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Zur diesjährigen viertägigen Wanderfahrt der OG Bonn vom 22. bis 25.
August starteten 31 Teilnehmer unter Leitung des Vorsitzenden Dr.
Walter Geiger in die Südpfalz. Standquartier war Ludwigswinkel bei
Dahn. Dort bieten sich Wanderungen mit unterschiedlichen Anforderungen
für geübte und weniger gute Wanderer. Allen Möglichkeiten gemeinsam
aber sind einmalige geografisch und geologisch geprägte Landschaften.
Auf dem „Skulpturenweg" in Ludwigswinkel grüßten uns z.B.
lebensgroße Tiere, Mönche und Sagengestalten, die aus Baumstämmen
gestaltet wurden. Müde Füße können in dafür speziell
präparierten Bachbetten wieder fit werden. Die Wanderung durch den
Altschlossfelsen zeigt besondere geologische Felsformationen und
bietet schöne Ausblicke auf weitere Felsen bis ins Elsaß. Für eine
abendliche Gaumenfreude war mit einer zünftigen Weinprobe in
Leinsweiler gesorgt, während der nächste Abend dem gemeinsamen
Gesang zur Gitarrenbegleitung Dahner Wanderfreunde gewidmet war.
Im Kerngebiet der einzigartigen Elwetritschen begannen wir am
dritten Tag den Wanderweg am Denkmal für diese Tiere in Dahn, stiegen
allmählich höher zur historisch bedeutsamen Kapelle St. Michael
oberhalb eines Soldatenfriedhofs aus dem 2. Weltkrieg, und konnten
später eine Reihe sagenumwobener Felsen sehen. Bei den Erklärungen
des ortskundigen Führers mußte man allerdings aufpassen, was, z.B.
beim Jungfernsprung, Dichtung und was Wahrheit ist. Mit der Burg
Altdahn bestiegen wir eine restaurierte Burgruine zum Anfassen.
Mittagsrast wurde unter schattigen Bäumen am gastronomisch gut
geführten Pfälzerwaldvereinshaus „Schneiderfeld" gemacht.
Den Abschluß am letzten Tag bildete eine Besichtigung der
historischen Altstadt von Wissembourg mit anschließendem rustikalen
Mittagessen ein einem Winzerhof in Niederotterbach an der südlichen
Weinstraße.
Eine solche Wanderfahrt fern der Heimat kann nur durch Ortskundige
erfolgreich gestaltet werden. So hatten Mitglieder der Ortsgruppe Dahn
des Pfälzerwaldvereins umsichtig die Programmgestaltung und die
örtlichen Führungen übernommen. Ihnen gebührt großer Dank für
diese Form der Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein, wodurch
neue Kontakte geknüpft wurden.
Dr. Horst Hennemann,
Pressewart,
Telefon und Fax 02244/2681
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