| Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde, ich stelle fest, dass
zu unserer Mitgliederversammlung nach § 10 unserer Satzung unter
Einhaltung der Mindestfrist durch Bekanntmachung in Heft 2/00 der Blätter
des Schwäbischen Albvereins eingeladen wurde. Zu meinem
Jahresbericht verweise ich auch auf die Veröffentlichung in Heft
3/00. Sie ersehen daraus, dass auch das vergangene Wanderjahr
ereignis- und erfolgreich für unseren Verein war und unser Verein
nach wie vor eine wichtige Stellung im Vereinsleben unseres Landes
wahrnimmt. Durch die am 12. Juni 1999 von der Landesregierung mit
den Baden-Württembergischen Wandervereinen abgeschlossene
Vereinbarung wird dies noch einmal besonders unerstrichen und die
Bedeutung unserer Vereinstätigkeit für eine nachhaltige
Entwicklung des Landes besonders herausgestellt. Die
Wanderorganisationen haben sich dabei zum Schutz von Natur und
Umwelt und zu einem Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung des
Landes Baden-Württemberg verpflichtet. Ich meine eine wegeisende
Vereinbarung die es nun mit Leben zu erfüllen gilt.
Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich die Wanderpläne
unserer Ortsgruppen durchsehe über die Vielfalt der Angebote und über
den Ideenreichtum mit dem sie unseren Vereinszielen gerecht werden.
Der Schwäbische Albverein ist ein Heimatverein im besten Sinne.
Ich freue mich, dass die negative Betrachtung des Wortes Heimat
immer mehr verschwindet, unsere Bürger sich wieder mehr bei aller
Weltoffenheit darüber im klaren werden, was es für uns Menschen
bedeutet eine Heimat zu haben und sich mit ihr zu identifizieren.
Daraus erwächst dann auch die Verpflichtung sich für deren Natur
und ihren Schutz einzusetzen und heimische Kultur zu pflegen, weil
es wichtig für das Verständnis unserer Zeit ist zu wissen, wie
sich die Dinge in der Vergangenheit entwickelt haben und wo wir
herkommen.
So sehen wir auch das Wandern auf unseren markierten und
vorbildlich unterhaltenen Wanderwegen. Neben körperlicher und
geistiger Betätigung und Entspannung gehört eben auch immer wieder
die Auseinandersetzung mit unsrem Lebensraum und den Lebensumständen,
um so auch zukunftsgewappnet zu sein.
Man spricht immer wieder von einer gewissen Vereinsmüdigkeit
unserer Gesellschaft und längerfristige Bindungen in Vereinen
werden vielfach abgelehnt. Dagegen müssen wir uns stemmen. Wenn wir
die Leistungen unseres Vereins nachhaltig sichern wollen müssen wir
unseren Mitgliederstand nicht nur halten, sondern auch vergrößern
(z. Zt. sind es genau 120 054). Dies wird ein Schwerpunkt unserer
Arbeit in den nächsten Jahren sein. Es erfordert aber viel Überzeugungsarbeit,
zu der nicht alle Ortsgruppen in der Lage sind. Immer noch
rekrutieren sich unsere Mitglieder zu einem großen Teil aus den
alteingesessenen Bürgern unseren Gemeinden. Wir wollen in Zukunft
auch an die neu zugezogenen Bürger herantreten und ihnen helfen in
ihrer neuen Wohngemeinde heimisch zu werden wie dies vorbildlich
nach dem 2. Weltkrieg mit den Heimatvertriebenen gelungen ist.
Unser Verein wird immer wieder als überaltert dargestellt. Natürlich
haben wir einen hohen Prozentsatz älterer Mitglieder die sich bei
uns wohlfühlen und um die wir uns gerne kümmern. Aber wir haben
auch
9 % jugendliche Mitglieder die vielfach über die Arbeit mit
jungen Familien zu uns kommen. Ich meine eine erfreuliche Sache, die
es weiter auszubauen gilt.
Beim Wandern nimmt die Spezialisierung zu. Seniorenwanderungen,
Wanderungen für junge Familien und Radwanderungen steigen in der
Bedeutung von Jahr zu Jahr. Zum Wandern gehört ein besonderer
Erlebniswert, je nach Alter und Anspruch der Teilnehmer. Deswegen
ist die Wanderführerausbildung außerordentlich wichtig. In der
Zwischenzeit konnte die erste Lehrgangsserie nach der neuen Wanderführerausbildung
abgeschlossen werden und die staatlich geförderte und anerkannte
Ausbildung erfreut sich immer größerer Nachfrage.
