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Wanderbericht OG Ehingen
Deutschland, Pfälzer Wald
 

Bei der diesjährigen Wanderwoche des Schwäbischen Albvereines Ehingen (Donau) mit Motto „Über den Tellerrand schauen“ ging es mit 30 Mitgliedern vom 3. bis 7. Sept. 2011 in den Wasgau im Pfälzer Wald.
Die Ankunft in Hinterweidenthal wurde sofort mit dem imposanten Anblick auf den Teufelstisch belohnt. Dieser „Pilzfelsen“ mit seiner ca. 284 Tonnen schweren Tischplatte ruht auf einem 11 Meter hohen Tischfuß. Die anschließende 12 km lange Wanderung entlang des Salzbaches über Salzwoog wurde zum Einlaufen genutzt.
Die erste Bewährungsprobe für die Wanderer wurde der bestens ausgeschilderte „Hauensteiner Schusterpfad“ mit 15 km Wanderstrecke. Nach Erklimmen des Nedingfelsens, dem Besuch der Kapelle beim Karmelkloster ging es weiter zum „Hühnerstein“, einem mit gesicherter Leiter erreichbaren  Aussichtspunkt. Nach Einkehr im Wanderheim „Dicke Eiche“ ging es auf dem Rundweg über das „Winterkirchel“ zurück zum Ausgangspunkt.
Am dritten Wandertag wurde die anspruchsvollste Strecke, der sog. „Dahner Felstenpfad“ bewältigt. Auf dem ständigen bergauf und bergab durch Eichen-, Buchen- und Nadelwälder passierten die Albvereinler zahlreiche Sandsteinformationen mit phantastischen Ausblicken. Dieser Felsenpfad führte nicht nur an Felswänden entlang, sondern sogar durch Felsmassive hindurch. Das gute Wetter machte die Tour zu einem einmaligen Wander- und Naturerlebnis.
Am vorletzten Wandertag ging es an die Wasgauer Seenplatte. Diese Tour wurde trotz ihrer 12 km-Strecke als Erholung empfunden. Anschließend besuchten die Wanderer das sehenswerte Deutsche Schuhmuseum in Hauenstein.
Der letzte Tag wurde trotz anfänglichem Regen für den Annweiler Burgenweg genutzt. Nach dem Aufstieg wurden die Burg Scharfenberg, die Ruine Anebos und als Höhepunkt die geschichtsträchtige Burg Trifels besichtigt.
Nach Einkehr und Rückfahrt ging eine eindrucksvolle Wanderzeit zu Ende, die allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben wird.
Ermöglicht wurden die Touren durch die beiden Wanderführer R. Preisler und G. Heigl, die bereits im Frühjahr im Pfälzer Wald die Wanderwege erkundet haben.
 


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