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"Rückblicke"

Bericht von Präsident Peter Stoll
anläßlich der Hauptversammlung 2000
in Waiblingen
  
Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde, ich stelle fest, dass zu unserer Mitgliederversammlung nach § 10 unserer Satzung unter Einhaltung der Mindestfrist durch Bekanntmachung in Heft 2/00 der Blätter des Schwäbischen Albvereins eingeladen wurde. Zu meinem Jahresbericht verweise ich auch auf die Veröffentlichung in Heft 3/00. Sie ersehen daraus, dass auch das vergangene Wanderjahr ereignis- und erfolgreich für unseren Verein war und unser Verein nach wie vor eine wichtige Stellung im Vereinsleben unseres Landes wahrnimmt. Durch die am 12. Juni 1999 von der Landesregierung mit den Baden-Württembergischen Wandervereinen abgeschlossene Vereinbarung wird dies noch einmal besonders unerstrichen und die Bedeutung unserer Vereinstätigkeit für eine nachhaltige Entwicklung des Landes besonders herausgestellt. Die Wanderorganisationen haben sich dabei zum Schutz von Natur und Umwelt und zu einem Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung des Landes Baden-Württemberg verpflichtet. Ich meine eine wegeisende Vereinbarung die es nun mit Leben zu erfüllen gilt.

Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich die Wanderpläne unserer Ortsgruppen durchsehe über die Vielfalt der Angebote und über den Ideenreichtum mit dem sie unseren Vereinszielen gerecht werden.

Der Schwäbische Albverein ist ein Heimatverein im besten Sinne. Ich freue mich, dass die negative Betrachtung des Wortes Heimat immer mehr verschwindet, unsere Bürger sich wieder mehr bei aller Weltoffenheit darüber im klaren werden, was es für uns Menschen bedeutet eine Heimat zu haben und sich mit ihr zu identifizieren. Daraus erwächst dann auch die Verpflichtung sich für deren Natur und ihren Schutz einzusetzen und heimische Kultur zu pflegen, weil es wichtig für das Verständnis unserer Zeit ist zu wissen, wie sich die Dinge in der Vergangenheit entwickelt haben und wo wir herkommen.

So sehen wir auch das Wandern auf unseren markierten und vorbildlich unterhaltenen Wanderwegen. Neben körperlicher und geistiger Betätigung und Entspannung gehört eben auch immer wieder die Auseinandersetzung mit unsrem Lebensraum und den Lebensumständen, um so auch zukunftsgewappnet zu sein.

Man spricht immer wieder von einer gewissen Vereinsmüdigkeit unserer Gesellschaft und längerfristige Bindungen in Vereinen werden vielfach abgelehnt. Dagegen müssen wir uns stemmen. Wenn wir die Leistungen unseres Vereins nachhaltig sichern wollen müssen wir unseren Mitgliederstand nicht nur halten, sondern auch vergrößern (z. Zt. sind es genau 120 054). Dies wird ein Schwerpunkt unserer Arbeit in den nächsten Jahren sein. Es erfordert aber viel Überzeugungsarbeit, zu der nicht alle Ortsgruppen in der Lage sind. Immer noch rekrutieren sich unsere Mitglieder zu einem großen Teil aus den alteingesessenen Bürgern unseren Gemeinden. Wir wollen in Zukunft auch an die neu zugezogenen Bürger herantreten und ihnen helfen in ihrer neuen Wohngemeinde heimisch zu werden wie dies vorbildlich nach dem 2. Weltkrieg mit den Heimatvertriebenen gelungen ist.

Unser Verein wird immer wieder als überaltert dargestellt. Natürlich haben wir einen hohen Prozentsatz älterer Mitglieder die sich bei uns wohlfühlen und um die wir uns gerne kümmern. Aber wir haben auch

9 % jugendliche Mitglieder die vielfach über die Arbeit mit jungen Familien zu uns kommen. Ich meine eine erfreuliche Sache, die es weiter auszubauen gilt.