Durch den Sturm Lothar am 2. Weihnachtsfeiertag sind in unserem
Land unermessliche Schäden, vor allem im Wald, aber auch an Gebäuden
entstanden. Zahlreiche Wanderwege wurden unpassierbar. Die Aufräumungsarbeiten
sind noch voll im Gange und werden auch noch einige Zeit andauern.
Trotzdem sind die meisten für uns wichtigen Wanderwege bereits
wieder passierbar. Hier ein besonderes Dankeschön an die
Forstverwaltung. Für unsere Wegwarte besteht aber nun die Aufgabe
die Wegmarkierungen wieder zu ergänzen und beschädigte oder nicht
mehr vorhandene Wegtafeln zu ersetzen. Ihnen gebührt für ihre
vorbildliche Arbeit ein besonderes Lob.
Als Schwerpunkt für die nächsten Jahren bei der Wegearbeit
haben wir uns vorgenommen unsere markierten Wege noch mehr von den
asphaltierten Straßen wegzuverlegen.
Um die vielfältigen Anforderungen, die in modernen Formen an das
Wandern gestellt werden besseres leisten zu können, haben sich der
Schwarzwaldverein und der Schwäbische Albverein entschlossen eine
gemeinsame Wanderakademie zu bilden, die sich um die
Weiterentwicklung des Wanderns und aller damit zusammenhängender
Fragen, sowie um die Aus- und Fortbildung der Wanderführung kümmern
soll. Das Land hat dafür Fördermittel zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Dank Herr Ministerialdirigent Halder .
Immer wichtiger wird in unserem Verein die Naturschutzarbeit und sie
kann sich bei über 1100 Pflegeeinsätze im Jahr und rund 20000
beteiligten Mitgliedern, mit 1000 Steifengängern Naturschutzwarten
in unseren Ortsgruppen wirklich sehen lassen. Dieser Einsatz bewirkt
für den Artenschutz und das Bild unserer heimischen Landschaft sehr
viel und erscheint mir wichtiger als die oft polemisierenden Äußerungen
zur Naturschutzpolitik durch andere Verbände . Wir müssen
allerdings darauf auch immer wieder in der Öffentlichkeit
hinweisen, die vielfach meint, BUND und NABU seien die echten und
alleinige Naturschützer. Wir brauchen uns nicht zu verstecken!
Mit Sorge sehe ich, dass BUND und NABU sich aus dem
Landesnaturschutzverband zurückgezogen haben und damit die
seitherige Koordinierung der Arbeit privater Naturschutzverbände
sicher schwieriger wird. Es bleibt abzuwarten wie sich dieses
auswirkt.
Mit Sorge sehe ich auch, dass es immer schwieriger wird, junge
Leute für die Naturschutzarbeit zu begeistern. Dem müssen wir ein
besonderes Augenmerk widmen. Die Regierungspräsidien haben auch im
vergangenen Jahr einige neue Naturschutzgebiete ausgewiesen, dazu
gehört auch der Teckberg. Wir freuen uns darüber und hoffen natürlich
sehr, dass auch in Zukunft naturschutzwichtige Gebiete unter
besonderen Schutz gestellt werden, auch wenn dies nicht immer auf
besondere Begeisterung bei Gemeinden und Grundeigentümern stößt.
Echte Einschränkungen in der Bewirtschaftung der Grundstücke die
über die Sozialpflichtigkeit hinausgehen, müssten eben mit öffentlichen
Mitteln ausgeglichen werden.
Lassen Sie mich auch noch ein Wort zum in der Öffentlichkeit
bereits angesprochenen geplanten Naturpark Schwäbische Alb sagen.
Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge ganz besonderer Art mit
einer vielseitigen wunderschönen Landschaft. Sie ist ein altes
Kulturland mit einem Wechsel von Wald und Feld, einer besonderen
traditionellen Landwirtschaft und von hohem Erholungswert vor allem
für die Naherholung der Bevölkerung des Mittleren Neckarraums. Sie
ist nach unserer und vieler anderer Ansicht geradezu prädestiniert
für einen Naturpark der die vielfältigen Interessen zu einem vernünftigen
Ausgleich zusammenführt, zu einem Miteinander von Naturschutz und
Landschaftspflege, Land- und Forstwirtschaft und Erholung. Gerade
die Lage zum Mittleren Neckarraum wäre auch eine große Chance für
die Selbstvermarktung landwirtschaftlicher Produkte einer naturnahen
Landwirtschaft der Alb. Ansätze dazu gibt es. Ein Naturpark könnte
die große Klammer sein für die Natur- und
Landschaftsschutzgebiete, Plenumgebiete und Erholungsschwerpunkte,
die je für sich in besonderer Weise entwickelt werden könnten. Ich
bin sehr dankbar, dass die beiden Regierungspräsidien in Tübingen
und Stuttgart die Dinge in die Hand genommen haben. Hoffentlich
ergeben sich nicht zuviel wenn und aber und Widerstände.
Wir fordern, dass die Gespräche zügig fortgesetzt werden und
wir bitten Sie, Frau Ministerin, klarzustellen, dass die sehr begrüßenswerte
Ausscheidung weiterer Plenumgebiete durch einen Naturpark nicht
behindert wird. Am Geld darf dies nicht scheitern.
Schließlich möchte ich noch darauf hinweisen, dass wir mit dem
Schopflocher Naturschutzzentrum eine enge Zusammenarbeit vereinbart
haben, die in den nächsten Jahren hoffentlich auch zu
entsprechenden Ergebnissen führt.
Wie im letzten Jahr muss auch wieder auf zwei Dinge hinweisen die
sich nicht positiv sondern negativ verändert haben. Das ist einmal
der immer noch zunehmende Umfang des Güterverkehrs auf der Straße
der eine weltliche Ursache auch für die Luftverschmutzung ist.
Luftverschmutzung und Klimaveränderung hängen ganz sicher
zusammen. Ein diesbezügliches Schreiben an das Verkehrsministerium
ist leider mit einem Kanzleitrost und dem Hinweis auf
wirtschaftliche Notwendigkeiten und internationale Gegebenheiten
beantwortet worden.
Und zum zweiten macht uns nach wie vor große Sorge die
Bodenversiegelung die auch in unserem Land eine schreckliche Rolle
spielt. 13 Hektar sind es täglich die der Natur verloren gehen. Das
kann doch so nicht weitergehen. Ich fordere deswegen alle
Verantwortlichen auf, sich nachdrücklich um dieses Thema zu kümmern.
Auch die Windenergieanlagen sind nach wie vor in umstrittener
Diskussion. Die Haltung des Schwäbischen Albvereins ist vielfach
verkannt worden. Wir sind nicht gegen alternative Energieformen,
wobei wir allerdings meinen, dass die Ausnützung solarer Energie im
Vordergrund stehen muss. Windenergieanlagen und das hat auch ein
Verwaltungsgerichtsurteil bestätigt, können die Landschaft in
erheblichem Umfang verschandeln. Die Auswahl möglicher Standorte für
den Bau muss also sorgfältig und unter Berücksichtigung dieses
Umstandes erfolgen. Es kann doch einfach nicht sein, dass der ganze
Albrand der natürlich am windhäufigsten ist, mit 100 Meter hohen
Windtürmen vollgepflastert wird. Wir meinen vielmehr, dass man
ausgewählte Standorte suchen muss, in denen man sogenannte
Windparks anlegen kann. Eine Zusammenfassung zu einigen
Schwerpunktanlagen erscheint uns landschaftlich erträglich zu sein.
Gewendet haben wir uns aber gegen die sogenannte Privilegierung die
letztendlich die Genehmigungszuständigkeit auf die Gemeinden
verlagert.
Schließlich möchte ich auch noch die FFH-Gebiete erwähnen
deren Gebietskulisse jetzt vorliegt, nachdem sich das Land viel Zeit
gelassen hat mit der Ausarbeitung. Ganz offensichtlich war die
Brisanz nicht erkannt worden. Es fällt mir im Moment noch schwer
dazu Stellung zu nehmen. Etwas verwundert bin ich allerdings wie
wenige Gebiete im nordöstlichen Landesteil ausgewiesen sind. Hoffen
wie, dass sich gegen die genannten Gebiete nicht zuviel Widerstand
bildet. Eines ist allerdings festzustellen: Der Stellenwert von
Natur- und Umweltschutz ist zurückgegangen. Aber Politik und
Verwaltung sind ein Spiegelbild des Bevölkerungsverhaltens. Wir müssen
deswegen unsere Mitbürger immer wieder wachrütteln und auf die
Bedeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen hinweisen.
