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Oststeiermark – Altes Land
Von den1700ern
Hochlantsch und Hochwechsel bis zur Pannonischen Tiefe hinab zeigt
die Oststeiermark im Kleinen eine landschaftliche und kulturelle
Vielfalt, wofür die Steiermark in ihrer bunt schillernden Gesamtheit
steht.
Eine archaisch bedingte Gesamtheit: denn wie die Ausgrabungen am
Kulm, dem „Heiligen Rigi“ zeigen, begann hier vor rund 6500 Jahren
die Besiedlung am Rande des christlichen Abendlandes.
Anfang Juni
startete eine Gruppe von 45 Teilnehmern mit dem Bus auf die 600km
lange Reise in die Oststeiermark. Über München, durch’s
Salzkammergut, durch die Waldheimat von Peter Rosegger erreichte man
am späten Nachmittag das Posthotel Thaller in Anger im Apfelland.
Bei bestem
Wanderwetter ging es dann am 2.Tag in das „Steirische Vulkanland“.
Auf dem Rücken der Vulkane ging es dann 2 1/2Std. durch die
„Steirische Toskana“ von Lödersdorf zur Riegersburg. Nach einer
kräftigen Jause im Buschenschank Bernhart stand dann unter der
Führung v. Günther Mayerhofer die Eroberung der „stärksten Festung
der Christenheit“ der Riegersburg an. Dieses 850 Jahre alte Bauwerk
zählt zu den schönsten Burgen der Welt. Stolz thront sie auf dem
482m hohen, steilen Vulkanfelsen. Als unbezwingbar galt sie über
Jahrhunderte.
Am 3.Tag war
Kondition angesagt: das steirische Almenland- das größte
zusammenhängende Almweidegebiet Europas. Während die eine Gruppe den
gesamten Almenlandwanderweg ging; v. Teichalmsee zum Windrad’l am
Plankogel bis zum Holzschuh auf der Brandlucken (15km ↕500m),
stellte sich der andere Teil der Herausforderung unter der Führung
v. unserem Wirt: Trittsicherheit war gefragt u.1200 Höhenmeter waren
zu überwinden – durch die Bärenschützklamm auf den Hochlantsch!
Am 4. Tag Kultur
pur! Zuerst ging es in die Weststeiermark nach Bärnbach zur
„Barbarakirche“, 1987/88 v. Friedensreich Hundertwasser umgestaltet
u. z. „Mosesbrunnen“ v. Prof. Ernst Fuchs. Weiter nach Thal, d.
Heimat v. Arnold Schwarzenegger zur Kirche „ St.Jakob“v. Prof.
.Fuchs. Am Nachmittag gab es dann eine Führung durch die
wunderschöne Landeshauptstadt Graz. Mit der Standseilbahn ging’s
dann hinauf auf den Schlossberg. Der Blick über die rote
Ziegeldachlandschaft mit ihren dunklen Altersflecken ist traumhaft.
Stattliche Bauten unterschiedlichster Kunstepochen drängen sich rund
um den grünen Hügel.
Am 5.Tag ging es
dann durch die Raabklamm, mit 17km die längste Schlucht Österreichs.
Schluchten, rauschendes Wasser, steile Felswände und alte Mühlen
zeugen von der Unberührtheit dieser romantischen Klamm.(Die große
Klamm wurde in das „Natura 2000“ Netzwerk der EU aufgenommen)
Der sechste Tag
galt dem „Weinweg der Sinne“. Bei heißen Temperaturen ging es
v.St.Anna am Aigen (Klöcher Weinstrasse) 14km schweißtreibend bergab
u. bergauf bis zum Grenzlandhof. Zu Fuß o. p.Bus ging es dann zurück
nach St Anna in die Vinothek zu einem feuchtfröhlichen Ausklang der
Woche.
Abschied nehmen
hieß es am 7.Tag. Durch die Alpenwelt des Dachsteins, Salzburg ging
es wieder nach Hause. Das Ende der Wanderfahrt ließ man bei
„Christine“ im Hotel Linde in Langenau ausklingen.
Kontaktadresse:
Claudia Kolossa, Alter Ettlenschießerweg 21, 73340 Amstetten
Tel.:07331 / 7278
Email:
kolossa.amstetten@freenet.de
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