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Wanderbericht OG Epfendorf
Schweiz, Saas Fee, Zermatt, Glacier Express
 

Jubiläumsausfahrt des Schwäb. Albvereins Epfendorf
Mittwochswanderer erleben sonnige Tage im Schweizer Wallis

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Mittwochswandergruppe des Schwäbischen Albvereins Epfendorf unternahm diese Gruppe Anfang September einen 3tägigen Ausflug in den Schweizer Kanton Wallis.
Pünktlich um 6 Uhr ging die Reiste der über 40 Teilnehmer los. Die Fahrt führte mit dem Bus zunächst in Richtung Zürich.
Der erste Stop an der Raststätte Kölliken wurde für ein ausgiebiges Sektfrühstück genutzt. Frisch gestärkt ging es dann zügig weiter Richtung Bern, Freiburg und den Genfer See. Vorbei an Montreux wurde bald das Rhonetal erreicht. Hier bekam die Reisegruppe den ersten Vorgeschmack auf die wunderschöne und doch so gegensätzliche Landschaft der Schweiz. Neben den Obstplantagen und Weinbergen, die sich links und rechts der Straße säumten, waren im Hintergrund die Berge, bedeckt vom ewigen Schnee und Eis deutlich zu sehen.
Die kurzweilige Fahrt führte zum ersten Tagesziel - dem bekannten Bergdorf Saas Fee. Das autofreie Dorf, welches über ein einmaliges Wander- und Skigebiet verfügt, wurde von den Mittwochswanderern erkundet. Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee konnte man die herrliche Bergwelt mit den schneebedeckten Viertausendern auf sich wirken lassen.
Die Wanderung von Saas Fee nach Saas Almagell, wo sich das Quartier der Gruppe befand, war schließlich der letzte Programmpunkt des ersten Tages.
Das weltbekannte Bergdorf Zermatt, mit dem einzigartigen Gipfel des Matterhorns im Hintergrund, war am zweiten Tag Ziel der Reise. Schnell erreichte man mit dem Bus den Ausgangsort Täsch, von wo aus die Ausflügler mit dem Pendelzug nach Zermatt fuhr. Zermatt bot den Teilnehmern zwei Möglichkeiten, die Bergwelt vor Ort noch intensiver zu genießen: manche fuhren mit der Bahn zum berühmten Gornergrat mit einer Höhe von 3090 Metern, manche haben sich - ebenfalls mit der Bahn - Suneggen zum Ziel gemacht. Mit dem sprichwörtlichen Bilderbuchwetter und dem stahlblauen Himmel war die Aussicht auf die Bergkulisse mit Matterhorn, Breithorn, Dom, Dent Blanche sowie der Monte Rosa Gruppe ein einmaliges und gewiss unvergessliches Erlebnis.
Nach der Besichtigung des Bergsteigerdorfes Zermatt war noch genügend Zeit vorhanden, um den nahe gelegenen Mattmark-Stausee zu besuchen. Dieser Stausee weist eine Besonderheit vor: die Staumauer ist nicht - wie sonst üblich - aus Beton gegossen. Es handelt sich stattdessen um einen aufgeschütteten Damm, einem sogenannten Erdschüttdamm. Er hat eine Höhe von 120 und eine Länge von 780 Metern.
Der letzte Tag der Reise stand im Zeichen des Glacier-Expresses. Die Fahrt mit der weltbekannten Bahn wurde in Brieg aufgenommen.
Nach dem Streckenabschnitt durch das obere Rhonetal und der Durchfahrt durch den bekannten Furkatunnel begann die äußerst reizvolle Auffahrt zum Oberalppass. Über Disentis und durch die landschaftlich herrliche Vorderrheintalschlucht endete die Bahnfahrt in der Kantonhauptstadt Chur. Mit dem Bus ging die Heimfahrt schließlich weiter nach Konstanz, um dann nahe Radolfzell die Schlusseinkehr abzuhalten.
Rolf Gier überreichte stellvertretend für die begeisterten Reiseteilnehmer den Organisatoren Günter und Irmgard Pfeiffer ein Geschenk und würdigte die überaus gelungene Planung.

Uwe & Gabi Mei


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