Die Kulturarbeit hat auch im letzten Jahr weiter an Bedeutung
gewonnen, wobei der Volkstanz und die Arbeit um schwäbische Musik
einen besonders hohen Stellenwert haben und auch zu vielen
internationalen Kontakten führen. Ein herzliches Dankeschön vor
allem an den Volkstanzrat. Manfred Stingel an seiner Spitze
engagiert sich ja auch besonders verdienstvoll um das Schwäbische
Kulturarchiv.
Bei Hauptkulturwart Wanderfreund Fritz Schray ist kaum
vorstellbar, dass er sich leider aus dieser Arbeit altersbedingt
etwas mehr zurückziehen will. Er wird uns, wenn es soweit kommt
sehr fehlen.
Die Schriftleitung durch Prof. Theo Müller für unsere
Albvereinsblätter endete mit dem Jahr 1999. Einige Veränderungen
im Erscheinungsbild wurden in die Wege geleitet, ab dem nächsten
Jahr mit noch mehr Farbe. Prof. Müller hat die Herausgabe neuer
Wanderbücher in der Reihe Natur-Heimat-Wandern fortgesetzt und in
den nächsten Tagen werden wir eine Neuauflage des Bands Naturpark
Schwäbisch-Fränkischer Wald der Öffentlichkeit vorstellen.
Das wunderschöne Buch „Die Pflanzenwelt der Schwäbischen
Alb" ist in der Erstauflage in der Zwischenzeit weitgehend
verkauft. Die zweite Auflage ist in Vorbereitung.
Ich meine, das Albvereinsblatt und unsere Bücher sind besonders
auch Bindeglieder zu unseren älteren Mitgliedern, die an den
Veranstaltungen der Ortsgruppe nicht mehr so teilnehmen können wie
gewünscht.
Ich danke den neuen Schriftleitern der Albvereinsblätter, dem
Ehepaar Walter/Pfündel sehr herzlich, dass die Umstellung auf die
neue Schriftleitung ohne irgendwelche großen Probleme verlief.
Herzlich danke ich Ihnen und Frau Walzer auch für die Hilfe bei
der Umgestaltung des Albvereinsmuseum im Schloss Urach.
Ich komme zum Haushalt und den Finanzen.
Der Haushalt wird Ihnen ja im Anschluss vorgestellt. Er konnte
nur mit Mühe auch im vergangenen Jahr wieder ausgeglichen werden
und eine Reihe von notwendigen und wünschenswerten Maßnahmen
mussten zurückgestellt werden. Deshalb hat sich der Hauptausschuss
bei zwei Tagungen mit der Frage der Beitragserhöhung beschäftigt
und schließlich gestern beschlossen, den Beitrag ab dem Jahr 2001
zu erhöhen. Ich bitte dafür um Verständnis. Diese Maßnahme fällt
dem Vorstand nicht leicht. Sie ist aber unumgänglich um die
Funktionsfähigkeit unseres Vereins zu gewährleisten. Es ist mir
deswegen wichtig, dass die Mitglieder über die Verwendung der
Mittel genau Bescheid wissen und ich verweise auf die Veröffentlichung
in Heft 3/00.
Die mit der Umweltumlage mitfinanzierten Maßnahmen sind
inzwischen abgeschlossen. Weiteren Investitionen sind bei unseren
Bauten notwendig. Das stößt nicht immer auf Verständnis bei
unseren Mitgliedern. Wir sind aber der Meinung, dass unser Verein
eine Reihe von Wanderheimen unterhalten muss und dass diese auch
einigermaßen den modernen Ansprüchen genügen müssen.
Den Bewirtschaftungsvereinen und ihren Mitgliedern, die sich um
die nichtverpachteten Wanderheime kümmern, danke ich ganz besonders
für ihren Einsatz.
Ich sichere Ihnen zu, dass Vorstand und Hauptausschuss sehr
darauf bedacht sind, sorgfältig und verantwortungsbewusst mit dem
Geld, dass Sie über Ihren Mitgliedsbeitrag uns zur Verfügung
stellen umzugehen.
