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Reportage

Samstag, 17.Oktober 2009, ungefähr 20 Kinder kommen teilweise mit Papa oder Mama ins Albvereinsheim. Wie immer, wenn Margret Ungar mit ihrem Team eine Aktivität anbietet, glänzen die Augen der Kinder in Vorfreude.

Heute liegen auf den Tischen knorrige, warzige Rüben, die mit allerlei Werkzeugen bearbeitet werden sollen, damit am Ende so ein Rübengeist entsteht!

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Rübengeister

Herbst - ist Erntezeit für Rüben,

darum gehen wir nach drüben

zu dem Bauern, um die Ecke,

holen uns davon, ganz dicke!

 

Die werd’n oben abgeschnitten,

ausgehöhlt jetzt in der Mitten,

dann schnitzt man ihnen ein Gesicht,

es kommt hinein ein Kerzenlicht.

 

Der Deckel obendrauf als Hut,

sieht schaurig schön aus, jedoch gut.

Man stellt sie auf ein Fensterbrett,

im Garten steh’n sie auch ganz nett.

 

Grad Kinder haben Freude dran,

und wenn der Abend bricht heran,

dann seh’n sie aus, fast wie ein Geist,

drum es auch - Rübengeister heißt!

© Edeltrud Wisser

(Ein herzliches Dankeschön an Frau Wisser für ihr Einverständnis, das Gedicht auf unserer Seite zu veröffentlichen!)

 

Klar, dass kleinere Kinder noch nicht mit Stemmeisen, Messer und Scheren hantieren dürfen, dafür sind ja schließlich genügend erwachsene Helfer da, aber für die Kleinen bleibt immer noch genügend Arbeit. Da müssen die Rübenschnitzel mit dem Löffel entfernt , Augen, Nase und Mund an der richtigen Stelle platziert und letztendlich die Kerze in der Hohlrübe fixiert werden, nicht zu vergessen der Hut, der mittels eines Nagels befestigt wird. Die Größeren freilich greifen schon zum Messer und höhlen die Rüben aus.

Die Arbeit drinnen lässt das Schmuddelwetter draußen vergessen, doch zum nächtlichen Umzug wagen sich dann doch nur wenige Kinder mit ihren Eltern, doch egal, ob nur geschnitzt oder auch noch am Umzug teilgenommen wird, für die Kinder ist es beim Albverein schön und alle werden wohl in einem Monat zum vorweihnachtlichen Backen wieder ins Vereinsheim strömen!

Rübengeisterimpressionen

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Samstag, 24.Oktober 2009. Ein Fähnlein von sieben Aufrechten trifft sich vor dem Albvereinsheim. Ein Arbeitseinsatz steht an, skeptisch gehen die Blicke zum Himmel, denn tags zuvor hatte es geregnet, würde heute das Wetter halten??? Gleich vorneweg gesagt: es hält, es wird sogar ein überaus schöner Tag, ideal für die angepeilte Arbeit.

Der Wegeabschnitt zwischen dem Kneippbecken und dem Wasserreservar ist schon seit mehreren Jahren immer wieder nass, glitschig, rutschig und damit gefährlich. Also muss Feinschotter aufgebracht werden, Knochenarbeit, wie man sich denken kann. Mit voller Schubkarre abwärts heißt es, Balance zu halten, die Schubkarrenchauffeure kommen sich vor wie auf einem Geschicklichkeitsparcour. Nach oben ist das Gefährt zwar leer, doch nach dem 15. Anstieg sind die Beine schwer und man weiß nicht so genau, ob der Mann die Karre oder die Karre den Mann hält. Aber beendet wird die Arbeit, die Wanderer können den Weg wieder so nutzen, wie sie es von Albvereinswegen gewohnt sind. Und damit es etwas bequemer nach oben geht, sind nun auch vermehrt “Stäpfele” eingebaut....

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