Beim Wandern nimmt die Spezialisierung zu. Seniorenwanderungen, Wanderungen für junge Familien und Radwanderungen steigen in der Bedeutung von Jahr zu Jahr. Zum Wandern gehört ein besonderer Erlebniswert, je nach Alter und Anspruch der Teilnehmer. Deswegen ist die Wanderführerausbildung außerordentlich wichtig. In der Zwischenzeit konnte die erste Lehrgangsserie nach der neuen Wanderführerausbildung abgeschlossen werden und die staatlich geförderte und anerkannte Ausbildung erfreut sich immer größerer Nachfrage.

Durch den Sturm Lothar am 2. Weihnachtsfeiertag sind in unserem Land unermessliche Schäden, vor allem im Wald, aber auch an Gebäuden entstanden. Zahlreiche Wanderwege wurden unpassierbar. Die Aufräumungsarbeiten sind noch voll im Gange und werden auch noch einige Zeit andauern. Trotzdem sind die meisten für uns wichtigen Wanderwege bereits wieder passierbar. Hier ein besonderes Dankeschön an die Forstverwaltung. Für unsere Wegwarte besteht aber nun die Aufgabe die Wegmarkierungen wieder zu ergänzen und beschädigte oder nicht mehr vorhandene Wegtafeln zu ersetzen. Ihnen gebührt für ihre vorbildliche Arbeit ein besonderes Lob.

Als Schwerpunkt für die nächsten Jahren bei der Wegearbeit haben wir uns vorgenommen unsere markierten Wege noch mehr von den asphaltierten Straßen wegzuverlegen.

Um die vielfältigen Anforderungen, die in modernen Formen an das Wandern gestellt werden besseres leisten zu können, haben sich der Schwarzwaldverein und der Schwäbische Albverein entschlossen eine gemeinsame Wanderakademie zu bilden, die sich um die Weiterentwicklung des Wanderns und aller damit zusammenhängender Fragen, sowie um die Aus- und Fortbildung der Wanderführung kümmern soll. Das Land hat dafür Fördermittel zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank Herr Ministerialdirigent Halder .
Immer wichtiger wird in unserem Verein die Naturschutzarbeit und sie kann sich bei über 1100 Pflegeeinsätze im Jahr und rund 20000 beteiligten Mitgliedern, mit 1000 Steifengängern Naturschutzwarten in unseren Ortsgruppen wirklich sehen lassen. Dieser Einsatz bewirkt für den Artenschutz und das Bild unserer heimischen Landschaft sehr viel und erscheint mir wichtiger als die oft polemisierenden Äußerungen zur Naturschutzpolitik durch andere Verbände . Wir müssen allerdings darauf auch immer wieder in der Öffentlichkeit hinweisen, die vielfach meint, BUND und NABU seien die echten und alleinige Naturschützer. Wir brauchen uns nicht zu verstecken!

Mit Sorge sehe ich, dass BUND und NABU sich aus dem Landesnaturschutzverband zurückgezogen haben und damit die seitherige Koordinierung der Arbeit privater Naturschutzverbände sicher schwieriger wird. Es bleibt abzuwarten wie sich dieses auswirkt.

Mit Sorge sehe ich auch, dass es immer schwieriger wird, junge Leute für die Naturschutzarbeit zu begeistern. Dem müssen wir ein besonderes Augenmerk widmen. Die Regierungspräsidien haben auch im vergangenen Jahr einige neue Naturschutzgebiete ausgewiesen, dazu gehört auch der Teckberg. Wir freuen uns darüber und hoffen natürlich sehr, dass auch in Zukunft naturschutzwichtige Gebiete unter besonderen Schutz gestellt werden, auch wenn dies nicht immer auf besondere Begeisterung bei Gemeinden und Grundeigentümern stößt. Echte Einschränkungen in der Bewirtschaftung der Grundstücke die über die Sozialpflichtigkeit hinausgehen, müssten eben mit öffentlichen Mitteln ausgeglichen werden.

