Menüleiste  
Wander-
berichte
Übersicht
Auswahl
zurück zu den
Serviceseiten

Wanderbericht Nordostalbgau
Deutschland, Willingen
 

Alle Jahre wieder.......“Wandern ist das Größte“!!!!

Das diesjährige Motto des 109. Deutschen Wandertages.

Herzlich willkommen hieß das Wandertags-Team die Teilnehmer, das heißt die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde des Nordostalbgaues des Schwäbischen Albvereins zur Wanderreise ins Hochsauerland, sprich nach Willingen dem Ausrichter des 109. Deutschen Wandertages.
Das Wandertags-Team, bestehend aus Traudl u. Walter Ebert, Heidi Kurz u. Rudi Illenberger, hatte wieder ein allen Ansprüchen gerecht werdendes Programm zusammengestellt.
Die Teilnehmer aus Aalen, Dewangen, Heuchlingen, Hüttlingen, Mögglingen, Nördlingen, Lorch, Waldhausen, Wasseralfingen und Westhausen waren des Lobes voll, über die Vielzahl der interessanten Programmpunkte.
Nach der Begrüßung des Altbewertens, sicheren, freundlichen Busfahrer Dieter Seibold, und den obligatorischen „Herztropfen“ begann die Reise.
Nach dem entsprechenden technischen Halt, war die Standseilbahn in Affoldern erreicht. Dieses Wasserkraftwerk der Werkgruppe Edersee bringt Energie aus Wasserkraft. -Ein Plus für die Umwelt, Strom aus regenerativer Energie. Pumpspeicherwerke fördern das Wasser der Eder zum Hochspeicherwerk auf den Peterkopf von wo es durch Druckrohre fallend die Turbinen antreibt.
Vom Peterkopf aus begann die Wanderung zum Edersee mit seiner imposanten Staumauer. Die Edertalsperre ist eine der größten Talsperren Europas erbaut 1908-1914 und speichert eine Wassermenge von ca. 200 Millionen cbm. bei einer Seelänge von 27 km.
Dann war das Quartier “LandKomfort Hotel Hof Elsenmann“ ein sehr schönes gepflegtes Haus der Fam. Behle erreicht. Am nächsten Tag -frühaufstehen- den die Fahrt nach Winterberg stand auf dem Programm. Diese Fahrt hat als Höhepunkt, im wahrsten Sinne des Wortes , den „Kahlen Asten“ (841 m/über NN) mit seinem bekannten Astenturm, sowie die natürliche Hochheide als Ziel. Da die Steigung mittels Jakobus-Bimmelbahn überwunden wurde, stand eine ausgiebige Heidewanderung  mit Besichtigung der „Lenne-Quelle“ auf dem Programm. Wieder im Tal weiterfahrt in die Nähe von Brilon zur „Alme-Quelle“. Hier im  Naturschutzgebiet entspring die Alme  in mitten eines Quelltopfes, sichtbar nur durch Sprudelblasen  (104 Einzelquellen oberirdische Einzugsgebiet 33 km² und unterirdische Einzugsgebiet 71 km²)  und schäumendes Wasser. Schäumendes Bier gab es bei der Besichtigung der Willinger Brauerei. Die Verkostung  überzeugte alle von der guten Qualität des Bieres.
Der Dritte Tag begann mit einer Wanderung zur Seilbahn –Station und die Gruppe II wanderte zum „Ettelsberg“. Seit 2002 steht hier  der 59 m hohe Hochheideturm. Auf 875m NN ist seine Plattform  der höchste Aussichtspunkt in Nord-West-Deutschland.
Wunderschöne Heidelandschaft lädt zu ausgiebigen Wanderungen ein. Erfrischen kann man sich anschließend bei „Siggi“ in der Ettelsberger-Hütte. Ein schaurig schönes Erlebnis ist eine Wanderung  auf dem "Kyrill-Pfad". Dieser etwas andere Lehrpfad zeigt anschaulich die verheerende Kraft, mit dem der Sturm „Kyrill" im Januar 2007 den Ettelsberg  gezeichnet hat. Insgesamt vielen in Nordrhein –Westfalen ca. 25 Millionen  Bäume um.
