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Wanderbericht OG Köngen
Frankreich, Cote d'Azur
 
Lohnende Reiseziele zwischen mediterranen Uferpromenaden und faszinierenden Gebirgslandschaften

Nizza war das Ziel am ersten Reisetag der 6-tägigen Busreise an die Côte d' Azur und gleichzeitig das Standquartier für die nächsten Tage. Ein Abendspaziergang entlang der weltberühmten Promenade des Anglais war sehr beeindruckend, auch wenn es sich nüchtern betrachtet um nicht mehr als eine stark befahrene Uferstraße mit zwei neun Meter breiten Fahrbahnen, getrennt durch einen Grünstreifen mit Blumen und Palmen handelt.

Monaco war das Ziel am nächsten Tag. Ein Rundgang durch den Jardin Exotique, den tropischen Garten mit mehreren tausend Kakteenarten bot nebenbei noch einen grandiosen Blick auf das Fürstentum. Rechtzeitig zum Spektakel der Wachablösung war Monaco-Stadt mit dem fürstlichen Palast erreicht. Das Casino Monte Carlo stand ebenfalls auf dem Programm und schon der pompös-verschwenderischen Baustil zeigte, wo der Rubel rollt.

Mit auf dem Programm stand Cannes, die Stadt der Filmfestivals. Und jeder konnte sich die Atmosphäre vor dem Festspielpalast leicht vorstellen, wenn alljährlich im Mai das Kameraklicken der Paparazzi die Ankunft der aufgedonnerten Stars und Starlets untermalt. Durch das Esterel Gebirge mit seinen glutroten Felsen führte die Fahrt weiter nach Saint-Tropez, dem malerischen Küstenstädtchen voller Klischees und dem Liegeplatz für prunkvolle Jachten mit goldenen Türgriffen.

Ein Höhepunkt war die Fahrt entlang der wilden Schluchten des Grand Canyon du Verdon, einer einzigartigen bis zu 700 m tiefen und 6 m engen Klamm.

Das Hinterland von Nizza war das Ziel am letzten Aufenthaltstag. Ein Rundgang durch das hoch über dem Tal thronende das Dörfchen Gourdon beeindruckte ebenso wie der Halt im Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence mit den zahlreichen typisch südfranzösischen Gassen und lauschigen Plätzen.

In der Parfüm-Metropole Grasse gab es noch einen Einblick in die Geschichte und Herstellung der edlen Düfte.

Auf der Heimfahrt blieb noch Zeit für einen Halt an der Via Mala Schlucht. Dort wo vor langer Zeit Naturgewalten und Wegelagerer der spektakulären Reiseroute ihren Namen gaben "Via Mala - der böse Weg", läßt sich heute gut rasten und ein bequemer Weg gibt den Blick frei in die sagenumworbene Schlucht.

 

Ortsgruppe Köngen, Helmut Maisch, Tel. 07024-81986

 


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