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INFO
Wanderaufenthalt 2012
,,Zittauer Gebirge''

 
Wanderaufenthalt 2011
,,Südliche Toskana''
 
Wanderaufenthalt 2010
,,Saar-Mosel-Hunsrück''
 
Wanderaufenthalt 2009
,,Rund um Berlin''
 
Wanderaufenthalt 2008
in Mondovì / Piemont
 
Wanderaufenthalt 2007
im Fichtelgebirge
 
 
 
Gestaltung:
Dieter Medinger

 
 
 

 Wanderaufenthalt 2007 im
33 Wanderfreundinnen und Wander-freunde der Ortsgruppe Oberesslingen des Schwäbischen Albvereins erwan-derten vom 31. Mai bis zum 9. Juni 2007 bei überwiegend sonnigem Wetter den hufeisenförmig geformten Gebirgstock des Fichtelgebirges.
Das deutsche Mittelgebirge wird aus den Regionen Kornberg / Waldstein, Schneeberg / Ochsenkopf, Kösseine und Steinwald gebildet. Aus diesem
Gruppenbild vor Ruine Weißenstein
“Herzbrunnen Deutschlands” entspringen vier bedeutende Flüsse, die in die vier Himmelsrichtungen abfließen: der Weiße Main, die Sächsische Saale, die Eger und die Fichtelnaab.
Weiterhin verlaufen hier die beiden Europäischen Wasserscheiden zwischen der Elbe und der Donau (Nordsee/Schwarzes Meer), bzw. dem Rhein und der Donau (Nordsee/Schwarzes Meer).
Den Reiz des Fichtelgebirges als Wandergebiet bilden die sanften Höhenrücken, die weit ausgedehnten Wälder sowie die auf den Bergrücken durch Verwitterung entstandenen seltsamen Felsenmeere, Felsgruppen und Felsentürme. Hinzu kommen die tief eingeschnittenen Täler des Weißen Mains, der Ölschnitz, der Steinach und der Eger.
Im “Sporthotel Kaiseralm” in Bischofsgrün fanden wir eine angenehme Unterkunft mit guter Küche, die uns als ideales Standquartier für unsere täglichen Wanderungen diente. Ausflüge nach Cheb (Eger), in das Naturschutzgebiet Soos in Tschechien und in die Porzellanstadt Selb sowie Besichtigungen von Waldsassen und von Bamberg rundeten unser vielfältiges Wanderprogramm ab.
Ochsenkopf (Asenturm) Hotel Kaiseralm Luisenburg
Bärenfang - Gr. Waldstein Weißmainquelle Plattform auf Ruine Weißenstein
Carolinenquelle Geburtstagsumtrunk ,,Steinpilz''
Die einzelnen Tagesabläufe wurden aufgezeichnet von Siegfried Reiniger

Donnerstag, 31. Mai: Anreise von Oberesslingen nach Bischofsgrün
7.00 Uhr Abfahrt des Busses der Fa.Teinachtal-Reisen mit dem Fahrer Herrn Roland Eisinger am Bahnhof Oberesslingen. Zustieg von weiteren Wanderfreunden in Ostfildern-Nellingen. Fahrt über die Autobahnen A 8, A 81 und A 6 bis zum "Bäuerlichen Rastmarkt" in Aurach an der A 6 mit kurzer Pause. Weiterfahrt über die A 6 Nürnberg bis Amberg/West, dann über Amberg, Hirschau, Weiden /Süd, Autobahn A 93 bis Mitterteich/Süd über Waldsassen nach Kappl zur "Wallfahrtskirche der Heiligsten Dreifaltigkeit", Ankunft gegen 12.30 Uhr. Nach der Besichtigung und einer Pause starteten wir um 13.15 Uhr zu der 1¼ -stündigen Wanderung nach Waldsassen und nahmen dort an einer Führung durch die Klosterbibliothek mit ihren kunstvoll geschnitzten Holzskulpturen teil. Gegen 16.15 Uhr fuhren wir weiter zu unserem Standquartier in Bischofsgrün, das wir in etwa einer Stunde erreichten.
Nach dem Ausladen des Gepäcks und dem Beziehen der Zimmer hatten wir noch Zeit für einen Begrüßungstrunk vor dem Abendessen um 19.00 Uhr.
Wetter: bei der Abfahrt in Oberesslingen leicht bewölkt, in Kappl blauer Himmel mit
weißen Wölkchen, am Abend etwas stärker bewölkt, aber sonnig.

