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Der Chiemgau, die Gegend um Traunreut, Waging am
See, Burghausen und Inzell war dieser Tage das Ziel einer 40
Personen starken Wandergruppe der Ortsgruppe Sachsenheim des
Schwäbischen Albvereins. Bei bestem Wetter fuhren die Sachsenheimer
zur zweiten Wanderfreizeit nach Oberbayern. Ausflüge, Wanderungen
und Geselligkeit kamen dabei nicht zu kurz.
Wie im vergangenen Jahr, starteten die
Sachsenheimer Wanderer mit dem Bus zur Wanderfreizeit nach
Oberbayern. Beim Kloster Baumburg, oberhalb des Städtchens
Altenmarkt legte man die erste Mittagsrast in der Brauereigaststätte
ein. Die Klosterkirche St. Margarethen und der herrliche Ausblick
über das Tal der Alz ließ Vorfreude auf die vier Tage im Chiemgau
aufkommen. Traunreut, mit 22.000 Einwohnern die größte Stadt des
Landkreises Traunstein war das erste Ziel der Reise. Hatte man
vergangenes Jahr die Innenstadt und das Heimatmuseum der mit
Sachsenheim befreundeten Stadt besichtigt, war diesmal Bewegung
angesagt. Nach einer kurzen Information zur Geschichte der erst 60
Jahre alten Stadt, wurden die Wanderschuhe ausgepackt und die erste
Wanderung unternommen. Der perfekt ausgeschilderte, rund neun
Kilometer lange Stadtrundweg ließ die Sachsenheimer die
landschaftlich reizvolle Umgebung der jungen Stadt erleben. Bei der
Wallfahrtskapelle am Waginger Mühlberg beeindruckte die weite,
hügelige Landschaft um den Tachinger und Waginger See die Wanderer.
Am nächsten Morgen fuhren die Sachsenheimer
nach Inzell um nach einer Wanderung über steile Wege und
aufgeweichte Pfade, die 1.100 Meter hoch gelegene Bäckeralm zu
besuchen. Hier genoss man die urige Brotzeit und den herrlichen
Blick in die Alpenlandschaft um Inzell. Der Hochberg, die Kreisstadt
Traunstein und die Klosterkirche am Wallfahrtsort Maria Eck standen
auf dem weiteren Programm. Der Ausblick von Maria Eck zum bekannten
Ort Bad Adelholzen rundete den erlebnisreichen Wander- und
Ausflugstag ab.
Tags darauf führte die Reise durch die Stadt
Salzburg, entlang der Salzach nach Burghausen. Die dortige, längste
Burganlage Europas war das Ziel. Die auf einem Bergrücken, über
einen Kilometer lange Burg war die Reise wert. Die Kunstschätze der
geschichtsträchtigen Sammlung im inneren der Burg und der Ausblick
vom Dach des imposanten Bauwerkes über die Salzach ins Salzburger
Land werden lange in Erinnerung der Sachsenheimer bleiben. Auf der
Salzach ging es danach mit einer „Plätte“, wie die nachgebauten
mittelalterlichen Kähne genannt werden, vom Kloster Raitenhaslach
zurück nach Burghausen. Lautlos, von der Strömung getrieben legten
die Wanderer die Strecke auf dem Grenzfluss zu Österreich zurück.
Ein zünftiger bayerischer Heimatabend, mit einer Zweimann-Kapelle
sowie lustigen Unterhaltungseinlagen von Eva und Günter Gromeier und
Elisabeth Makkens ließ den Tag spät ausklingen.
Die Fahrt vom Schweizer Hof, in der Nähe von
Waging am See ging am letzten Ausflugstag entlang des Nordufers des
Chiemsees nach Gstadt. Dort setzten die Albvereinler mit dem Schiff
zur Fraueninsel über. Die Idylle der kleinen, rund um eine
Klosteranlage bewohnten und belebten Insel war der letzte Ort des
langen Programms der Wanderfreizeit. Nach einem Besuch einer
Brauereigaststätte in Maisach bei Fürstenfeldbruck ging es auf der
Autobahn wieder nach Hause in Richtung Sachsenheim. Im Namen der 40
Teilnehmer bedankte sich Dr. Willi Lang bei den Vorstandsehepaaren
der Albvereinsgruppe, Frank Schröter und Lothar Makkens für die
perfekte Vorbereitung der Wanderfreizeit bei der Ausflüge,
Wanderungen und Geselligkeit nicht zu kurz kamen und eine tolle
Wandergruppe viel Freude hatte.
Kontakt:
Lothar Makkens,
Postfach 11 72,
74337 Sachsenheim,
Email: Lothar@Makkens.de
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