
Donautal unterwegs
Mit dem Teck-Neuffen-Gau auf Wanderschaft
auf
dem Nordrandweg der Schwäbischen Alb (HW1) vom Lochen bei
Balingen nach
Spaichingen, auf dem Donauberglandweg von Spaichingen nach
Fridingen über Mühlheim a.D. und auf dem Südrandweg der
Schwäbischen Alb (HW2) von Fridingen über das Wanderheim Rauer
Stein nach Thiergarten und einem Besichtigungsprogramm in
Inzighofen und Sigmaringen.
Auch beim Wandern kann es ein Sommermärchen
geben. Das erlebten Teilnehmer aus verschiedenen Ortsgruppen des
Schwäbischen Albvereins und Gäste aus dem Elsass, die während
der Wanderwoche vom 5. – 11. Juni 2010 auf der Schwäbischen Alb
zu einer Gemeinschaft verschweißten. Tatsächlich wurde auch viel
Schweiß vergossen, denn das Wetter war während dieser Zeit
hochsommerlich.
Zwei- oder dreitausend Meter hohe Berge haben für viele einen
besonderen Reiz. Wer dagegen die Region der Zehn-Tausender auf
der Schwäbischen Alb und das Donautal erwandert, kann das
„Loblied auf die Alb“ singen.
Ausgangspunkt war der Lochenstein. Hier wurde zur Überrraschung
aller von einer Delegation ein Begrüßungstrunk mit Imbiss
aufgebaut. Die „Eingehtour“ führte auf dem
HW1, auch Nordrandweg genannt, über Wenzelstein,
Schafberg und Plettenberg ins erste Quartier bei Schömberg.
Blauer Himmel begleitete am zweiten Tag die Wanderer vorbei an
blühenden Wiesen über die Tausender Oberhohenberg, Hochberg und Lemberg nach
Gosheim, zum Klippeneck und nach Spaichingen. Herrliche
Aussichten zum Schwarzwald im Westen ließen die Teilnehmer immer
wieder staunen. Während ein Gewitter mit starkem Regen in der
Ferne durchs Neckartal zog, endete unsere kraftraubende
Wanderung trockenen Fußes.
Die dritte Etappe nach Mühlheim begann mit dem Aufstieg zum
Dreifaltigkeitsberg und ging weiter auf dem Donau-Berglandweg in
das alte Donaustädtchen. Am Abend sorgte ein echter Nachtwächter
für den Höhepunkt des Tages.
Die kleine aber sehr schöne Tropfsteinhöhle bei Kolbingen muss
man gesehen haben. Sie wurde bei der vierten Etappe nach
Fridingen ebenso besucht wie der Gansnestturm und der
Knopfmacherfels über dem Donautal.
In der Zwischenzeit war die 30-köpfige Gruppe gut eingelaufen.
Entlang der Donau mit ihren Versickerungsstellen bot die Tour
immer wieder schöne Blicke zum Stiegelefels und zum Schloss
Bronnen. Über das Kloster Beuron führte der Weg nach erneut
steilem Anstieg zum Wanderheim „Rauher Stein“. Als Gast war an
diesem Tag Buchautor und begeisterter Wanderer Manuel Andrack
dabei. Auch ihn faszinierte das Donautal ebenso wie seine erste
Albwanderung vor zwei Jahren. Er fühlte sich in der Gruppe recht
wohl und erklärte spontan seinen Beitritt zum Schwäbischen
Albverein. Dies und seine anschließende Lesung über eine
Nachtwanderung bedachten die Teilnehmer mit starkem Beifall.
Auf dem HW2, der Südrandlinie der Schwäbischen Alb, gings über
mehrere Aussichtspunkte Richtung Thiergarten. Mit den Grotten
und der Teufelsbrücke bei Inzigkofen erlebte die Gruppe nochmals
einen Höhepunkt im Naturpark Obere Donau. In Sigmaringen endete
die Wanderwoche. Peter Fischer, der am Vorabend zur Gruppe dazu
kam, führte als gebürtiger Sigmaringer durch die Stadt und
schilderte nette Anekdoten aus seiner Jugendzeit.
Viele Anstrengungen, viele Ausblicke, viele nette Unterhaltungen
unterwegs, von Andreas Haußmann vorgetragene Märchen und
gemeinsam gesungene Lieder mit Gitarrenbegleitung ließen die
Tage zu einem Sommermärchen werden. Den Organisatoren Erich
Haas, Hannelore und
Richard Haußmann
wurde herzlich gedankt.
Bildernachlese:

Die Wandergruppe im Donautal zwischen Fridingen und Beuron mit den schönen T-Shirts

Die Wanderführer und Organisatoren freuen sich besonders über das sonnige Wetter
und den wundervollen Ablauf der Wanderwoche

Der Start auf dem Lochenstein mit einem Begrüßungstrunk und Imbiss

Einer schöner Ausblick am Lochenstein mit guter Fernsicht

In Deilingen vor dem Anstieg zum Oberhohenberg

Bei der Rast auf dem Lemberg

Erfrischung bei einem schönen Brunnen im Lippachtal

Bei der Höhlenführung in der Kolbinger Höhle

An der Donauversickerung bei Fridingen im Vordergrund von links nach rechts einer der Wanderführer
und Organisator Richard Haußmann, Armand Ducornet der
Vorstandsmitglied des Wanderverbandes Frankreich und Manuel Andrack
der Buchautor einiger Wanderbücher und Botschafter für das
Wandern

An der Wegstrecke im Donautal ein schöner Frauenschuh

Die Gruppe auf der weiteren Wegstrecke im Donautal

Nach einer schönen Wanderwoche am Ziel bei der Besichtigung in Sigmaringen.
Das Sigmaringer Schloss auf dem Felsen über der Donau
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