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Geschichte
Der Stuttgarter Gau wurde 1917 gegründet,
nachzulesen in den Blättern des Schwäbischen Albvereins Nr. 3/4 aus dem Jubiläumsjahr 1988, Seite 190 ff.
Der Stuttgarter Gau umfaßt mit seinen 34
Ortsgruppen (Stand 1.1.2007) nicht nur die Landeshauptstadt mit
ihren Vororten, sondern auch viele Gemeinden im nahen Umland.
18 Ortsgruppen betreuen Stuttgart mit seinen Vororten. Schöne
Landschaftsgebiete, wie der Rot- und Schwarzwildpark, über dem
Neckartal die Rebhänge und Höhen um Untertürkheim, Uhlbach und
Rotenberg gehören zu den stadtnahen Erholungsgebieten, um nur einige
Beispiele zu nennen.
17 Ortsgruppen betreuen das übrige Gebiet des Stuttgarter Gaus. In
nördlicher Richtung reicht der Gau bis Korntal, Gerlingen, Ditzingen
und Leonberg. Im Westen und Südwesten reicht der Bogen von Böblingen
bei Herrenberg in das Gäu, über Weil im Schönbuch und Schönaich bis
in den Schönbuch hinein, ein herrliches Wandergebiet, reich an Fauna
und Flora. Im Süden umfaßt der Stuttgarter Gau den größten Teil der
Filderebene, im Osten schließt Fellbach ins Remstal das Gaugebiet ab.
2 Aussichtstürme zieren das Wandergebiet und erlauben weite Sicht
ins heimische Land. Auf dem Kernen, einem Ausläufer des Schurwalds
zwischen Neckar- und Remstal, steht der Kernenturm mit
Unterkunftshütte, betreut von der OG Suttgart. Auf dem Uhlberg, am
Rande der Filder gegen das Neckartal, steht der Uhlbergturm, von der OG
Plattenhardt betreut und bewirtschaftet. Die Ortsgruppen Bernhausen,
Bonlande, Stetten/Filder, Schönaich unterhalten Wanderheime (ohne
Übernachtungen) desgleichen die OG Heslach im südlichen Stadtteil.
Gegenüber anderen Gauen des Schwäbischen Albvereins steht der
Stuttgarter Gau mit seiner "Großstadt Stuttgart" völlig
anderen strukturellen Problemen gegenüber, die seine Aufgaben im
Schwäbischen Albverein besonders herausfordern. Dies gilt vor allem
beim Naturschutz und den Wanderwegen. Die stadtnahen Erholungsgebiete
sind besonders an den Wochenenden völlig überlastet, Pflanzen und
Tiere sind in ihrer natürlichen Umwelt gefährdet. Es ist ein großer
Verdienst der Naturschutzwarte, daß beispielsweise der bedrohte Bestand
des Blausterns in einigen Stuttgarter Wäldern, dank der Überwachung
sich wieder prächtig erholt hat. Kommunale und landesplanerische
Vorhaben machen die Arbeit nicht leichter.
800 km Wanderwege durchziehen das Gaugebiet, von vielen Helfern
markiert und betreut. Die Naturschutz- und Wegwarte haben mit den
zuständigen Forstverwaltungen gute Zusammenarbeit.
Die Gauvorsitzenden seit 1917:
| 1917 |
- |
1924 |
Anton Entreß |
| 1924 |
- |
1930 |
Friedrich Wertz |
| 1931 |
- |
1938 |
Theodor Renner |
| 1938 |
- |
1939 |
Georg Fahrbach |
| 1939 |
- |
1952 |
Karl Hoß |
| 1952 |
- |
1953 |
Hans Rauscher |
| 1953 |
- |
1972 |
Alfred Zwikelmaier |
| 1972 |
- |
1974 |
Richard Messerschmid |
| 1974 |
- |
1996 |
Rolf Botsch |
| seit 1996 |
|
|
Rolf Walther Schmid |
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