Menüleiste  
Wander-
berichte
Übersicht
Auswahl
zurück zu den
Serviceseiten

Wanderbericht OG Oberboihingen
Mecklenburg /Schwerin

5 Tage in Mecklenburg/Schwerin unterwegs
 

Wie jedes Jahr unternehmen über 50 Teilnehmer der Ortsgruppe Oberboihingen des Schwäbischen Albvereins eine mehrtägige Kultur- und Besichtigungsreise.  Über Pfingsten wurde das Gebiet Mecklenburg/ Schwerin bereist. Nach einer etwas beschwerlichen Anreise mit der DB kam man in Schwerin an. Die Inhaberin des Hotel Arte, Frau Jana Maiwirth hieß die Gruppe herzlich in Ihrem schönen Haus willkommen. Das Hotel liegt außerhalb von Schwerin  im ruhigen und ländlichen Stadtteil Krebsfördern / Dorf am Ostdorfer See.
Der nächste Tag begann mit einem kleinen Spaziergang durch Krebsförden . Anschließend brachte der Bus die Teilnehmer nach Wismar. Die in der gleichnamigen Bucht liegende alte Hansestadt gehört zu den Hauptanziehungspunkten der Mecklenburgischen Ostseeküste.
Bei der Stadtführung erfuhr man vieles über die Geschichte der Stadt mit und Ihre  Sehenswürdigkeiten. Vor allem der Markplatz mit dem Staffelgiebelhaus „Alter Schwede“ aus dem 14 Jahrhundert, der Marienkirche, der Nikolaikirche und der gesamte erfolgreich restaurierte Stadtkern waren die Kernpunkte dieser Führung.
Anschließend unternahm man eine zweistündige Schifffahrt durch die Wismarer Bucht, vorbei an der Fischer- und Badeinsel Poel und zum Schluss an der zirka 300 m langen und 75 m Hohen riesigen Montagehalle der Aker Werft im Wismarer Hafen. Nach den kulturellen und touristischen Programmpunkten wurde man auf  einem Ponton im Hafen zu einem köstlichen Fischbuffett empfangen. 
Die Programmpunkte des zweiten Tages galten ausschließlich Schwerin. An diesem Tag fanden die Feierlichkeiten „150 Jahre Schweriner Schloss“ statt. Als Zuschauer wohnte die Gruppe dem historischen Festzug bei. Anschließend wurden die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigt und auch eine schöne Schifffahrt auf dem Schweriner See wurde unternommen. Die Geschichte der Stadt geht auf das 12 Jahrhundert zurück. Im Jahre 1160 wurde Schwerin zur Stadt erhoben. Bedeutendes Bauwerk ist heute jedoch das Schloss mit dem dazugehörenden Park , dass den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern beherbergt und vom ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker als der schönste Parlamentssitz Deutschlands bezeichnet wurde.
Eine völlig unbekannter Landstrich wurde am darauffolgenden  Tag erkundet. Herr Giebel brachte den Reisenden die „ Griese Gegend“ südlich von Schwerin gelegen näher.  Mit dem Begriff „Griese Gegend“ bezeichnet man die ehemalige Heidelandschaft im Südwesten Mecklenburgs im Landkreis Ludwigslust. Durch den Jasnitzer Forst, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Norddeutschlands, über Hagenow , über viele kleine Dörfer mit Ihren schönen Herrenhäuser erreichte man Ludwigslust mit seinem Schloss.
Schloss Ludwigslust ist der Mittelpunkt einer noch heute vollständig erhaltenen barocken Stadtanlage. Herzog Christian II. Ludwig erwählte sich Anfang des 18. Jahrhunderts die wildreichen Wälder der Griesen Gegend zum Jagdrevier. Sein Jagdhaus wurde 1772 bis 1776 durch ein prächtiges Residenzschloss des Baumeisters Johann Joachim Busch ergänzt.
Unter Herzog Friedrich und Großherzog Friedrich Franz I. war Ludwigslust bis 1837 Hauptresidenz. Hervorragende Sammlungen des 18. Jahrhunderts, u. a. Gemälde, Möbel, Miniaturen und vergoldete Dekorationen aus Ludwigsluster Karton, einer besonderen Art Papiermaché, widerspiegeln die Glanzzeit der Residenz.
Anschließend ging es nach Glaisin zum dortigen Forsthofensemble. Durch das Urstromtal der Elbe ging's weiter zur Schmölener Düne.  Dort unternahm der größte Teil der Gruppe eine kleine Wanderung über diese Wanderdüne.  Der Abschluss des Tages bildete die Stadt Dömitz an der Elbe mit seiner Festung. Die Festung ist die am besten erhaltene  Burganlage Norddeutschlands. An diesem Tag fanden die Norddeutschen Tage auf der Festung statt. Freundlich wurde die Gruppe aus Schwaben vom Radioreporter des NDR-MV Norbert Bosse begrüßt.  Ein schöner , interessanter Tag in dieser flachen, unberührten Gegend fand in Dömitz seinen Abschluss. Abends wurde noch im Hotel unter Gitarrenbegleitung so manches Lied angestimmt.

Mit schönen, bleibenden Eindrücken trat man am nächsten Tag die Heimreise an. Im schwäbischen Unterland wurde noch zünftig eingekehrt. Herzlich gedankt wurde dem Organisator und Reiseleiter Jürgen Schmid, den Mitorganisatoren Hans und Ingrid Kück sowie  dem umsichtigen und bekannten Busfahrer  Hans von der Firma Raddatz. Das nächstjährige Ziel der Mehrtagesfahrt wird voraussichtlich im Frühjahr Südtirol sein.

Kontakt:

Jürgen Schmid,
Schulstr. 4/1,
72644 Oberboihingen,
Telefon: 07022/63764

 


bottom
© 2011 Schwäbischer Albverein Stuttgart (Ust-IdNr.: 01/DE147849529)   Impressum