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Tübinger Gau
Text: Dr. Wolfgang Sannwald,
Kreisarchiv Tübingen
Rottenburg-Bad Niedernau: Grabstein
für den Hund eines Herrn Kellermann im Wald hinter den
Badgebäuden. Den „lachenden Philosophen“ Karl Julius
Weber sprach 1826 bei seinem Besuch in Bad Niedernau
zunächst „das Grabmal eines Hundes an, das der
emigrierte Kellermann (Bruder des Generals) setzen ließ:
Als einst die Treue sich aus dieser Welt verloren / hat
sie zu ihrem Sitz des Hundes Herz erkoren.“ Dieser
klassizistische Grabstein steht noch heute im Wald
hinter den Badgebäuden. Allgemein spottete Weber: „Zu
diesem Bad sieht man gar wenig Fremde wallen. Nur einer
badete – er war hineingefallen.“ |