Lassen Sie mich auch noch ein Wort zum in der Öffentlichkeit bereits angesprochenen geplanten Naturpark Schwäbische Alb sagen. Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge ganz besonderer Art mit einer vielseitigen wunderschönen Landschaft. Sie ist ein altes Kulturland mit einem Wechsel von Wald und Feld, einer besonderen traditionellen Landwirtschaft und von hohem Erholungswert vor allem für die Naherholung der Bevölkerung des Mittleren Neckarraums. Sie ist nach unserer und vieler anderer Ansicht geradezu prädestiniert für einen Naturpark der die vielfältigen Interessen zu einem vernünftigen Ausgleich zusammenführt, zu einem Miteinander von Naturschutz und Landschaftspflege, Land- und Forstwirtschaft und Erholung. Gerade die Lage zum Mittleren Neckarraum wäre auch eine große Chance für die Selbstvermarktung landwirtschaftlicher Produkte einer naturnahen Landwirtschaft der Alb. Ansätze dazu gibt es. Ein Naturpark könnte die große Klammer sein für die Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Plenumgebiete und Erholungsschwerpunkte, die je für sich in besonderer Weise entwickelt werden könnten. Ich bin sehr dankbar, dass die beiden Regierungspräsidien in Tübingen und Stuttgart die Dinge in die Hand genommen haben. Hoffentlich ergeben sich nicht zuviel wenn und aber und Widerstände.

Wir fordern, dass die Gespräche zügig fortgesetzt werden und wir bitten Sie, Frau Ministerin, klarzustellen, dass die sehr begrüßenswerte Ausscheidung weiterer Plenumgebiete durch einen Naturpark nicht behindert wird. Am Geld darf dies nicht scheitern.

Schließlich möchte ich noch darauf hinweisen, dass wir mit dem Schopflocher Naturschutzzentrum eine enge Zusammenarbeit vereinbart haben, die in den nächsten Jahren hoffentlich auch zu entsprechenden Ergebnissen führt.

Wie im letzten Jahr muss auch wieder auf zwei Dinge hinweisen die sich nicht positiv sondern negativ verändert haben. Das ist einmal der immer noch zunehmende Umfang des Güterverkehrs auf der Straße der eine weltliche Ursache auch für die Luftverschmutzung ist. Luftverschmutzung und Klimaveränderung hängen ganz sicher zusammen. Ein diesbezügliches Schreiben an das Verkehrsministerium ist leider mit einem Kanzleitrost und dem Hinweis auf wirtschaftliche Notwendigkeiten und internationale Gegebenheiten beantwortet worden.

Und zum zweiten macht uns nach wie vor große Sorge die Bodenversiegelung die auch in unserem Land eine schreckliche Rolle spielt. 13 Hektar sind es täglich die der Natur verloren gehen. Das kann doch so nicht weitergehen. Ich fordere deswegen alle Verantwortlichen auf, sich nachdrücklich um dieses Thema zu kümmern. Auch die Windenergieanlagen sind nach wie vor in umstrittener Diskussion. Die Haltung des Schwäbischen Albvereins ist vielfach verkannt worden. Wir sind nicht gegen alternative Energieformen, wobei wir allerdings meinen, dass die Ausnützung solarer Energie im Vordergrund stehen muss. Windenergieanlagen und das hat auch ein Verwaltungsgerichtsurteil bestätigt, können die Landschaft in erheblichem Umfang verschandeln. Die Auswahl möglicher Standorte für den Bau muss also sorgfältig und unter Berücksichtigung dieses Umstandes erfolgen. Es kann doch einfach nicht sein, dass der ganze Albrand der natürlich am windhäufigsten ist, mit 100 Meter hohen Windtürmen vollgepflastert wird. Wir meinen vielmehr, dass man ausgewählte Standorte suchen muss, in denen man sogenannte Windparks anlegen kann. Eine Zusammenfassung zu einigen Schwerpunktanlagen erscheint uns landschaftlich erträglich zu sein. Gewendet haben wir uns aber gegen die sogenannte Privilegierung die letztendlich die Genehmigungszuständigkeit auf die Gemeinden verlagert.

Schließlich möchte ich auch noch die FFH-Gebiete erwähnen deren Gebietskulisse jetzt vorliegt, nachdem sich das Land viel Zeit gelassen hat mit der Ausarbeitung. Ganz offensichtlich war die Brisanz nicht erkannt worden. Es fällt mir im Moment noch schwer dazu Stellung zu nehmen. Etwas verwundert bin ich allerdings wie wenige Gebiete im nordöstlichen Landesteil ausgewiesen sind. Hoffen wie, dass sich gegen die genannten Gebiete nicht zuviel Widerstand bildet. Eines ist allerdings festzustellen: Der Stellenwert von Natur- und Umweltschutz ist zurückgegangen. Aber Politik und Verwaltung sind ein Spiegelbild des Bevölkerungsverhaltens. Wir müssen deswegen unsere Mitbürger immer wieder wachrütteln und auf die Bedeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen hinweisen.

