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Kleindenkmale in Zusammenhang mit Wirtschaft und Verkehr
 

Kleindenkmale im Zusammenhang mit Wald und Jagd

Der Wald und die Jagd und die damit zusammenhängenden Rechte haben als wichtige Bestandteile des Lebens in früheren Zeiten in den Kleindenkmalen ihre Spuren hinterlassen. Grenzsteine, die die Waldabteilungen, die Jagdgrenzen oder andere Nutzungen, zum Beispiel des Holzschlags, abgrenzen oder Gedenksteine, die an umgekommene Jäger, Förster oder Waldarbeiter, an Sturmschäden oder im Dienst gestorbene Jagdhunde erinnern, sind überall in den Wäldern noch reichlich zu finden.

Weitere Relikte der Nutzung des Waldes können auch zu den Kleindenkmalen gezählt werden.
In den Wolfsgruben wurden die gefürchteten Wölfe gefangen, die in der kalten Jahreszeit auf der Suche nach Nahrung aus den Wäldern bis in die Ortschaften kamen und die Menschen bedrohten.
Immer wieder sind Tränken zu finden, zu denen die Tiere strömen, wie auch zu den Salzlecken. Unterirdisch angelegte gemauerte Pirschgänge erlaubten es der vornehmen Jagdgesellschaft, sich an die scheuen Rehen oder Hirsche unbemerkt bis in nächster Nähe heranzupirschen.
 

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