Freitag, 1. Juni: Wanderung im Steinwald
Hohenhard/Marktredwitzer Haus - Platte - Pfaben
Abfahrt vom Hotel kurz nach 9.00 Uhr östlich über die B 303 zum Einkaufen in Tröstau. Weiterfahrt über die B 303 über Marktredwitz und Poppenreuth nach Hohenhard zum Ausgangspunkt der Wanderung am Marktredwitzer Haus um 10.30 Uhr. Gegen 11.00 Uhr erreichten wir die Ruine Weißenstein, von deren Turm wir eine herrliche Aussicht auf Marktredwitz und auf unser nächstes Ziel, die 946 m hohe Platte, genießen konnten. Dort kamen wir um 12.00 Uhr an, legten eine Rast ein und hatten Gelegenheit, den schmucken, aus Lärchenholz gezimmerten Aussichtsturm mit seinen 150 Stufen zu besteigen, der eine gute Sicht auf den Ochsenkopf, den Schneeberg, die nahe gelegene Weißenburg und den Bohrturm der "Kontinentalen Tiefbohrung bei Wolframseschenbach" ermöglichte. Etwa um 13.15 Uhr wanderten wir weiter zum "Saubadfelsen", dann vorbei an der Felsengruppe "Zipfeltanne" und schließlich zum "Berggasthof Zremmer" in Pfaben, wo wir nach einer 1¼ -stündigen Kaffeepause gegen 16.15 Uhr den Bus bestiegen und ins Hotel zurück fuhren.
Wetter: schön sonnig, jedoch im Schatten und auf dem Gipfel ein kalter Wind.

Samstag, 2. Juni: Wanderung im Ölschnitztal
Gefrees - Burgruine Stein - Hohe Warte - Bad Berneck
Abfahrt vom Hotel kurz nach 9.00 Uhr westlich über die B 303 und anschließend nach Gefrees. Hier begannen wir gegen
9.45 Uhr die Wanderung durch das Lübnitztal, einem Seitental des Ölschnitztals und gelangten zur "Entenmühle", die bereits im Ölschnitztal liegt. Wir folgten weiter dem eingeschnittenen Flüsschen und erblickten kurz vor 12.00 Uhr über dem Tal die Burgruine Stein, in deren Burgkapelle sich eine Hochzeitsgesellschaft eingefunden hatte. Anschließend hielten wir auf Baumstäm-men eine Mittagsrast und trennten uns um 13.30 Uhr am "Gasthaus Hohenknoden" in 2 Gruppen. Gruppe 2 durfte mit dem Bus direkt nach Bad Berneck fahren, während Gruppe 1 nach einer guten Stunde den Aussichtsturm "Hohe Warte" erreichte. Über 51 Stufen stiegen wir auf die im Wind schwankende Plattform hinauf und hatten Aussicht auf den Ochsenkopf und den Schneeberg. Vom nahe gelegenen Rothersfels aus sahen wir auf dem weit unten liegenden Parkplatz unseren Bus und mussten dann aber steil nach Bad Berneck absteigen, ehe wir dort um 15.15 Uhr am Marktplatz ankamen. Bis zur Rückfahrt des Busses um 16.15 Uhr hatten wir noch Gelegenheit, eine Tasse Kaffee zu trinken. Ankunft im Hotel gegen
17.00 Uhr.
Wetter: morgens trüb, Ochsenkopf im Nebel, zu Beginn der Wanderung leichter Regen, mittags auflockernde Wolken, teilweise sonnig, abends bewölkt.

