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Hohenhaslach
inmitten von Reben
Der Stromberg Gau hat seinen Namen von dem
langgestreckten, waldreichen Höhenzug Stromberg. Dieser liegt
zwischen Neckar, Enz, Zaber, dem Heuchelberg und dem Kraichgau.
Vergleicht man den Stromberg mit einer ausgebreiteten Hand, so
sind die Finger die Höhenzüge und die Zwischenräume die trennenden
Täler, alle auslaufend von Sternenfels. Er ist eine grüne Insel
zwischen den verdichteten Siedlungsräumen des Mittleren
Neckarraumes, Pforzheim, Heilbronn , Karlsruhe, Heidelberg und
Mannheim.
Bekannte Sehenswürdigkeiten sind: die
Maulbronner Klosteranlagen, die Enz- und Zabergäustädtchen, die
Aussichtpunkte: der Schloßbergturm oberhalb Sternenfels, die
Eselsburg bei Ensingen und der Michaelsberg bei Cleebronn. Nicht
zu vergessen sind die Gewächse der Weinberghalden, Trollinger,
Lemberger, Riesling und Kerner.
100 Jahre Stromberg Gau
Der heutige Stromberg Gau wurde als
Westverband fernab von Stuttgart am 21. Juli 1901 gegründet. Der
damalige Westverband hatte, als der Albverein 25 Jahre alt wurde,
andere Grenzen, als der heutige Stromberg Gau. So gehörten noch
Ortsgruppen aus dem Oberamt Leonberg dazu, sowie Gruppen aus
Pforzheim und Bretten. Der Name des Westverbandes änderte sich
über Nordwestverband und Strombergverband zum heutigen Stromberg
Gau mit seinen jetzigen Grenzen.
Das vorrangige Ziel war anfangs die
Erschließung des Strombergs mit Wanderwegen.
So war schon 1901 ein Aussichtsgerüst auf
dem 477 m ü.d.M. gelegenen Baiselsberg vorgesehen, der höchsten
Erhebung im Stromberg, um einen guten Rundblick von der Rheinebene
bis zur Schwäbischen Alb zu erhalten.
Bis heute leiteten 10 Gauobmänner die Geschicke des Stromberg
Gaus:
- 1901 - 1902 Theodor Heim Vaihingen /Enz
- 1902 - 1907 Ferdinand Bentel Vaihingen /Enz
- 1907 – 1908 Eugen Seeger Ludwigsburg
- 1908 – 1919 Karl Weiß Ludwigsburg
- 1919 – 1928 Maximilian Rothmaier Vaihingen /Enz
- 1928 – 1945 Friedrich Biswenger Vaihingen /Enz
- 1948 – 1957 Karl Fröscher Kornwestheim
- 1957 – 1973 Friedrich Wißmann Mühlacker
- 1973 – 1993 Hans Eitel Hohenhaslach
- seit 1993 Dieter P. Auracher Tamm
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