| Es war eine wirklich bedeutsame Zusammenkunft an jenem 13. August
1888 im Gartenhaus des "Waldhorns" zu Plochingen in der
Geburtsstunde unseres Albvereins. Lauter, wie es so schön heißt
"gestandene Männer" trafen sich, sie kamen aus den
verschiedenen Verschönerungsvereinen der Städte an der Alb, auch
aus Geislingen, um zu beraten, wie die Arbeit besser
zusammengeführt werden könne. Denn die Bemühungen endeten stets
an der Gemarkungsgrenze, das galt für Spazierwege ebenso, wie für
Schutzhütten, Aussichtspunkte und all das, was man damals unter
"Erschließung" für den Spaziergänger und Wanderer
verstand. Man wollte sich anfangs freilich, nachdem der Albverein
ins Leben gerufen worden war, nur auf den Bereich des Albtraufes
beschränken, aber schon bald zeigte sich die Notwendigkeit, auch
die gesamte Alb und deren Vorland im Norden und Süden in das
Arbeitsgebiet des neuen Vereins einzubeziehen.
Männer der ersten Stunde waren Dr. med. Valentin Salzmann,
Rechtsanwalt Ernst Camerer und Redakteur Bechtle aus Esslingen.
Oberreallehrer Maurer und Apotheker Hölzle aus Kirchheim/Teck.
Apotheker Dr. Koch und Oberförster Muff aus Neuffen,
Oberamtsbaumeister Koch aus Nürtingen, Kunstgärtner Rall aus
Eningen unter Achalm. Professor Eugen Nägele und Oberamtsrichter
von Martens aus Geislingen/Steige und Oberförster Bolinger aus
Reutlingen.
Die 12 Gründer des
Schwäbischen Albvereins
weiter mit Teil 2
|