Sonntag, 3. Juni: Wanderung zum Großen Waldstein
Zell - Großer Waldstein - Weißenstadt
Abfahrt vom Hotel kurz nach 9.00 Uhr westlich über die B 303, Gefrees nach Zell. Start der Wanderungen um 9.45 Uhr in
2 Gruppen:
Gruppe 1: Wanderung auf einem mit "blauem Schrägstrich" bezeichneten Weg in nordwestlicher Richtung zum Haidberg
(632 m), weiter in östlicher Richtung bis zur Einmündung eines mit "blauem Strich" markierten Weges zu den Stelen "Feldspat, Quarz und Glimmer - die drei vergess' ich nimmer" und dann ein kurzes Stück abwärts bis zur Quellfassung der Sächsischen Saale (707 m) mit diversen Erläuterungstafeln. Nun folgte Gruppe 1 dem Weg mit der Bezeichnung "blaues X" bis zur Einmündung in den Weg mit der Markierung "blaues Kreuz" und wanderte dann auf bequemen Waldwegen aufwärts zum Bärenfang und zum Waldsteinhaus (855 m). Ankunft gegen 12.45 Uhr und Treffen mit der Gruppe 2.
Gruppe 2: Wanderung zunächst auf dem "Quellenweg Q" in südlicher Richtung, vorbei an den Sportanlagen, dann im Hochwald leicht bergan bis zur Quellfassung der Sächsischen Saale (707 m) mit diversen Erläuterungstafeln. Gruppe 2 folgte noch ein Stück dem Quellenweg bis zu den Stelen "Feldspat, Quarz und Glimmer - die drei vergess' ich nimmer" und wanderte dann auf bequemen Waldwegen mit der Markierung "blaues Kreuz" aufwärts zum Bärenfang und zum Waldsteinhaus
(855 m). Ankunft gegen 11.45 Uhr. Gruppe 2 besichtigte den Teufelstisch und die Burgruine "Rotes Schloss" und war gerade bei der Mittagsrast, als Gruppe 1 um 12.45 Uhr eintraf.
Nach einer angemessenen Pause besuchten wir gemeinsam die "Große Schüssel" des Großen Waldsteins mit dem reizenden Aussichtspavillon (879 m).
Gegen 14.00 Uhr stiegen wir in ca. 1½ Stunden zusammen nach Weißenstadt ab und erreichten über den aufgestauten Weißenstädter See die schmucke Innenstadt. Nach einer Kaffeeeinkehr fuhren wir um 16.30 Uhr in einer halben Stunde wieder in unser Hotel zurück.
Wetter: morgens stark bewölkt, mittags aufgelockert mit sonnigen Abschnitten, abends aufgeheitert.

Montag, 4. Juni: Wanderung im Egertal
Thierstein - Egertal - Carolinenquelle - Hohenberg
Abfahrt vom Hotel kurz nach 9.00 Uhr östlich über die B 303 zum Einkaufen in Tröstau. Weiterfahrt auf der B 303 bis zur Einfahrt auf die Autobahn in Marktred-witz/Nord, dann über die A93 bis zur Ausfahrt Höchstädt und weiter nach Thierstein.
Hier begann die Wanderung um 10.30 Uhr und führte in nordöstlicher Richtung zunächst über eine Anhöhe mit herrlichem Blick auf die ehemalige Burg Thierstein und dann hinab ins Tal der Eger über Leupoldshammer und die Gaststätte Egerstau. In dieser waldreichen Gegend windet sich die Eger in zahlreichen Bögen durch das enge Tal und wird zur Gewinnung von elektrischer Energie in Stauseen auch aufgestaut. Von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr hielten wir an einem der Stauseen unsere Mittagsrast und wanderten anschließend in Richtung Königsmühle. Nach einem erneuten Anstieg durch eine prächtige Lupinenwiese erfolgte ein kurzer wilder Abstieg zum Sägewerk Königsmühle, wo sich um 14.45 Uhr die Gruppe 2 von der Gruppe 1 trennte und mit dem Bus direkt nach Hohenberg fuhr. Gruppe 1 wanderte weiter zur Hammermühle, der Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Tschechien und dann zur Carolinenquelle. Gegen 16.00 Uhr trafen auch die Teilnehmer der Gruppe 1 in Hohenberg ein. Sie hatten noch Gelegenheit, der Burg einen Besuch abzustatten, um einen Blick nach Tschechien zu werfen oder eine Tasse Kaffee zu trinken. Gegen 16.45 Uhr fuhren wir ins Hotel zurück und erreichten dieses um 17.15 Uhr.
Wetter: morgens zunächst bewölkt, dann sonnig und relativ warm.

