Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
sehr verehrte, liebe Frau Ministerin Staiblin,
sehr geehrter Herr Regierungspräsident Dr. Andriof,
sehr geehrter Landrat Lässing,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Schmidt-Hieber,
liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,
ich eröffne die Hauptversammlung 2000 unseres Schwäbischen
Albvereins in Waiblingen und heiße Sie alle herzlich willkommen.
Ich freue mich über die große Zahl der Besucher, die unser
Albvereinsfest in Waiblingen findet, über das schmucke Bild der
Wimpel, über die ausländischen Gäste und über Ihr Interesse an
unserem Verein.
Zahlreiche Gäste beehren uns mit ihrem Besuch. Mein erster Gruß
gilt Ihnen, sehr verehrte Frau Ministerin Gerdi Staiblin. Ich danke
Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben wieder einmal zum
Schwäbischen Albverein zu kommen und ich danke Ihnen für viele
gute Gespräche die wir zu gemeinsamen berührenden Fragen in der
Vergangenheit führen konnten, für Ihre Aufgeschlossenheit für
unsere Anliegen und für das Bemühen von Ihnen und Ihrem Hause
diesen, soweit möglich, Rechnung zu tragen.
Mein weiterer Gruß gilt Ihnen Herr Regierungspräsident Dr.
Andriof. Ich freue mich über Ihren Besuch ganz besonders. Nicht nur
weil wir uns aus der gemeinsamen Tübinger Zeit schon lange kennen,
sondern weil ich Sie als einen Freund und Förderer des
Schwäbischen Albvereins in besonderer Weise kennengelernt habe. Ich
bin Ihnen zu großem Dank verpflichtet, dass Sie sich unserem
Anliegen – ich komme darauf noch einmal zurück – nach einem
Naturpark Schwäbische Alb so aufgeschlossen angenommen haben und
vor allem auch dass Sie durch die Ausweisung von weiteren
Naturschutz- und Landschaftsgebieten in den letzten Jahren beweisen,
dass Ihnen die Erhaltung und Sicherung unserer heimischen Natur am
Herzen liegt.
Ich begrüße Herrn Landrat Lässing, den ich als besonderen
Heimatfreund seit vielen Jahren kenne und dessen Rems-Murr-Kreis ein
wunderschönes und für Wanderer ein besonders wichtiger Teil
unseres Vereinsgebiets ist und der dem Naturpark
Schwäbisch-Fränkischer Wald ja in besonderer Weise verbunden ist.
Schließlich gilt mein besonderer Gruß Ihnen Herr
Oberbürgermeister Dr. Schmidt-Hieber und den Mitgliedern des
Gemeinderats der Stadt Waiblingen. Ich verbinde damit schon jetzt
ein Dankeschön an Sie, an Ihre Stadt und an den Gemeinderat für
die Einladung, für die freundliche Aufnahme und Unterstützung
durch Sie und die Stadtverwaltung. Waiblingen ist eine
geschichtsträchtige, schwäbische Stadt mit einer wunderschönen
historischen Altstadt am Beginn des reizvollen Remstals und feiert
ja in diesem Jahr ein großes Stadtjubiläum zu dem wir Ihnen
herzlich gratulieren. Wir feiern gerne mit, mit unseren 4
Ortsgruppen und beinahe 1200 Mitgliedern ist der Schwäbische
Albverein ein Partner im Vereinsgeschehen der Stadt in der es ein
reiches Vereinsleben gibt.
Herrn Ehret, den neuen Vorsitzenden des
Landesnaturschutzverbandes, begrüße ich ebenfalls ganz besonders
herzlich. Er hat die Führung des Verbandes in schwierigen Zeiten
übernommen. Ich hoffe, dass es ihm gelingt diesen Verband dessen
Gründung ehemals vom Schwäbischen Albverein ausging, wieder in ein
sicheres Fahrwasser zu lenken und ihm als Sprachrohr des privaten
Naturschutzes ein entsprechendes Gewicht zu geben.
Ich freue mich ganz besonders über die Anwesenheit von
Ministerialdirigent Thomas Halder vom Ministerium für Kultus und
Sport. Er ist dort für uns zuständig und wir finden in ihm immer
wieder ein offenes Ohr und er hat uns mit seinen Mitarbeitern bei
der Vereinbarung mit der Landesregierung und der bevorstehenden
Gründung der Wanderakademie bestens betreut. Herzlichen Dank
dafür.
Von den befreundeten Wandervereine begrüße ich unseren
Wanderfreund Herbert Reinelt vom Mährisch-Schlesischen
Sudetengebirgsverein, gleichzeitig auch als Freund und Kollege vom
Vorstand des Verbands Deutscher Gebirgs- und Wandervereine.
Auch wenn Schwarzwaldverein, Vogesenclub und Odenwaldklub durch
eigene Veranstaltungen an der Teilnahme heute verhindert sind, so
muss ich doch betonen, dass die Zusammenarbeit bei unseren
gleichgerichteten Zielsetzungen mit den anderen Wander- und
Heimatvereinen im Lande ausgezeichnet ist.
Ich begrüße eine große Zahl weiterer Ehrengäste, die
Bürgermeister der Nachbargemeinden, die Vertreter der Bevölkerung,
Industrie, Verwaltung, der Vereine und der Presse und ich freue
mich, dass Sie heute zu uns gekommen sind.
Leider sind alle eingeladenen Abgeordneten des Bundes- und des
Landtags am Erscheinen verhindert. Sie haben mich aber gebeten, die
Versammlung von ihnen zu grüßen.
Schließlich heiße ich unsere große Albvereinsfamilie mit
unserem Ehrenpräsidenten Prof. Schönnamsgruber und den
Ehrenmitgliedern an der Spitze willkommen. Unseren Mitgliedern gilt
ja die Veranstaltung im besonderen. Einige Wandergruppen sind zum
heutigen Fest angewandert. Gemeldet wurden mir:
Bad Mergentheim,
OG Bichishausen-Gundelfingen
OG Dottingen,
OG Mehrstetten,
und sicher sind es noch einige weitere. Das ist wahres
Wanderverhalten, mein Kompliment!
Lassen Sie mich meine Begrüßung schließen mit einem Wort des
Dankes an Sie alle für Ihr Kommen und mit dem Wunsch, dass Sie in
Waiblingen einen fröhlichen Tag erleben können und Freude haben am
Zusammensein mit Gleichgesinnten. In diesen Dank schließe ich jetzt
schon alle Helfer von Stadt, Gesamtverein, Zollergau und den
Ortsgruppen, die zur Vorbereitung dieser Tagung beigetragen haben
mit ein.
Ehe wir in die Tagungsordnung eintreten bitte ich Sie zum
Gedenken an unsere Toten zu erheben. Zahlreiche Wanderfreundinnen
und Wanderfreunde sind im letzten Jahr von uns gegangen und haben
die letzte Wanderung angetreten. Sie haben sich engagiert und in
Treue für unsren Verein eingesetzt. Wir gedenken ihrer in
Ehrerbietung und Dankbarkeit.
Stellvertretend für alle werden an dieser Stelle von Präsident
Stoll einige Verstorbene Mitglieder genannt.
Sie haben sich von Ihren Plätzen erhoben. Ich danke Ihnen für
das Gedenken.
Ich bitte nun zuerst Sie, Herr Oberbürgermeister Dr.
Schmidt-Hieber um Ihr Grußwort dem sich dann Ansprache der Frau
Ministerin Gerdi Staiblin als Vertreterin der Landesregierung
anschließen wird.
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