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Rückblick "Wandern am Bodensee, 11. und 12. September
Die Anreise am Sonntag zum Startpunkt Radolfzell und die Abreise am Montag vom Ziel Friedrichshafen erfolgte mit der Bahn. Bei wunderschönem warmen Wetter begann die 2-Tageswanderung im Radolfszeller Ortsteil Möggingen. Wir befinden uns auf dem Fernweg des Schwarzwaldvereins „Schwarzwald – Bodensee“, mit gelber Raute auf der eingraviert steht: Konstanz 25 km. Die Mehrheit der Wanderer hat schon lange die 67 überschritten, somit reichte das Pensum der 1. Etappe voll aus. Bald wird das Naturschutzgebiet Mindelsee erreicht. Der Mindelsee wurde in der Würmeiszeit von einer Gletscherzunge des Rheingletschers ausgeschürft und nach dem Abschmelzen vor etwa 15000 Jahren mit Wasser gefüllt. Heute Lebensraum für eine Vielfalt von Flora und Fauna. Mehr als 700 verschiedene Blütenpflanzen, Hunderte von Moos- und Algenarten, über 20 Orchideenspezies wurden festgestellt. Ebenso artenreich die Tierwelt. Fast 600 Käferarten, über 400 verschiedene Schmetterlinge, 40 unterschiedliche Libellen kommen hier vor. Manigfaltige brütende Vogelarten gibt es. Vielen Wasservögel ein sicheres Rast-, Mauser- und Überwinterungsgebiet. Zahlreiche Amphibien und Reptilien finden hier ihren Lebensraum.
Weiter auf Pfaden erreichen wir die Marienschlucht, eine Naturschönheit, die am Steilufer des südlichen Überlinger Sees auf der Halbinsel Bodanrück liegt. Seit 1897 ist die teils nur einen Meter breite Schlucht nur zu Fuß begehbar. 230 Holzstufen müssen überwunden werden. Das Gelände ist Eigentum von Wilderich Graf von und zu Bodman.
Am Seeufer wird zur Mittagszeit Rast gemacht. Danach entspannt auf einem Naturweg unter schattigen Bäumen auf dem Bodensee-Rundwanderweg am Überlinger See entlang nach Wallhausen gewandert. Ein Schild im See, mit dem Seezeichen 22, macht auf den Teufelstisch aufmerksam, eine rund 90 Meter steil abfallende Unterwasserfelswand. Schwimmen und Tauchen ist hier verboten. Schon manchem Mutigen wurde das Nichtbeachten des Verbotes zum Verhängnis geworden.
Am Jachthafen von Wallhausen genehmigen wir uns einen Eiskaffee oder ein leckeres kühles Bierchen, bevor das Tages-und Übernachtungsziel Dettingen erreicht wird.
Im Landgasthof Kreuz in netter gemütlicher Rund ein stärkendes Abendessen. Zur Ehrung der Teilnehmer, die schon zum 30. mal auf 2-Tagestour dabei sind und zur Ehrung des Organisators und Wanderführers, Rolf Klement, ist unser Vorsitzender, Fritz Ottenbacher, mit seiner Gattin Ute angereist. Zufrieden stieg man in die Betten des Landhotels „Traube“.
Trotz heftigem Gewitter und starkem Regen haben wir uns in der Nacht gut erholt. Beim Abmarsch eine angenehme Morgenfrische. Unsere Wanderung folgt durch Wald und Flur zum Aussichtspunkt Purren. Der Bodensee, unser Schwäbisches Meer, liegt zu unseren Füßen.
In Konstanz am Sternenplatz angekommen überquert man die Alte Rheinbrücke. Hier fließt der Rhein aus dem Bodensee. Letzte Reste der Stadtmauer stechen ins Auge. Am Hafen erblicken wir die Imperia, eine umstrittene, erotisch-exotisch anmutende Frauenstatue, geschaffen vom Bildhauer Peter Lenk. Die aus Beton gegossene Kurtisane, 9 m hoch und 18 Tonnen schwer, trägt auf ihren Händen die Vertreter der weltlichen und geistlichen Macht, deren menschlichen Neigungen symbolisierend. Eine Anspielung auf das von 1414 bis 1418 stattgefundene Konzil in Konstanz. Honore de Balzac hat dazu eine interessante Geschichte geschrieben.
Weiter schweift der Blick zum imposanten Konzilgebäude, einst ein städtisches Kaufhaus auch dem Jahre 1388 und nur Nebenschauplatz beim Konzil. In der Altstadt gelangen wir zur ehemaligen Bischofskirche, dem Münster „Unserer Lieben Frau“. Das zentrale und auffälligste Bauwerk in Konstanz. Hier war der Sitzungssaal des Konzils.
Wir verlassen Konstanz, gehen an Bord des Katamarans, der uns in nur 45 Minuten nach Friedrichshafen bringt. Im Hintergrund hören wir das Lied: „derweil wir fahren auf dem Bodensee“. Ein Blick zurück (nicht im Zorn). Lange noch sehen wir die Silhouette von Konstanz – markant, das Münster mit seinem 78 m hohen filigranen Turm. Ab Friedrichshafen geht’s wieder per Bahn zurück nachhause, dort kommen alle 22 Teilnehmer glücklich und zufrieden an.
Die perfekte Planung von Rolf Klement und seinem Adjutanten, Anton Bair, das warme spätsommerliche Wetter und die harmonische Wandergruppe trugen zum Gelingen dieser schönen 2-Tagestour am Bodensee bei.
Herzlichen Dank an die Organisatoren, verbunden mit der Vorfreude auf 2012.