Die Kulturarbeit hat auch im letzten Jahr weiter an Bedeutung gewonnen, wobei der Volkstanz und die Arbeit um schwäbische Musik einen besonders hohen Stellenwert haben und auch zu vielen internationalen Kontakten führen. Ein herzliches Dankeschön vor allem an den Volkstanzrat. Manfred Stingel an seiner Spitze engagiert sich ja auch besonders verdienstvoll um das Schwäbische Kulturarchiv.

Bei Hauptkulturwart Wanderfreund Fritz Schray ist kaum vorstellbar, dass er sich leider aus dieser Arbeit altersbedingt etwas mehr zurückziehen will. Er wird uns, wenn es soweit kommt sehr fehlen.

Die Schriftleitung durch Prof. Theo Müller für unsere Albvereinsblätter endete mit dem Jahr 1999. Einige Veränderungen im Erscheinungsbild wurden in die Wege geleitet, ab dem nächsten Jahr mit noch mehr Farbe. Prof. Müller hat die Herausgabe neuer Wanderbücher in der Reihe Natur-Heimat-Wandern fortgesetzt und in den nächsten Tagen werden wir eine Neuauflage des Bands Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald der Öffentlichkeit vorstellen.

Das wunderschöne Buch „Die Pflanzenwelt der Schwäbischen Alb" ist in der Erstauflage in der Zwischenzeit weitgehend verkauft. Die zweite Auflage ist in Vorbereitung.

Ich meine, das Albvereinsblatt und unsere Bücher sind besonders auch Bindeglieder zu unseren älteren Mitgliedern, die an den Veranstaltungen der Ortsgruppe nicht mehr so teilnehmen können wie gewünscht.

Ich danke den neuen Schriftleitern der Albvereinsblätter, dem Ehepaar Walter/Pfündel sehr herzlich, dass die Umstellung auf die neue Schriftleitung ohne irgendwelche großen Probleme verlief.

Herzlich danke ich Ihnen und Frau Walzer auch für die Hilfe bei der Umgestaltung des Albvereinsmuseum im Schloss Urach.

Ich komme zum Haushalt und den Finanzen.

Der Haushalt wird Ihnen ja im Anschluss vorgestellt. Er konnte nur mit Mühe auch im vergangenen Jahr wieder ausgeglichen werden und eine Reihe von notwendigen und wünschenswerten Maßnahmen mussten zurückgestellt werden. Deshalb hat sich der Hauptausschuss bei zwei Tagungen mit der Frage der Beitragserhöhung beschäftigt und schließlich gestern beschlossen, den Beitrag ab dem Jahr 2001 zu erhöhen. Ich bitte dafür um Verständnis. Diese Maßnahme fällt dem Vorstand nicht leicht. Sie ist aber unumgänglich um die Funktionsfähigkeit unseres Vereins zu gewährleisten. Es ist mir deswegen wichtig, dass die Mitglieder über die Verwendung der Mittel genau Bescheid wissen und ich verweise auf die Veröffentlichung in Heft 3/00.

Die mit der Umweltumlage mitfinanzierten Maßnahmen sind inzwischen abgeschlossen. Weiteren Investitionen sind bei unseren Bauten notwendig. Das stößt nicht immer auf Verständnis bei unseren Mitgliedern. Wir sind aber der Meinung, dass unser Verein eine Reihe von Wanderheimen unterhalten muss und dass diese auch einigermaßen den modernen Ansprüchen genügen müssen.

Den Bewirtschaftungsvereinen und ihren Mitgliedern, die sich um die nichtverpachteten Wanderheime kümmern, danke ich ganz besonders für ihren Einsatz.

Ich sichere Ihnen zu, dass Vorstand und Hauptausschuss sehr darauf bedacht sind, sorgfältig und verantwortungsbewusst mit dem Geld, dass Sie über Ihren Mitgliedsbeitrag uns zur Verfügung stellen umzugehen.