Weiter ging es an der Großen Grube vorbei zur "Mühlenkopf-Schanze" (Austragungsort vieler Internationaler Schisprung –Meisterschaften.)  Sehenswert ist auch der Waldlehrpfad beim Wildpark, kurze Trinkpause beim Berggasthof „Wilddieb“. Nach dem Abendessen im Standquartier ein Verdauungsmarsch zum Willinger-Viadukt hier fand ein tolles Unterhaltungsprogramm mit beleuchteten Wasserspielen der Willinger –Feuerwehr statt. Der Sonntag, der Höhepunkt eines jeden Wandertages, als erster ökumenischer Gottesdienst im Kurpark. Mit einer sehenswerten Predigt beider Pfarrer (als Wanderer an einer Wegkreuzung).
Dann Besuch der Tourismusbörse in der Eissporthalle beim Haus des Gastes. Dann der Festakt “Wandern ist das Größte“, und einmal mehr betonte der Präsident des Deutschen Wanderverbandes, Dr. Hans Ulrich Rauchfuß, „Wandern ist mehr als nur Schritt für Schritt“ er machte auf die Vielzahl von Qualitätswanderwegen aufmerksam. Weiter ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liege in der Zukunft auf der Familienarbeit, um auch in der Zukunft die aktive Mitarbeit in den Ortsvereinen zu sichern und dadurch Mitglieder zu gewinnen. Nicht vergessen möchte ich die vielen Ehrengäste, die das großartige Bild der Wanderer ergänzten: Karl Schneider, Renate Weber, Peter Stoll, vom Wanderverband und Ursula Heinen-Esser, Mark Weinmeister, u. Dr. Walter Lübke.
Roland Petrowsky vom ausrichtenden Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein  bedankte sich bei seinen Mitarbeitern für die großartigen Leistung bei der Ausrichtung des Wandertages.
Dann folgte der Tageshöhepunkt: der farbenprächtige Festumzug durch die Stadt. Hier zeigte es sich wieder einmal mehr: Der Wandertagswimpel  ist das „Olympische Feuer der Wanderer“. 15000 farbenfroh gekleidete Wanderer zogen mit Gesang und Klang in einem nicht enden wollendem Zug durch die Stadt, begleitet von 17 Musikkapellen und Fanfarenzügen. Ca. 25000 begeisterte Zuschauer bejubelten und beklatschten die frohe Schar. Musikalischer Ausklang  dieses tollen Tages fand im Kurpark statt.
Leider geht auch die schönste Veranstaltung einmal zu Ende.
Wanderung zur Schlusskundgebung an der Mühlenkopfschanze. Die Schützenblaskapelle Willingen  eröffnete schmissig  die Abschlussveranstaltung. Nach der Begrüßung der vielen Wanderer durch Dr. Hans Ulrich Rauchfuß, wies Jan Havelka, Präsident der Europäischen Wandervereinigung auf die Freundschaft und die Zusammenarbeit der vielen Europäischen Wandervereine hin.  Bürgermeister Thomas Trachte bedankte sich bei allen die zum gelingen des Wandertages beigetragen haben. Die Übergabe zu Aufbewahrung des Wandertags-Wimpel an Bürgermeister Trachte war der letzte Programmpunkt, und der Wimpel muss nun im nächsten Jahr  nach Freiburg getragen werden. Die Nationalhymne, gespielt von der Schützenkapelle, beendete die Abschlussveranstaltung. Die Wanderer vom Nordostalbgau hatten noch einen schönen Programmpunkt. , Stadtbesichtigung von Bad Kissingen mit schönem Kurpark, der eine willkommene Verschnaufpause bot.  Dann das Abschlussabendessen in Heimatnähe, wo es endlich auch wieder „Spätzle“ gab. Dieser Aufenthalt wurde auch zum  "Dankeschön" sagen genutzt.
Erstens unserem "Dieter" der uns in bewährter, sicherer Manier kutschiert hat.
Zweitens dem Wandertags-Team: Heidi, Rudi, und mit ganz großem Beifall Walter, der den Großteil der Organisation, Planung und Steuerung mit Bravur durchgezogen hat.
Ein kleines Geschenk war das äußere Zeichen des Dankes der Gruppe, sprich seiner Wanderfreunde! Die "Ihn"gleichzeitig gebeten haben 2010 wiederum so eine schöne Wanderreise zu Planen und vorzubereiten.

Organisation Walter Ebert
Bericht: Günter Vieler

 


bottom
© 2012 Schwäbischer Albverein Stuttgart (Ust-IdNr.: 01/DE147849529)   Impressum