Wanderfahrt an den Gardasee, 20. bis 24.09. – Rückblick
Dienstag: Pünktlich um 6 Uhr startete der Bus mit 37 frohgelaunten Teilnehmern um an den Gardasee zu reisen. Wolken hingen bis zum Boden. Bange Frage: Wie wird wohl das Wetter am Zielort sein? Unterwegs, am Rastplatz bei Oy, kredenzten Ute und Fritz ein zünftiges zweites Frühstück, dabei behielt der Himmel seine Tropfen. Zwischen Fern- und Reschenpass kam die Sonne heraus - „Wow“! Der Reschensee erstrahlte in vollem Glanz, wie auch die Gesichter der Teilnehmer. Weiter ging’s durch das sonnendurchflutete Vinschgau. An den Hängen reife Äpfel und Trauben. Herrliches mildes Klima wurde nun unser steter Begleiter. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Domizil „Albergo Deva“ in Riva del Garda, von grünen Hügeln, klaren Seen, Tälern und Flüssen umgeben. An den Hängen von imposanten Gebirgen liegend, am nördlichen Teil des Gardasees – im Trentino. Im „Deva“ erleben wir familiäre Gastlichkeit in traumhaftem Ambiente. Sofort nach der Ankunft wurde der Pool getestet. Danach luden Ute und Fritz zu einer Wein- und Olivenöl-Verkostung ein, bevor es zum gemeinsamen Abendessen ging.
Mittwoch: Zunächst brachte der Bus die Wanderer nach Campi die Riva del Garda in Welschtirol. Von dort wurde auf schönen Waldwegen talabwärts zur „Bastione Riva del Garda“ gewandert und eingekehrt. Die Festung aus grauem Stein, an den Hängen des Monte Roccetta, ist eines der Wahrzeichen von Riva. Von der Aussichtsplattform genoss man einen herrlichen Blick auf Riva, Nago, Torbole, dem Monte Baldo Massiv und dem Gardasee. Die Bastion Riva wurde Anfang des 16. Jh. am Ende der venezianischen Herrschaft erbaut und 1703 von französischen Truppen zerstört.
Unsere weitere Tour erfolgte nun bergan nach San Maddalena und San Giacomo, um danach auf alpinem Bergpfad unter schattigen Steineichen abwärts zu gehen. Durch einen  kleinen Weiler und vielen gepflegten Gärten erreichten wir unser Hotel Deva. Der Tag war aber noch nicht zu Ende. Eine kurze Schifffahrt von Riva nach Malcesine wurde noch am Abend unternommen. In voller Schönheit zeigt sich Limone vom Schiff auf. Malcesine am Fuße des Monte Baldo und Ostufer des Gardasees gelegen, faszinierte uns. In der Ferne das Castello Scaligero und den im Stil der venzianischen Gotik erbaute Palazzo Capitani. Durch enge Gassen bummelnd suchte man ein lauschiges Plätzchen für eine Pizza und ’nem Gläschen Wein. Auf der Heimfahrt in vollem Lichterglanz Malcesine, Limone und Riva – die Drei Perlen vom Gardasee.
Donnerstag: Mit dem Bus fuhr man zunächst nach Ville del Monte. Von hier abenteuerlich zu Fuß, wie Indianer schleichend, auf den Monte Calino (1068 m NN). Anschließend hinab zum Rifugio San Pietro (976 m), einer Schutzhütte des SAT-Riva. Ein regionales rustikales Mittagessen, dazu einen sehr bekömmlichen Rotwein, vom  Hüttenwirt Enzo serviert, hob die Stimmung zusehends. Gestärkt wurde der Abstieg genommen, im Wald auf recht steinigem Weg über die Alm Bastiani nach Canale, eines der ältesten Bergdörfer Südtirols, heute der Ort für Künstler „Casa degli Artisti“. Natursteinmauern, Steinbögen, enge Gassen, alles ineinander verwoben. Eine ländliche Agglomeration mittelalterlichen Ursprungs überlebte fast unversehrt in seiner Struktur bis zum heutigen Tag.
Am Abend Besuch der Hauptstadt des nördlichen Gardasee-Gebietes, Riva del Garda (75m NN). Ein Eldorado der Segler und Windsurfer. Wir sind begeistert! Entdecken geschichtsträchtige Zeugen wie die der Rocca, eine Stadtburg die ganz von Wasser umgeben ist. Aus dem 12. Jh. stammt Torre Apponale, ein Uhrenturm der über dem Hafen Von Riva ragt. Vom Piazza 3. Novembre schauen wir in der Dunkelheit zum Monte Roccetta und sieht die fantastisch bestrahlte Bastion in den Farben der Nationalflagge grün, weiß, rot. Hoch oben die weiß beleuchtete Kapelle Santa Barbara, die an den steilen Hängen des Monte Rocchetta zu kleben scheint. Fortsetzung folgt!