Dienstag, 5. Juni: Ausflug nach Cheb (CZ) - Soos (CZ) - Selb (BRD)
Abfahrt vom Hotel kurz nach 9.00 Uhr östlich über die B 303 zum Grenzübertritt nach Tschechien bei Schirnding. Ankunft in Cheb (Eger) um 10.00 Uhr und Besichtigung der Altstadt, welche durch ihre schön geschmückten Häuserfassaden im Gotik-, Renaissance- und Barockstil rund um den großräumigen Marktplatz ein besonderes Flair ausstrahlt.
Gegen 11.15 Uhr verließen wir wieder Cheb und fuhren über Frantiskovy Lazne (Franzensbad) in das über 200 ha große Naturschutzreservat Soos. Hier begannen wir um 11.45 Uhr einen Rundgang über einen Holzsteg, welcher an Sümpfen, Mooren, Quellen und schwarzen Seen vorbeiführt. Gelegentlich blubbern aus kleinen, schlammgefüllten Erdlöchern Blasen aus Kohlendioxid hervor, welche die letzten Zeichen von vulkanischer Aktivität in Mitteleuropa bekunden. Früher wurde Torf zum Heizen abgebaut sowie Schlamm, Mineralmoor und Badesalz für die Kur-anwendungen in Karlsbad gewonnen. Heute bietet das Reservat zahlreichen seltenen, bedrohten Pflanzen und Tieren einen wertvollen Lebensraum.
Nach der Mittagsrast fuhren wir um 13.45 Uhr bei Aš über die tschechisch/deutsche Grenze nach Selb.
Hier besuchten wir im Zentrum der deutschen Porzellanindustrie von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr den Museumskomplex der "Porzellanwelt Selb", welcher sich aus den drei Museen zusammensetzt, die im einstigen Fabrikgelände der Rosenthal AG in Selb-Plößberg untergebracht sind:
- Europäisches Industriemuseum für Porzellan - Herstellung von Porzellangeschirr
- Europäisches Museum für Technische Keramik - Keramik für die Hochtechnologie
- Rosenthal Museum - Porzellandesign, Porzellanmalerei, Porzellan in der Kunst .
Ein weiterer kurzer Besuch führte uns in Selb zum "Rosenthal-Shop", in dem wert-volle Geschenke aus Porzellan auf neue Besitzerinnen warteten.
Gegen 17.15 Uhr fuhren wir in Selb über die Autobahn A93 und die B303 zurück und legten beim Einkaufszentrum in Tröstau noch einen kurzen Halt ein, ehe wir um 18.15 Uhr unser Hotel wieder erreichten.
Wetter: morgens teils sonnig, teils etwas bewölkt, im Museum in Selb-Plößberg einige Regentropfen, abends sonnig und schön.

