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Viele schöne Wanderwochen haben die Mitglieder
der OG im Lauf der Jahre in Südtirol verbracht. Da die Wanderer
jedoch älter geworden sind und trotz Bemühungen kein Nachwuchs in
Sicht ist, hat man sich in den letzten Jahren auf weniger schwierige
Wandergebiete geeinigt (Rennsteig, Elbsandsteingebirge, Ahrtal,
Moseltal).Dieses Jahr im September haben 19 Mitglieder das
Fichtelgebirge besucht. Das Wetter war den Mühlenern aber nicht wohl
gesonnen. Sie hatten nur zwei schöne Wandertage, alles andere war
Regen.
Die erste Wanderung führte ins Felslabyrinth Luisenburg. Riesige
Felsbrocken, umrandet von Höhlen und Schluchten bestimmen diese
einzigartige Landschaftskulisse. Ein Rundweg führt durch das
gigantische Granitsteinmeer.
Nach einem Regentag entschloss man sich zu einer Wanderung rund um
den Ochsenkopf, den zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges (1024
Meter). Mit der Seilbahn fuhr man zum Gipfel, genoss vom Asenturm
aus die herrliche Aussicht, wanderte dann auf dem Fränkischen
Gebirgsweg, vorbei am Weissmainfelsen und der Weissmainquelle zum
Fichtelsee. Durch ein Wald- und Moorgebiet erreichten die Wanderer
wieder die Talstation der Seilbahn.
Die verbleibenden Regentage waren der Kultur gewidmet. Man besuchte
ein Bergwerk, die mittelalterliche Bibliothek in der Klosterstadt
Waldsassen, die Eremitage der Markgräfin Wilhelmine bei Bayreuth,
sowie ein sehr originelles Wurzelmuseum. So wurde es doch noch ein
schöne Woche für die Mühlener Albvereinler.
Lisa Krotz
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