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Rückblick
Wanderfahrt an den Gardasee, 20. bis 24.09. – Rückblick – Teil II
Freitag: Die Wandertour begann ab dem Hotel Deva. Zuerst bergab ins Tal nach Varone zur Cascata di Varone. Von Olivenhainen mit terrassenartigem Anbau und den typischen Steinmauern ist unser Weg umgeben. Wir befinden uns in den nördlichsten Olivenanlagen Europas. Durch einen botanischen Garten erreichen wir den außergewöhnlichen Wasserfall Cascata di Varone, der sich in 20 Tsd. Jahren tief in den Fels gegraben hat. Zwei völlig unterschiedliche Szenarien bieten sich, wenn man den Wasserfall von verschiedenen Stellen betrachtet. Von unten und weiter oben kann man das ins Tal stürzende Wasser bestaunen. Nach soviel herrlicher Natur  bot der Picknick-Park zum Ausruhen eine gute Gelegenheit.
Die zweite Etappe begann in Torbole. Über Treppen und Wege bergan, erreichen wir Parco Busatte. Hier beginnt der Panoramaweg Busatte – Tempesta. Entspannt wandern wir ca. 300 Meter über den Gardasee auf und ab, entlang  zwischen Sträuchern und Bäumen. Steineichen, deren Blätter ähnlich den Olivenblätter aussehen und Judasbäumchen säumen den Weg. Über gut gesicherte Eisentreppen führt der Steig über einige ausgesetzte Felsformationen Richtung Süden. Drei mächtige Eisenstiegen mit insgesamt 387 Stufen brachten uns ins Schwitzen und zudem sollte man schwindelfrei sein. Immer wieder werden wir von Panoramatafeln aufgeklärt und immer wieder erfreuen wir uns an diesem erlebnisreichen Wanderweg.
Am gegenüberliegenden Ufer des Gardasees erblicken wir das Ledrotal (Valle de Ledro). Auf dem See tummeln sich Segler und Surfer, die die zuverlässigen Wind wie Ora und Peler schätzen. Ein traumhaftes Bild. Nach ca. 2 Stunden mündet der Steig in einen Schotterweg, der fast am Ufer des Gardasees vor Tempesta endet. Zu einer Einkehr gab es unterwegs keine Möglichkeit, dafür zur Belohnung in unserem Hotel ein gutes und schmackhaftes Menu.
Samstag: Viel zu schnell sind die Tage vergangen. Nun hieß es Abschied nehmen von einer grandiosen und atemberaubenden Landschaft und einem reizenden familiären Hotel. Auf der Heimfahrt ein Zwischenstopp im Wanderhotel „Rainer“ im Jaufental. Ein kulinarisch, feines Mittagessen, ausgewählt von Ute und Fritz, waren Abschluss und Krönung einer wunderschönen, erlebnisreichen Wanderfahrt, perfekt von den beiden organisiert. Ein herzliches Dankeschön, liebe Ute, lieber Fritz, für die unvergessliche Reise! Die harmonische Gemeinschaft der Reiseteilnehmer trug zudem zum Gelingen bei.









