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Neuer Pilgerweg wurde beschildert.
Pünktlich zum Martinstag ist der Martinusweg, der auch von
der Bruckkapelle in Sigmaringendorf bis nach Beuron
durch das Donautal führt, von Mitgliedern des
Schwäbischen Albvereins beschildert worden. Der Martinusweg
ist eine Teilstrecke des Via Sancti Martini, der den
Geburtsort des Heiligen Martin im ungarischen
Szombathely mit seiner Grablege im französischen Tours
verbindet. Der Hauptweg in der Diözese
Rottenburg-Stuttgart führt über Biberach an der Riß, Ulm,
Hechingen, Böblingen, Stuttgart sowie Heilbronn und
verbindet verschiedene Kirchen, denen das
Martinspatrozinium gemeinsam ist. Der Regionalweg RWSW 2
beginnt in Sigmaringendorf und führt über das Kloster
Beuron, das den Heiligen Martinus zum Patron hat durch
das Bäratal nach Rottenburg. Der Verlauf des Weges ist mit
dem oben abgebildeten Wegzeichen ausgeschildert und
insgesamt 1200 Kilometer lang. Das Wegzeichen besteht
aus einem schmalen gelb-orangen Kreuz auf dunkelrotem Grund.
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Der Europarat hat den Martinusweg in die
Liste der bedeutenden Kulturwege aufgenommen. Es ist ein
Pilgerweg auf den Spuren des Heiligen Martins, dessen
Namen viele Christen verbinden mit entschlossenem und
unkonventionellem Einsatz für Notleidende und der ein
Vorbild dafür ist, dass Glaube und Tun im Leben
zusammengehören. Bericht: Werner Knubben |
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