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Grabmal eines Hundes
 

  Foto: Kreisarchiv Tübingen, Uli Metz, 2002


Tübinger Gau

Text: Dr. Wolfgang Sannwald, Kreisarchiv Tübingen

Rottenburg-Bad Niedernau: Grabstein für den Hund eines Herrn Kellermann im Wald hinter den Badgebäuden. Den „lachenden Philosophen“ Karl Julius Weber sprach 1826 bei seinem Besuch in Bad Niedernau zunächst „das Grabmal eines Hundes an, das der emigrierte Kellermann (Bruder des Generals) setzen ließ: Als einst die Treue sich aus dieser Welt verloren / hat sie zu ihrem Sitz des Hundes Herz erkoren.“ Dieser klassizistische Grabstein steht noch heute im Wald hinter den Badgebäuden. Allgemein spottete Weber: „Zu diesem Bad sieht man gar wenig Fremde wallen. Nur einer badete – er war hineingefallen.“

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