Sonntag 13.November

Jahresrückblick in Bildern

Wieder ist ein Wanderjahr fast vorüber und wieder wollen wir unsere aktivitäten 2011 Revue passieren lassen (Diaschau)

um 14 30 Uhr geht’s in der Hohbergstube los

Alle Mitglieder und Nichtmitglieder sowie alle Freunde des Albvereins sind herzlich eingeladen

natürlich gibt es wieder Kaffee und Kuchen sowie andere Getränke

Der Vorstand und die verantwortlichen des Diavortrages Gretel Heinle und Horst Bartel würden sich über zahlreichen Besuch freuen



Samstag 19 November -Herbstlicher Hüttenabend

Ab 17 30 ist unser Wanderheim Rehhaldenhütte zu einem gemütlichen herbstlichen Hüttenabend geöffnet

um 18 00 Uhr gibt es für Gehbehinderte einen Fahrdienst ab dem Rehhaldenparkplatz

wir freuen uns auf Ihren Besuch

Sonntag 20 November – Fuchs & Co

Die Jungfüchse treffen sich ab 11 00 Uhr in und um der Rehhaldenhütte und basteln, spielen oder toben miteinander im Wald

Das Lagerfeuer brennt damit euer Mitgebrachtes ordentlich gegrillt werden kann und auch gut schmeckt.

Letzer Termin für die Anmeldung zur Weihnachtsfeier am 27.11.2011



Sonntag, 27 November

Spätherbstliche Rundwanderung in den Berglen
Start ist um 10 Uhr am Rathaus mit PKW in Fahrgemeinschaften. In Schornbach beginnt die ca. 10 km lange Wanderung mit etwa 195 m Auf- und Abstiegen. Wir folgen den Weg Richtung Mannshaupten, wandern zum Wasserbehälter Hohenstein auf 460 m Höhe und kehren in Birkenweisbuch ein. Über Vorderweisbuch und Buhlbronn geht’s zum Ausgangspunkt zurück. Wanderführer ist Gretel Heinle.