Auf die Jugend wird Wanderfreund Reckerzügl nachher eingehen.

Die Jugendarbeit ist wichtig und ist ein Prüfstein für unseren Verein ob er noch zeitgemäß ist. Leider war die Jugendgeschäftsstelle einige Zeit durch Personalwechsel unterbesetzt. In der Zwischenzeit ist sie aber wieder voll funktionsfähig und berät die Ortsgruppen gerne, ebenso wie unser Hauptfachwart für die Familienarbeit Roland Luther, wie man jugendgerechte Veranstaltungen gestalten und eine effektive Jugendarbeit aufbauen kann.

Mit Schwäbischem Heimatbund, Schwarzwaldverein und dem Landesdenkmalamt zusammen haben wir uns bereit erklärt bei der Erfassung der Kleindenkmale in unserem Land mitzuwirken. In der Zwischenzeit ist ein Modellprojekt im Alb-Donau-Kreis durch Wanderfreund Siehler durchgeführt worden und steht vor der Veröffentlichung. Ich bitte die Aktion die nun landesweit anlaufen wird, zu unterstützen. Bei unserer flächendeckenden Präsens in unserem Vereinsgebiet und der genauen Kenntnis der örtlichen Verhältnisse sind die Wandervereine geradezu prädestiniert hier mitzuarbeiten. Ich rufe deswegen fachkundige Mitglieder und Freunde unseres Vereins die sich auf diesem Gebiet auskennen auf, sich für diese Aktion zur Verfügung zu stellen.

Der Europäische Wanderverband plant im Jahr 2001 eine Stafettenwanderung nach Straßburg. Wir werden uns daran beteiligen und ich hoffe natürlich vor allem, dass bei der Schlusskundgebung in Straßburg die europäischen Rang haben wird, der Albverein auch entsprechend vertreten sein wird.

Seit neuestem ist der Schwäbische Albverein der über die Jugend und einigen Ortsgruppen schon länger im Internet vertreten war, nun mit einer eigenen Homepage präsent. Dafür dem Arbeitskreis Internet herzlichen Dank.

Lassen Sie mich schließen. Ich sehe mit Zuversicht in die Zukunft unseres Schwäbischen Albvereins im neuen Jahrtausend. Unser Land und unsere Zeit brauchen ihn mehr denn je. Allen Mitgliedern und Freunden habe ich für die Treue zu unserem Verein und denen im Ehrenamt Tätigen für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Wanderfreundinnen und Wanderfreunde unermüdlich einsetzen unsere Ziele in die Tat umzusetzen und damit einen wesentlichen Beitrag, der allen Bürgern unseres Landes zugute kommt zu leisten.

Mein Dank gilt ganz besonders meinen beiden Stellvertretern Günther Hecht und Theo Müller, dem erweiterten Vorstand, den Hauptfachwarten die vom Hauptausschuss neu bestätigt wurden und den Beisitzern, die sich wieder zur Verfügung gestellt haben und vorbildlich mitarbeiten. Mein Dank gilt auch den Mitarbeitern der Hauptgeschäftsstelle und letztendlich allen Mitgliedern des Schwäbischen Albvereins für ihre Treue zu unserem Verein.

Ich danke den Verantwortlichen vom Rems-Murr-Gau und den Ortsgruppen der Gesamtstadt Waiblingen für die Durchführung der Hauptversammlung. Es wird vieles geleistet in unserem Verein. Ich hoffe natürlich, dass dies auch in Zukunft so bleibt und bitte um Ihre Unterstützung. Im Zusammenhang mit der Beitragserhöhung habe ich viele Briefe bekommen. Ich bin dafür dankbar, denn es interessiert mich immer, was unsere Mitglieder denken. Unser Schwäbischer Albverein ist ein unabhängiger Verein, parteipolitisch neutral, der Tradition verbunden und Neuem aufgeschlossen, treu dem Goethewort „denn keine Zeit und keine Macht zerstückelt geprägte Form die lebend sich entwickelt".

Tragen Sie alle zu dieser lebendigen Entwicklung bei.

Ich danke Ihnen. Meine besten Wünsche gelten Ihnen, Ihren Ortsgruppen und natürlich unserem ganzen Schwäbischen Albverein.

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