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Granit – „vaterländisches
Urgestein“
Natursteine, vorwiegend weichere Gesteine aus der
Region, von Steinmetzen bearbeitet, waren lange Zeit das übliche
Steinmaterial, aus dem Kleindenkmale gemacht waren.
Granit kam als Material zur Gestaltung im ausgehenden 18. und dann vor
allem ab dem 19. Jahrhundert vermehrt wieder zum Einsatz. Dem
Hartgestein Granit wird nach Johann Wolfgang von Goethe die Bedeutung
als „vaterländisch“ und „Urgestein“[43]
zugeschrieben, er gilt als Inbegriff von Festigkeit und
Standhaftigkeit. Im 19. Jahrhundert wurde ein Granitsockel für die
Denkmale zur Regel, ein großer Teil zum Beispiel der Grabmale wurde
aus Granit gefertigt, nicht mehr aus anderen Steinarten. Die
technische Entwicklung machte die maschinelle Bearbeitung wie polieren
möglich, die Eisenbahn erleichterte den Transport.[44]
[43] Fuhrmeister 2001, S.
241
[44] Vgl. Sörries 2002, S.
132
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