Mittwoch, 6. Juni: Wanderung zum Ochsenkopf
Heute ist "Busruhetag". - Wir wanderten daher vom Hotel aus um 9.30 Uhr auf einem angenehmen Waldsträßchen leicht bergan bis zur Abzweigung des Naturpfades entlang des munter fließenden Weißen Mains nach Karches. Von hier ging es weiter bergauf zur Fichtelnaabquelle, die wir gegen 12.00 Uhr erreichten. Kurz darauf kamen wir am Weißmainfelsen an, der die Europäische Wasserscheide zwischen dem Schwarzem Meer und der Nordsee bildet. Um 12.30 Uhr statteten wir der Weißmainquelle einen Besuch ab und benötigten dann noch ca. ½ Stunde bis zum Ochsenkopfgipfel (1024 m). Hier legten wir eine Mittagsrast ein und besuchten anschließend noch den Asenturm, der uns ein herrliches Panorama über das Fichtelgebirge bot.
Nun bildeten wir wieder zwei Gruppen:
- Gruppe 1 stieg auf dem bezeichneten Wanderweg über Bischofsgrün ins Hotel ab.
- Gruppe 2 verweilte noch einige Zeit auf dem Ochsenkopf, fuhr mit dem Sessellift zur Talstation in Bischofsgrün und ging anschließend zu Fuß ins Hotel zurück.
Wetter: sonnig, einzelne Wölkchen, im Schatten kühl.

Donnerstag, 7. Juni: Wanderung im Waldnaabtal
Neuhaus - Waldnaabtal - Blockhütte - Falkenberg
Heute ist Fronleichnamsfest und eine Wanderfreundin hat Geburtstag. - Abfahrt vom Hotel kurz nach 9.00 Uhr östlich über die
B 303 zur A 93, Marktredwitz-Nord und dann auf der Autobahn bis zur Ausfahrt Windischeschenbach.
Wir besuchten die "Kontinentale Tiefbohrung Windischeschenbach", das erste deutsche Großprojekt der geowissenschaftlichen Grundlagenforschung und stärkten uns zunächst mit einem "Geburtstags-Sektfrühstück". Der 83 m hohe Bohrturm ist weithin sichtbar und erlaubte es, das derzeit "tiefste (zugängliche) Loch" der Welt mit ca. 10 km Tiefe in die Erde zu bohren.
Dann fuhren wir weiter nach Neuhaus, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, den wir gegen 10.30 Uhr erreichten und in der Ortsmitte vor einem schön geschmückten Blumenaltar unsere Wanderung begannen. Der Weg führte uns ins Tal der Waldnaab, in welche kurze Zeit später die Fichtelnaab mündete. Auf schönen Wanderwegen konnten wir im Naturschutzgebiet dem tief eingeschnittenen, sich stetig windenden Flüsschen entgegen seiner Fließrichtung folgen und dabei die Bissspuren der Biber an vielen Bäumen erkennen. Gegen 13.00 Uhr erreichten wir die "Blockhütte", ein Gasthaus mit vielen Bänken und Tischen im Freien, das zu einer Mittagsrast einlud.
Wir bildeten wieder zwei Gruppen:
- Gruppe 1 wanderte im Waldnaabtal weiter aufwärts und erreichte Falkenberg um 15.00 Uhr
- Gruppe 2 wurde vom Busfahrer von der "Blockhütte" zum Bus begleitet und fuhr mit dem Bus nach Falkenberg.
Hier bestand die Möglichkeit für eine Kaffeepause oder für einen Rundgang um die hoch über dem Städtchen thronende Burg.
Wir fuhren mit dem Bus gegen 16.15 Uhr in Falkenberg wieder ab und erreichten über die A 93 und B 303 um 17.00 Uhr unser Hotel.
Wetter: morgens blauer Himmel, mittags Fotografenwölkchen, abends Überentwicklung mit lokalen Gewitterschauern.

