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Die Meßstetter Albvereinler verbrachten fünf Tage im Wallis in der
Schweiz. Unter Führung von Karl-Hans Kästle ging die Fahrt über
Luzern und den Brünigpass zum Grimselpass. Bei einem Spaziergang mit
Ausblick zum Rhonegletscher konnten die ersten Eindrücke über die
herrliche Bergwelt gewonnen werden. In Mörel im Rhonetal wurde die
Seilbahn zur Riederalp bestiegen und eine dreistündige Wanderung
durch den Aletschwald, entlang des Aletschgletschers, dem längsten
Gletscher Europas, schloss sich an.
Am zweiten Tag ging’s mit Bus und Eisenbahn nach Zermatt und mit
der Zahnradbahn hinauf zum Gornergrat in 3135m Höhe. Leider wurde den
Teilnehmern der Blick zum Matterhorn von dichten Wolken verwehrt. Beim
Abstieg ins Tal wurde die Sicht jedoch allmählich besser und man
wurde wenigstens etwas entschädigt.
Tags darauf ging’s mit dem Bus zunächst nach Saas Fee und dann
mit der Seilbahn und der Metro-Alpin zum höchstgelegenen
Drehrestaurant der Welt in 3500m Höhe, zum Mittelallalin. Hier konnte
nun bei strahlendem Sonnenschein die Aussicht zu den umliegenden
Viertausendern genossen werden. Die Besichtigung des sich im Gletscher
befindlichen Eispavillon war ein weiterer Höhepunkt. Mit der Metro
ging es hinunter zum Felskin in 3000m Höhe, wo sich eine
vierstündige Wanderung zur Brittaniahütte und über einen Höhenweg
nach Plattjen anschloss.
Am vierten Tag fuhr der größere Teil der Gruppe mit der Seilbahn
von Stalden nach Gspon. Hier begann eine knapp sechsstündige Tour auf
einem der schönsten Höhenwege der Schweiz, dem Gsponer Höhenweg,
mit herrlichen Ausblicken ins Saastal und die umliegenden Berge und
Gletscher.
Am letzten Tag ging die Fahrt zunächst nach Raron im Rhonetal, wo
ein Spaziergang hinauf zur Burgkirche mit dem Grab von Rainer Maria
Rilke unternommen wurde. Unterhalb dieser Kirche wurde die sehenswerte
Felsenkirche St. Michael in den Felsen gehauen. Bei der Besichtigung
dieser Kirche waren die Teilnehmer vom Anblick und von der Akustik so
angetan, dass sie gemeinsam ein Lied zum Besten gaben. In Sion in der
französischen Schweiz ging es noch einmal schweißtreibend hinauf zur
Basilika Valeria die in romanischem und gotischen Stil erbaut wurde.
Sie war bereits im Jahr 1000 Sitz des Domkapitels und hat eine noch
bespielbare Orgel aus dem 15. Jahrhundert. Am Genfer See wurde
schließlich noch die sehenswerte, auf einen Felsen im See gebaute,
mittelalterliche Festung „Schloß Chillon", besichtigt, bevor
der Bus die Gruppe zur Schlusseinkehr nach Ühlingen im südlichen
Schwarzwald brachte. Überwältigt von vielen Eindrücken erreichte
man am späten Abend wieder die Heimat.
Karl-Hans Kästle, Königsberger Str. 2, 72469 Meßstetten, Tel.
(07431) 6675
eMail: Karl-Hans.Kaestle@t-online.de,
http://schwaebischer-albverein.de/messstetten
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