Auf die Jugend wird Wanderfreund Reckerzügl nachher eingehen.
Die Jugendarbeit ist wichtig und ist ein Prüfstein für unseren
Verein ob er noch zeitgemäß ist. Leider war die Jugendgeschäftsstelle
einige Zeit durch Personalwechsel unterbesetzt. In der Zwischenzeit
ist sie aber wieder voll funktionsfähig und berät die Ortsgruppen
gerne, ebenso wie unser Hauptfachwart für die Familienarbeit Roland
Luther, wie man jugendgerechte Veranstaltungen gestalten und eine
effektive Jugendarbeit aufbauen kann.
Mit Schwäbischem Heimatbund, Schwarzwaldverein und dem
Landesdenkmalamt zusammen haben wir uns bereit erklärt bei der
Erfassung der Kleindenkmale in unserem Land mitzuwirken. In der
Zwischenzeit ist ein Modellprojekt im Alb-Donau-Kreis durch
Wanderfreund Siehler durchgeführt worden und steht vor der Veröffentlichung.
Ich bitte die Aktion die nun landesweit anlaufen wird, zu unterstützen.
Bei unserer flächendeckenden Präsens in unserem Vereinsgebiet und
der genauen Kenntnis der örtlichen Verhältnisse sind die
Wandervereine geradezu prädestiniert hier mitzuarbeiten. Ich rufe
deswegen fachkundige Mitglieder und Freunde unseres Vereins die sich
auf diesem Gebiet auskennen auf, sich für diese Aktion zur Verfügung
zu stellen.
Der Europäische Wanderverband plant im Jahr 2001 eine
Stafettenwanderung nach Straßburg. Wir werden uns daran beteiligen
und ich hoffe natürlich vor allem, dass bei der Schlusskundgebung
in Straßburg die europäischen Rang haben wird, der Albverein auch
entsprechend vertreten sein wird.
Seit neuestem ist der Schwäbische Albverein der über die Jugend
und einigen Ortsgruppen schon länger im Internet vertreten war, nun
mit einer eigenen Homepage präsent. Dafür dem Arbeitskreis
Internet herzlichen Dank.
Lassen Sie mich schließen. Ich sehe mit Zuversicht in die
Zukunft unseres Schwäbischen Albvereins im neuen Jahrtausend. Unser
Land und unsere Zeit brauchen ihn mehr denn je. Allen Mitgliedern
und Freunden habe ich für die Treue zu unserem Verein und denen im
Ehrenamt Tätigen für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Es
ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Wanderfreundinnen
und Wanderfreunde unermüdlich einsetzen unsere Ziele in die Tat
umzusetzen und damit einen wesentlichen Beitrag, der allen Bürgern
unseres Landes zugute kommt zu leisten.
Mein Dank gilt ganz besonders meinen beiden Stellvertretern Günther
Hecht und Theo Müller, dem erweiterten Vorstand, den
Hauptfachwarten die vom Hauptausschuss neu bestätigt wurden und den
Beisitzern, die sich wieder zur Verfügung gestellt haben und
vorbildlich mitarbeiten. Mein Dank gilt auch den Mitarbeitern der
Hauptgeschäftsstelle und letztendlich allen Mitgliedern des Schwäbischen
Albvereins für ihre Treue zu unserem Verein.
Ich danke den Verantwortlichen vom Rems-Murr-Gau und den
Ortsgruppen der Gesamtstadt Waiblingen für die Durchführung der
Hauptversammlung. Es wird vieles geleistet in unserem Verein. Ich
hoffe natürlich, dass dies auch in Zukunft so bleibt und bitte um
Ihre Unterstützung. Im Zusammenhang mit der Beitragserhöhung habe
ich viele Briefe bekommen. Ich bin dafür dankbar, denn es
interessiert mich immer, was unsere Mitglieder denken. Unser Schwäbischer
Albverein ist ein unabhängiger Verein, parteipolitisch neutral, der
Tradition verbunden und Neuem aufgeschlossen, treu dem Goethewort
„denn keine Zeit und keine Macht zerstückelt geprägte Form die
lebend sich entwickelt".
Tragen Sie alle zu dieser lebendigen Entwicklung bei.
Ich danke Ihnen. Meine besten Wünsche gelten Ihnen, Ihren
Ortsgruppen und natürlich unserem ganzen Schwäbischen Albverein.
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