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Willmandinger Albvereinsfrauen
besteigen die Zugspitze
Trotz der für das Wochenende vom 08./09.07.11
eigentlich schlechten Wetterprognose starteten neunzehn
Willmandinger Albvereinsfrauen und Wanderführer Eberhard Ranz am
frühen Freitagmorgen in Richtung Ehrwald/Tirol, um den höchsten Berg
Deutschlands, die Zugspitze, zu besteigen. Von Ehrwald aus ging es
zunächst mit der Seilbahn auf die 1.493 m hoch gelegene Ehrwalder
Alm. Über Almwiesen ging es an der Pestkapelle vorbei auf dem
Max-Klotz-Steig zur Hochfelderalm und weiter bis zum Feldernjöchl
auf 2.041 m. Steil bergauf ging es weiter zum Gatterl, der
ehemaligen deutsch-österreichischen Grenzstation. Das Tagesziel, die
Knorr-Hütte, war nun bereits in Sichtweite und auf dem
Zugspitzplattsteig nach einer weiteren Stunde auch erreicht.
Nach einer mehr oder weniger durchschlafenen
Nacht im Matratzenlager ging es am Samstagmorgen steil bergauf über
die geröllige Mondlandschaft zur Seilbahnstation Sonn-Alpin auf
2.576m. Weiter ging es über einen steilen Geröllhang und am
Schneefernerhaus vorbei. Als letzte Etappe wurde dann der
Zugspitzgrat in Angriff genommen. Dem Grat folgend erreichte die
Gruppe gegen Mittag schließlich das Gipfelplateau der 2.962 m hohen
Zugspitze. Bevor es mit der Seilbahn zurück nach Ehrwald ging, wurde
der Frauen-Gipfelsturm auf zahlreichen Gipfelfotos festgehalten.
Alle traten zufrieden die Heimreise an und freuten sich, dass auch
das Wetter bei dieser Wanderung, die als eine der Schönsten im
Alpenraum gilt, mitgespielt hat.
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