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Immer wieder wird überlegt, nach welchen Kriterien oder Kategorien
die Kleindenkmale zu ordnen wären. Bei allen Versuchen kommt man zu
dem Ergebnis, dass eine Einteilung ansatzweise möglich ist, sich die
jeweiligen Kategorien aber immer wieder überschneiden[5].
Kleindenkmale
können nach ganz unterschiedlichen Kriterien eingeteilt und
kategorisiert werden. Kriterien zur Systematisierung und Ordnung
sind zum Beispiel ihre Funktion und der Kontext, indem sie
entstanden sind (Verkehr, Gewässer, rechtliche, religiöse
Kleindenkmale, ...) oder der Zweck bzw. die Absicht (Erinnerung,
Mahnung, Gedenken,...), Material (Eisen, Holz, Stein, ...) oder
Alter.
Flurnamen geben manchmal Hinweise auf Kleindenkmale, wie „Bildäcker“,
„Kreuzstein“, „Kreuzbrunnen“, „Stubenkreuz“, „Ruhbank“.
Straßenbezeichnungen wie „Im Bild“ oder „Bei den Kreuzäckern“
erzählen davon, dass es zumindest in früheren Zeiten einen
Bildstock, ein Kreuz oder ein ähnliches Kleindenkmal gegeben haben
muss.
[5]
Kapff/Wolf 2000: Ausführliche Übersicht und Darstellung zum
Thema Kleindenkmale mit Bildern und regionalen Beispielen.
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