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Rübengeister
Herbst - ist Erntezeit für Rüben,
darum gehen wir nach drüben
zu dem Bauern, um die Ecke,
holen uns davon, ganz dicke!
Die werd’n oben abgeschnitten,
ausgehöhlt jetzt in der Mitten,
dann schnitzt man ihnen ein Gesicht,
es kommt hinein ein Kerzenlicht.
Der Deckel obendrauf als Hut,
sieht schaurig schön aus, jedoch gut.
Man stellt sie auf ein Fensterbrett,
im Garten steh’n sie auch ganz nett.
Grad Kinder haben Freude dran,
und wenn der Abend bricht heran,
dann seh’n sie aus, fast wie ein Geist,
drum es auch - Rübengeister heißt!
© Edeltrud Wisser
(Ein herzliches Dankeschön an Frau Wisser für ihr Einverständnis, das Gedicht auf unserer Seite zu veröffentlichen!)
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