Freitag, 8. Juni: Wanderung zur Luisenburg und zur Kösseine

Bad Alexandersbad - Luisenburg - Kösseine - Kleinwendern
Abfahrt vom Hotel kurz nach 9.00 Uhr östlich über die B 303 bis zur Abzweigung Bad Alexandersbad und Start der Wanderung in Bad Alexandersbad um 9.45 Uhr zur Luisenburg. Wir begannen um 10.30 Uhr mit der Besichtigung dieses Felsenlaby-rinths, das aus einem eindrucksvollen Blockmeer aus mehreren Meter großen Granitblöcken besteht, die durch Wollsack-Verwitterung und Erosion entstanden sind. Wildromantische Wege führen in diesem Naturdenkmal durch enge Spalten und über steile Treppen. Der Burgstein-Felsen (869 m) bot eine schöne Aussicht über das umliegende Land.
Die Mittagsrast hielten wir kurz nach 12.30 Uhr am Trennungspunkt von Gruppe 1 und Gruppe 2. Während Gruppe1 gegen 13.15 Uhr zur Kösseine aufstieg, wanderte
Gruppe 2 auf teils durch Windbruch geschädigtem Weg direkt zum Bus nach Kleinwendern.
Gruppe 1 erreichte die Kösseine (945 m) um 14.00 Uhr, genoss die herrliche Aus-sicht von der Plattform und legte vor dem Kösseine-Haus nochmals eine Rast ein, ehe sie gegen 14.45 Uhr wieder zum Abstieg nach Kleinwendern aufbrach. Insbesondere am Püttnerfels war der Weg infolge umgestürzter Bäume mühsam zu begehen, so dass Gruppe 1 um 16.00 Uhr den Bus erreichte. Danach konnten wir über die B303 vereint die Rückfahrt antreten. Nach einem kurzen Halt beim Einkaufsmarkt in Tröstau kamen wir gegen 17.15 Uhr im Hotel an.
Anschließend mussten wir schon wieder unsere Koffer packen und an den bevor-stehenden Abschied denken.
Nach dem schmackhaften Abendessen saßen wir im Bierstüberl zum Ausklang unseres Wanderaufenthalts noch etwas zusammen und freuten uns, dass wir mit der guten Unterkunft, den abwechslungsreichen Speisen und dem schönen Wetter so viel Glück hatten.
Wetter: sonniges und warmes Wetter, beim Aufstieg heiß, jedoch im Wald angenehmer Schatten.

Samstag, 9. Juni: Rückreise von Bischofsgrün nach Oberesslingen
7.00 Uhr Bereitstellen des Gepäcks zum Beladen des Busses, anschließend Frühstück, Räumen der Zimmer und Bezahlung der Hotelrechnungen.
8.30 Uhr Abfahrt des Busses am Hotel nach Westen über die B 303 zur A 9, Autobahn-Dreieck Bayreuth/Kulmbach und dann auf der A 70 nach Bamberg zum Busparkplatz P1, Ankunft um 9.40 Uhr.
Für Bamberg hatten wir eine Stadtführung für zwei Gruppen gebucht, mit den Gästeführern Frau Margareta Güttler und Herrn Werner Kräußling, welche uns in anschaulicher Weise die wechselvolle Geschichte und einstige Bedeutung der Stadt Bamberg näher bringen konnten. Die denkmalgeschützte Häuserzeile am linken Regnitzarm, der Dom mit dem berühmten Bamberger Reiter und die Alte Hofhaltung mit dem schönen Rosengarten und der herrlichen Aussicht auf die Stadt prägten sich in unsere Erinnerung ein.
Nach einer Mittagspause fuhren wir um 13.15 Uhr in Bamberg ab und erreichten über die B 505 bei Höchstadt die A3 und anschließend bei Würzburg die A 81. Im Rasthof Wunnenstein legten wir ab 15.45 Uhr nochmals eine ¾ -stündige Pause ein und kamen über Zuffenhausen und die B 10 kurz vor 17.30 Uhr wieder gut in Oberesslingen an.
Wetter: bei der Abfahrt blauer Himmel und sonnig, in Bamberg sonnig mit kleinen weißen Wölkchen, auf der Fahrt bei Osterburken starker Gewitterregen, am Wunnenstein leichter Regen, in Oberesslingen wolkig, aber trocken.

 
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