Die Gemeinde Roigheim stellt sich vor
Roigheim liegt im romantischen Talbogen der Seckach, zwischen
Möckmühl, Osterburken und Schefflenz.
Roigheim zählt mit seinen derzeit rund 1500 Einwohnern
zu den kleinsten noch selbständigen Gemeinden im Landkreis Heilbronn.
Im Mittelalter war Roigheim ein bekanntes Schwefelbad, das 1476 erstmals urkundlich genannt und von dem
herzoglich-württembergischen Leibarzt Dr. Faber
1669 in seiner Schrift "Bethesda Roighemiana" beschrieben wurde. Bei
1974 neu aufgenommenen Pumpversuchen wurde ein "Calcium-Sulfat-Hydrogenkarbonat-Mineralwasser
gefördert. Die Voraussetzung für die Wiederaufnahme
eines Badebetriebes wäre somit gegeben, jedoch ist
bislang noch kein Interessent aufgetreten. Am
Ort führt die Bahnlinie Stuttgart - Würzburg und die
Autobahn Würzburg - Heilbronn kann über die nahe
gelegene Auffahrt Möckmühl erreicht werden. Die
1.401 Hektar große Gemarkung wird teilweise von
ehemals badischen Gemeinden des heutigen
Neckar-Odenwald-Kreises umschlossen. Trotz peripherer
Lage im ländlichen Raum verfügt das Gemeinwesen mit
Kindergarten, Schule, Rathaus, Gemeindehalle, Sport-
und Freizeiteinrichtungen sowie Gruppenkläranlage
über eine gute Infrastruktur. Die geräumige und neu
renovierte Authenrieth-Halle eignet sich für
kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen. Im
Zuge der Flurbereinigung entstanden neue Feld- und
Waldwege, die zu erholsamen Spaziergängen einladen.
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